Unterwegs im Kiez

Multikulti in Moabit

Multikulti in Moabit
Ausblick auf die Spree von der Hansabrücke.
Westfälisches Viertel - Am Dienstag hat unsere Schülerpraktikantin Amelie einen Stadtspaziergang durch das Westfälische Viertel (auch Rheinisch-Westfälisches Viertel oder Südkiez genannt) unternommen und dabei einige interessante Dinge entdeckt ...

Zu Beginn meiner Tour wollte ich eigentlich vom U-Bahnhof Hansaplatz zur Altonaer Straße laufen. Also habe ich meinen Stadtplan in die Hand genommen und bin losgelaufen. Natürlich gleich in die falsche Richtung. Weil ich schon den Verdacht hatte, habe ich einen netten Herrn nach dem Weg gefragt. Dieser kannte sich allerdings auch nicht aus. Also musste ich noch mal zurücklaufen und den richtigen Weg auf eigene Faust suchen.

Nach einigen Minuten fand ich die Altonaer Straße endlich und lief über die Hansabrücke, von der ich einen tollen Ausblick auf die Spree und auf ein paar Boote hatte. Hier kann man an heißen Sommertagen am Ufer sitzen und sich sonnen oder ein Picknick machen. Dann lief ich an einer Fahrbahn entlang, in deren Mitte ein paar Bäume auf einem Stück Wiese die Atmosphäre verschönern.

Nachdem ich eine Weile gelaufen war, tauchte vor mir ein in verschiedenen Blautönen gestrichenes, mittelgroßes Haus auf, das große Ähnlichkeit mit einer Villa hatte. Und als sich dann auch noch eine Frau vom Balkon lehnte, kam ich mir vor wie im Märchen.

Bunter Trubel

Weiter ging es immer geradeaus an mehreren schönen Häusern vorbei. Plötzlich tauchte vor mir eine Bar mit Namen „Fußballtreff“ auf. Sie ist wohl dazu da, um sich bei wichtigen Fußballspielen zum Zuschauen und Anfeuern zu treffen. Endlich bog ich um die Ecke und kam auf die große Kreuzung Gotzkowskystraße / Ecke Levetzowstraße. Hier war schon deutlich mehr los als auf meinem bisherigen Weg.

Ich lief weiter die Straße Alt- Moabit entlang und wurde von dem ganzen Trubel überwältigt. Auf einmal liefen viele Leute an mir vorbei, die alle unterschiedlich waren. Sowohl von ihrer Hautfarbe als auch von ihrer Kultur. Auf dem Weg sah ich auch einen Laden, der ausschließlich afrikanische, afghanische und arabische Lebensmittel verkauft. Die Gegend um Alt- Moabit herum ist, im Gegensatz zu meinem Wohnort Pankow, viel bunter und multikultureller.

Irgendwann bog ich in die Stromstraße ein und lief über die Lessingbrücke zurück zum Bahnhof (diesmal ohne mich zu verlaufen).

Das Westfälische Viertel hat nicht nur einige grüne Ecken und schöne Häuser, sondern auch eine sehr angenehme Atmosphäre. Es ist auf jeden Fall einen Spaziergang wert.    

Multikulti in Moabit, Dortmunder Straße 1, 10555 Berlin
XMAS Newsletter

Weitere Artikel zum Thema Wohnen + Leben

Ausbildung + Karriere | Service | Wohnen + Leben

Werde freier Redakteur (m/w/d) bei QIEZ!

Dein Berlin. Dein Bezirk. Dein Kiez! Du erzählst gern selbst die Geschichten vor deiner Haustür […]
Wohnen + Leben

Döner essen und dabei Gutes tun

Seit 2012 versucht die Kampagne "One Warm Winter", junge Menschen für Obdachlosigkeit zu sensibilisieren. Gemeinsam […]
Ausbildung + Karriere | Wohnen + Leben

Plan B: Das Betahaus zieht um

Das Betahaus ist groß geworden, die Kinderschuhe zwicken – nächstes Jahr wird die Coworking-Location zehn […]