Berlin
QIEZ-Experten Olaf Thamm und Zoran Nikolic

Sie fragen ... Tierärzte antworten

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Bei SmartVet-Tierarzt Zoran Nikolic sind nicht nur Hunde in guten Händen. Zur Foto-Galerie
Hat sich Ihre Katze den Magen verdorben oder kämpft Ihr Hund mit Flöhen? In unserer neuen QIEZ-Experten-Serie in Kooperation mit dem SmartVet Praxisverbund erklären Veterinäre, wie Sie Ihren Haustieren bei solchen und anderen gesundheitlichen Problemen am besten helfen. Haben Sie Fragen an die SmartVet-Tierärzte? Schreiben Sie uns eine E-Mail an redaktion@qiez.de!

Katzenfalle Kippfenster

Immer wieder verursachen Kippfenster schwere Unfälle. Für Hauskatzen können sie zur tödlichen Falle werden. Besonders junge, aber auch gelangweilte ältere Katzen versuchen oft, sich durch den Spalt eines Kippfensters zu drängen. Also wie können Sie Katzen vor einem solchen Unfall bewahren?

QIEZ-Experte Olaf Thamm, Gründer von SmartVet

Man kann diese Kippfenster relativ einfach sichern. Am sichersten sind die im Fachhandel erhältlichen Schutzgitter für Kippfenster. Diese werden an der Wand befestigt. Entweder angebohrt oder aber mit einem starken Kleber fixiert. Sie können auch eine gerollte Decke oder ein Kissen in den tiefen Keil des gekippten Fensters einklemmen.

Sollten sie trotz allem in die Situation kommen, Ihre Katze in einem Kippfenster vorzufinden, dann handeln Sie schnell. Befreien Sie Ihre Katze und stellen Sie sie unbedingt Ihrem Tierarzt vor. Auch wenn auf den ersten Blick nichts zu sehen ist, sollte die Katze gründlich untersucht und eventuell mit Schockmedikamenten versorgt werden.

Wie kann ich meinen Hund vor Zecken schützen?

Gassi gehen im Wald, herumtollen auf der Wiese – was gibt es Schöneres für Hunde!
Nicht selten müssen Hundebesitzer dann zuhause feststellen, dass ihr Liebling außer seinem Stöckchen auch unerwünschte Gäste mitgebracht hat: Zecken. Die kleinen Parasiten sind nicht nur unangenehm, sondern können auch gefährliche Krankheiten wie z.B. Borrelliose oder Babesiose übertragen.

Die richtige Zeckenentfernung senkt das Risiko einer Übertragung! Festgesaugte Zecken sollten z.B. mit einer Zeckenzange komplett herausgedreht werden, ohne sie dabei zu zerquetschen. Unter keinen Umständen darf die Zecke vor dem Entfernen mit Klebstoff oder Öl beträufelt werden, da dadurch das Risiko einer Übertragung von Viren und Bakterien steigt.

Veterinärnetzwerk SmartVet
Tierarzt Zoran Nikolic aus der SmartVet Tierarztpraxis Teltow empfiehlt, Zeckenbissen rechtzeitig vorzubeugen, um eine mögliche Erkrankung zu verhindern.
Hierzu gibt es eine Vielzahl von Präparaten auf dem Markt, die in Form von Sprays, Pipetten (Spot-on-Präperate) sowie Halsbändern vor Parasiten schützen.

Muss mein Tier zum Zahnarzt?

SmartVet-Tierarzt Nikolic klärt auf: „Vor allem kleine Hunderassen und Katzen sind von Zahnstein betroffen. Bakterien sammeln sich zwischen den Zahnzwischenräumen und verursachen den üblen Geruch. Schlimmer noch: Die Bakterien werden abgeschluckt und können durch den ganzen Körper wandern und dort erhebliche Problemen verursachen.“ Deshalb empfiehlt der Tierarzt, mit dem Tier mindestens einmal pro Jahr zur Zahnprohylaxe zu gehen. Gut ausgestattete Praxen verfügen über eine Tierzahnarzteinheit mit Ultraschall. Da die Tiere den Ultraschall nicht ertragen, muss die Behandlung in Narkose erfolgen. Und ganz wichtig: Die Zähne müssen im Anschluss an die Zahnsteinbehandlung poliert werden, sonst kommt der Zahnstein innerhalb weniger Wochen wieder.

Foto Galerie

Smartvet Tierarztpraxis Pankow, Pasewalker Straße 25, 13127 Berlin

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