Die wichtigsten Tipps, die besten Orte

Sommer in Berlin

Endlich Sommer! Für den Rest des Monats soll überwiegend schönes, sommerliches Wetter herrschen. Da will man direkt den Liegestuhl rausholen - wie diese drei Teenager am 18. Juni.
Endlich Sommer! Für den Rest des Monats soll überwiegend schönes, sommerliches Wetter herrschen. Da will man direkt den Liegestuhl rausholen - wie diese drei Teenager am 18. Juni.
Endlich Sommer in Berlin! Abgesehen von einigen Gewittern soll es bis Ende Juni warm und schön sein. Hier die wichtigsten Tipps für den Umgang mit der Hitze in Berlin …

Der Sommer wird nicht so regenreich wie 2011. Nach den ersten zwei teilweise recht kalten Juniwochen beginnt er nun mit Temperaturen um die 30 Grad und hat mehr Ausdauer. Davon geht zumindest der Diplom-Meteorologe Dominik Jung aus und sagt voraus: Einen „Plitsch-Platsch-Sommer“ wie 2011 mit 40 Prozent mehr Niederschlag als üblich werde es in diesem Jahr nicht geben. Im Interview mit der Nachrichtenagentur dapd äußert Jung jedoch auch, einen „Jahrhundertsommer wie 2003“ erwarte er nicht.

Bis Monatsende kündigt der Wetterfachmann Jung erstmal an, dass das Hochsommerwetter anhalten soll. Wie sich das Wetter ab Juli gestaltet, kann sein Kollege Gerhard Lux vom DWD auch nicht vorhersagen. Der Jahreszeitentrend, den der DWD einmal monatlich mit einem komplizierten Computermodell errechnet, gibt keine deutliche Richtung an. Alle drei Möglichkeiten – „zu kalt“, „zu warm“ und „normal“ – treten mit einer ähnlich hohen Wahrscheinlichkeit ein. „Wir müssen uns überraschen lassen“, so Lux, der sich nicht im selben Ausmaß festlegt wie Jung. Der geht von einem „überdurchschnittlich warmen, aber auch einem wechselhaften Sommer“ aus.

Wie an den wirklich heißen Tagen mit bis zu 35 Grad das Wetter leichter auszuhalten ist, dazu ein paar Ratschläge:

Wasser oder Bubble Tea? Hauptsache genug trinken!

Bei Hitzewetter sollte man viel Flüssigkeit zu sich nehmen, das weiß jedermann. „Durst ist ein Zeichen dafür, dass bereits ein Flüssigkeitsdefizit vorliegt“, sagen die Ernährungsfachleute der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Andere Experten werten das als Panikmache. Sie betonen, dass der Organismus den Menschen mithilfe des Durstgefühls rechtzeitig alarmiert. Es ist demnach unnötig, vorsorglich Getränke zu sich zu nehmen. Gesunde Personen, die nicht aus medizinischen Gründen mehr trinken müssen, können auf ihren Körper und ihr Durstgefühl vertrauen. Mehr Flüssigkeit zu sich zu nehmen als der Körper braucht schadet in der Regel nicht. Die Flüssigkeit wird nicht genutzt und wieder ausgeschieden, verdünnt lediglich den Urin.

Bei Hitze sind kalorienfreie oder -arme Getränke wie Mineral- oder Leitungswasser, Früchtetee oder gestreckter Fruchtsaft ideal. Wer den Sommer nicht ohne Cola oder Limonade genießen will, dem empfiehlt sich der Griff zur kalorienfreien und zahnschonenden Light-Alternative. Übrigens werden auch grüner und schwarzer Tee sowie Kaffee und in geringerem Maß auch leicht alkoholische Getränke (etwa Bier, in Maßen getrunken) für die Flüssigkeitsbilanz mitgezählt. Wer dem Trendgetränk Bubble Tea verfallen ist und öfter mal durch Friedrichshain schlendert, für den gibt’s hier eine Liste der besten Bubble-Tea-Locations in Friedrichshain. Fans von Kaffee, Cappuccino und Co. lesen bei QIEZ alles über die besten Cafés in Zehlendorf und in Neukölln. Bierfreunde können durch die gemütlichsten Biergärten der Stadt ziehen – schließlich punktet auch das flüssige Getreide bei der Flüssigkeitsbilanz.

Legere Dresscodes und braune Beine

Vermutlich handhabt keine Nation die Dresscodes so gelassen wie die Deutschen. Das sollte man vor allem in der sommerlichen Jahreszeit genießen, jedoch nicht schamlos ausnutzen. Dass die Damen in Deutschland nicht einmal im Büro oder beim Cocktail-Empfang zwangsläufig seidene Strümpfe zum Kleid tragen müssen, erscheint, wenn überhaupt, Ausländern noch seltsam. Nackte, aber möglichst gut gepflegte Beine haben sich durchgesetzt. Jedoch sollten Herren mit weißen und äußerst haarigen Beinen darüber nachdenken, ob sie in kurzen Hosen tatsächlich eine gute Figur machen.

Ob Mann oder Frau, wer dem Käseanstrich seiner weißen Beine den Kampf ansagen will, den macht sehr wahrscheinlich ein Gang zum Spray Tan froh. QIEZ hat sogar schon das Spray Tan waxXy’s in Prenzlauer Berg getestet. In konservativen Unternehmen und Banken ist der leichte Anzug oder zumindest das frisch gebügelte Hemd zur langen Hose sowieso eine Selbstverständlichkeit. Doch auch in der kreativen Szene wirkt es wenig attraktiv, wenn man es sich am Arbeitsplatz im allzu offensichtlichen Schlabberlook gemütlich macht.

Leichtes Sorbet statt schweres Eis

Anstatt Malaga- und Stracciatella-Eis zu schlecken, kann man bei Hitzewetter auch einmal zu Sorbet greifen. Schließlich ist das im zweifachen Sinne leichter: Sorbet enthält weniger Kalorien und ist ohne Schwierigkeit selbst herzustellen. Reife und aromatische, pürierte Früchte wie Erdbeeren, Mangos oder Himbeeren sind die Grundlage für die Sorbetkugeln, für die auch keine Eismaschine nötig ist. Die Früchte werden mit einem aufgekochten Zucker-Wasser-Gemisch und Vanillemark sowie etwas Zitronensaft püriert, bis eine cremige Masse entsteht. Dann kommen sie in einem flachen Gefäß ins Tiefkühlfach. Nach etwa zwei Stunden wird die Masse mit einem Schneebesen oder einer Gabel durchgerührt, und zwar drei- bis viermal nach je 30 Minuten. Dann ist das Sorbet fertig – und hoffentlich schmackhaft.

Wer nicht die Muße hat, Sorbet selbst herzustellen, bekommt in der Eismanufaktur in der Simon-Dach-Straße 9 leckere Sorten.


Quelle: Der Tagesspiegel

Sommer in Berlin, Simon-Dach-Straße 9, 10245 Berlin

Weitere Artikel zum Thema

Freizeit + Wellness | Liebe | Kultur + Events
Top 10: Events für Singles in Berlin
So groß die Zahl der einsamen Herzen ist, so vielfältig sind in Berlin die Möglichkeiten, […]
Party | Freizeit + Wellness | Kultur + Events
Top 10: Underground-Clubs in Berlin
Klar, Berlin ist das Mekka für alle Techno-Fans: Jedes Wochenende pilgern Party-Tourist*innen in berühmt-berüchtigte Clubs […]