Skurrile Silvesterbräuche

So feierst du mal anders ins neue Jahr

So feierst du mal anders ins neue Jahr
Wunderkerzen und ein paar Böller – das ist in anderen Ländern an Silvester erst der Anfang.
Andere Länder, andere Sitten: Das gilt auch an Silvester. Denn weltweit feiern die Menschen ganz unterschiedlich ins neue Jahr – und das ist teilweise ganz schön speziell. Eine Übersicht (nicht) nachahmenswerter Silvesterbräuche.

Anstoßen, Raketen zünden und ein bisschen Bleigießen: Das ist der typische Ablauf, wenn die Uhr am 31. Dezember zur Mitternacht schlägt. Zumindest hier in Deutschland. In anderen Ländern gibt es eine ganze Reihe von Silvesterbräuchen, mit denen das neue Jahr eingeläutet wird. Hier die skurrilsten und witzigsten, die garantiert auch auf deiner Party für Zusatzstimmung sorgen.

Schottland

Hier sind es die jungen Männer, die an Silvester sehnsüchtig erwartet werden. Und zwar am besten vor der eigenen Haustür: Die Herren in Schottland trinken nämlich jede Menge Whisky und klingeln dann bei fremden Leuten. Wer ihnen öffnet und sie hereinbittet, dem soll das neue Jahr Glück bringen.

Spanien

Auch hier warten die Menschen gespannt darauf, dass der Uhrzeiger auf die Zwölf vorrückt. Um sich dann, mit jedem Glockenschlag, eine Weintraube in den Mund zu stopfen. Jeder, der das schafft, darf sich anschließend etwas wünschen. Aber tatsächlich ist es gar nicht so einfach wie es klingt. Zwölf Trauben in zwölf Sekunden, da kann man sich schon Mal verschlucken. Am besten nicht die XL-Version kaufen, dann steigen die Chancen.

Italien

Auf den ersten Blick ist die Tradition meist nicht zu erkennen, den unter anderem die Italiener pflegen: Sie tragen zu Silvester bevorzugt rote Unterwäsche – zumindest bei den Damen steht das hoch im Kurs. Denn das soll Glück und Erfolg im neuen Jahr ankurbeln.

Südamerika

In Brasilien setzt man ebenfalls auf textile Glücksbringer – in diesem Fall ist es die Farbe Weiß. In Chile wählen die Menschen gelbe, rote oder rosa Unterwäsche  – je nachdem, ob man sich Geld, Glück oder einen neuen Liebhaber wünscht. Wenn es doch immer so einfach wäre…

Argentinien

Sich von Altlasten befreien – das nehmen die Argentinier zu Silvester sehr ernst und entsorgen an diesem Tag jede Menge Papierkram, den sie schreddern und die Schnipsel aus dem Fenster werfen. Wer sich um die Entsorgung des ganzen Papiers kümmert und wie häufig dabei schon wichtige Dokumente zerstört wurden, ist nicht überliefert.

Japan

Die Japaner mögen besonders ausgiebiges Feiern. Ganze sieben Tage dauert hier der Jahreswechsel, in dieser Zeit ertönen 108 Glockenschläge – jeder steht für all das Schlechte des vergangenen Jahres. Mit Vorsicht zu genießen ist der Brauch, klebrige Reisbällchen namens Mochi zu verspeisen. Fast jedes Jahr gibt es Meldungen über mehrere Erstickungstote. In der Regel überlebt man den süßen Genuss allerdings und bekommt die kleinen Kugeln auch hier in jedem gut sortierten Asiamarkt.

Griechenland

Die Griechen wollen ihrem Glück im neuen Jahr mit, macht Sinn, Glücksspiel auf die Sprünge helfen. Ob mit Würfeln oder Karten, privat zu Hause oder im großen Rahmen: An Silvester wird gezockt, und das oft bis in den Neujahrstag hinein. Wer gewinnt, soll auch im neuen Jahr glücksmäßig das große Los ziehen. Die anderen haben Pech – und oft auch eine ganze Menge Geld verloren.

Vinh-Loi Asiatische Spezialitäten Duong KG, Gutsmuthsstr. 23, 12163 Berlin

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