SpeiseGut in Spandau

Gemeinsam Bauer werden!

Gemeinsam Bauer werden!
In Spandau können Sie und ihre Famile sich bald wie echte Landwirte fühlen.
In Gatow laufen seit einem Monat die Vorbereitungen für das erste solidarische Landwirtschaftsprojekt in der Hauptstadt. Durch den Erwerb von Ernteanteilen und die tatkräftige Mithilfe auf dem Acker können engagierte Berliner die Idee unterstützen - und sich wöchentlich auf ökologisch, regional und nachhaltig produziertes Obst und Gemüse freuen.

Am 20. Februar wurde der von Christian Heymann ins Leben gerufenen Initiative SpeiseGut vom Bezirksamt und dem Landschaftspflegeverband Spandau eine drei Hektar große Anbaufläche auf dem Gelände der ehemaligen Hofstelle Havelmaten zur Verfügung gestellt. Dort laufen seitdem die Vorbereitungen für die erste Erntesaison des solidarisch betriebenen Ackers auf Hochtouren. Künftig sollen auf dem Gelände landwirtschaftliche Produkte für rund 150 Personen angebaut werden. Die Teilnehmer der sogenannten „Wirtschaftsgemeinschaft“ erhalten dabei für einen monatlichen Betrag von derzeit 55 Euro die Rechte an einem „Ernteanteil“, der je nach Jahreszeit eine unterschiedliche Auswahl an ökologisch und unter freiem Himmel angebautem Obst und Gemüse enthält.

Im ersten Anbaujahr umfasst der Frühlings-Anteil beispielsweise Spinat, Radieschen und Salat, im Sommer gibt es unter anderem Zucchini, Möhren, Petersilie oder Salatgurken und im Winter können Zwiebeln, Sauerkraut oder Lauch geerntet werden. Die Anteile, die auch Schnittblumen umfassen, werden wöchentlich an die beteiligten Familien ausgeliefert. Insgesamt sollen auf etwa einem halben Hektar Kartoffeln und auf dem Rest der Fläche Gemüse, Blumen und Kräuter angebaut werden. Langfristig ist auch die Anlegung von Streuobstwiesen geplant. Darüber hinaus soll das SpeiseGut zu einem erholsamen Ort werden, an dem Großstadtbewohner und Kinder Natur erleben und begreifen können.

Werde zum Teilzeit-Landwirt

Dazu gehört es auch, dass sich alle Mitglieder der Wirtschaftsgemeinschaft dazu verpflichten, den Anbau und die Pflege der Ackerflächen an mindestens drei Tagen im Jahr mit tatkräftiger Hilfe zu unterstützen. Egal ob es dabei um das Jäten, die Ernte oder das Einwecken geht – jede Art der Mithilfe ist herzlich willkommen. „Das Projekt bietet allen Interessierten die Möglichkeit, in die Abläufe eines landwirtschaftlichen Kleinbetriebes hineinzuschnuppern. Jeder kann selbst mitarbeiten und auf diese Weise sehen, fühlen und riechen, wie das von ihm gegessene Obst und Gemüse wächst und wo es herkommt“, so Initiator Christian Heymann.

Derzeit werden auch Paten für die Bienenvölker des SpeiseGuts gesucht. Mit einem Betrag von jährlich 75 Euro (Mini-Patenschaft), 170 Euro (kleine Patenschaft) oder 340 Euro (große Patenschaft) erhalten die Geldgeber nicht nur viele Informationen und ein einzigartiges „Haustier“, das jederzeit besucht werden darf, sondern auch leckeren Bio-Honig direkt aus Spandau (je nach Patenschaft 3, 6 oder 12 Kilogramm pro Jahr).

Alle weiteren Infos zum Projekt finden Sie unter speisegut.blogger.de

 

Lesen Sie mehr:

SpeiseGut - Solidarische Landwirtschaft, Kladower Damm, 14089 Berlin

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