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Unterstützung im Alter

Den Pflegebedürftigen zugewandt: Sozialstation "Die Brücke".
Den Pflegebedürftigen zugewandt: Sozialstation "Die Brücke".

Die kompetenten Fachkräfte der ambulanten Pflegestation des Humanistischen Verbandes betreuen mit viel Geduld und individueller Zuwendung Demenzkranke und psychisch oder physisch eingeschränkte Patienten. Damit wird auch den pflegenden Angehörigen ein Stück Lebensqualität zurückgegeben.

„Wir erleben immer wieder, dass pflegende Angehörige bis oder sogar über ihre eigenen Grenzen gehen. Dabei kann sich heute jeder Hilfe holen – man muss es nur wissen.“ Carola Wegener arbeitet bei der Sozialstation „Die Brücke“, einem von zwei ambulanten Pflegediensten des Humanistischen Verbandes, Landesverband Berlin.

Am 1. September 1991 wurde die Einrichtung von der Senatsverwaltung Berlins als Sozialstation anerkannt. Mit der Grenzöffnung im Jahre 1989 und dem Aufbau von Sozialstationen im ehemaligen Ostteil Berlins entschied sich der Humanistische Verband, eine Pflegestation aufzubauen. Wegener ist Ansprechpartnerin bei allen Fragen rund um die häusliche Pflege und Betreuung: Menschen mit Demenz, geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen, zur Entlastung ihrer pflegenden Angehörigen, Anspruch auf Unterstützung – oftmals sogar viel mehr, als die meisten ahnen. Denn seit dem 1.7.2008 erhöhten sich die Leistungen für Pflegebedürftige mit der sogenannten eingeschränkten Alltagskompetenz auf bis zu 2.400 € im Jahr.

Entlastung der Angehörigen

Neu dabei ist, dass auch Menschen, die noch keinen erheblichen Pflegebedarf und noch nicht die Zuordnung einer Pflegestufe haben, aber trotzdem betreut werden müssen, diesen Betrag erhalten können (§ 45 Pflegeversicherung). „Von uns geschulte ehrenamtliche Mitarbeiter entlasten pflegende Angehörige, weil sie stundenweise dem Betroffenen Gesellschaft leisten, mit ihm spazieren gehen, basteln, lesen oder einfach nur reden. Dabei kann der bewilligte Betrag völlig frei eingeteilt werden, die Abrechnung erfolgt nach einem Stundensatz.“

Endlich hat der Angehörige mal wieder Zeit für sich, kann entspannt zum Arzt oder einkaufen gehen, um für sich selbst wieder neue Kraft zu sammeln. „Wer mehr Informationen möchte: Anruf genügt. Wir können Ihnen sagen, welchen finanziellen Anspruch Sie haben, helfen bei Anträgen und finden genau den Helfer, der zu Ihnen passt!“

Sozialstation „Die Brücke“, Friedrich-Wilhelm-Straße 59, 12103 Berlin-Tempelhof, www.sozialstation-brücke.de


Quelle: kompakt

BRÜCKE Sozialstation, Wallstraße 65, 10179 Berlin

BRÜCKE Sozialstation

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