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Top 10: Anderen helfen – auch das ist Weihnachten

Top 10: Anderen helfen – auch das ist Weihnachten
Ein gutes Herz darf man nicht nur an Weihnachten zeigen.
In der Adventszeit lockt der kollektive Konsumrausch. Schön ist es aber auch, denen etwas zu schenken, die es wirklich brauchen: Sei es mit Spenden oder einfach mit Zeit. Wir liefern zehn Ideen, wo du helfen kannst – vielleicht ja sogar über Weihnachten hinaus.

Obdachlosenhilfe

Spätestens dann, wenn die Temperaturen langsam gegen Null gehen, werden wir daran erinnert: Wer jetzt auf der Straße schlafen muss, hat es nicht nur schwer, er schwebt unter Umständen in Lebensgefahr. Daher ist die erste, kleine Hilfe, die man leisten kann, den Kältebus anzurufen, wenn man eine Person bei frostigen Temperaturen im Freien schlafen sieht: Telefon 0178-523 58 38. Wer mehr tun will, kann sich an Stellen wie die Berliner Obdachlosenhilfe wenden und beispielsweise bei einer Hilfstour mitfahren und Essen verteilen. Bei der Berliner Stadtmission gibt es Listen, welche Sachspenden benötigt werden. Und natürlich können die Organisationen auch finanzielle Unterstützung gut gebrauchen. Seit dem 1. November 2017 gibt es außerdem die kostenlose Kältehilfe-App, die Hilfseinrichtungen für Wohnungslose in Berlin anzeigt und Informationen zu Ansprechpartnern und Anfahrtswegen bereitstellt.
mehr Infos zur Berliner Obdachlosenhilfe

Schenk doch mal ein Lächeln

Das Prinzip ist ganz einfach: Kinder aus Familien, die sich nur schwer Geschenke leisten können, schreiben einen Weihnachtswunsch auf einen Stern und hängen ihn an einen so genannten Wunschbaum. Du kannst die Herzenswünsche dort pflücken, wirst so Geschenkpate oder -patin für ein Kind aus Berlin, erfüllst den Wunsch und schenkst so garantiert ein Lächeln. Die Bäume mit den Sternen, auf denen einzelne Wünsche im Wert von maximal 25 Euro vermerkt sind, findest du in den Rathäusern von vielen Berliner Bezirken. Dort gibst du auch die Geschenke ab und die Weihnachtswichtel des Vereins Schenk doch mal ein Lächeln kümmern sich darum, dass sie bunt verpackt werden und auch bei der richtigen Adresse landen. An der Aktion beteiligen sich die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Spandau, Charlottenburg-Wilmersdorf, Tempelhof-Schöneberg, Mitte, Tiergarten, Pankow, Treptow-Köpenick und Steglitz-Zehlendorf.
mehr Infos zu Schenk doch mal ein Lächeln

Spenden für Notunterkünfte

Obwohl das Thema Obdachlosigkeit in den Medien omnipräsent ist, kommen immer noch nicht alle in Notunterkünften unter. Das Start-up My Molo aus Brandenburg, das mobile und faltbare Festivalhütten entwickelt, stellt nun schon im dritten Jahr acht seiner Vier-Quadratmeter-Hütten für Obdachlose als Schlafstätte zur Verfügung. Die Molos stehen auf dem Gelände der St. Pius-Gemeinde in Friedrichshain und bieten neben einem Bett, Strom und Heizung vor allem auch Privatsphäre. Tagsüber dürfen die Bewohner ihre persönlichen Sachen in den Hütten deponieren. Das Projekt wird von der Gemeinde Brot des Lebens und der Caritas finanziert. Doch für den Transport, Auf- und Abbau sowie Unterhalt, Betreuung und Verpflegung entstehen über die fünf Monate, in denen die Notunterkünfte zur Verfügung stehen, Kosten in Höhe von rund 1.100 Euro pro Hütte. Wenn auch du dieses einzigartige Kältehilfe-Projekt unterstützen möchtest, kannst du nun über eine Crowdfunding-Kampagne auf Betterplace.org spenden.
mehr Infos zu My Molo

 

Zeit spenden

Es muss nicht immer Geld sein. Auch wer selbst knapp bei Kasse ist oder sich lieber sozial engagieren statt nur spenden möchte, kann anderen etwas Gutes tun. Und sich beziehungsweise seine Zeit spenden. Auf der Plattform betterplace.org gibt es einen Überblick über diverse Verbände, Organisationen und Aktionen, bei denen man sich einbringen kann. Ob als Vorleser für Kinder, als Willkommenshelfer für Geflüchtete oder als Eichhörnchenpfleger – die Liste ist lang und sehr breit gefächert. Auch Senioren oder kranke Menschen freuen sich über Gesellschaft und nette Gespräche. Einfach mal durchklicken, es ist bestimmt etwas Passendes dabei.
mehr Infos zu betterplace.org

wellcome

Auch bei diesem bundesweit agierenden Sozialunternehmen sind Zeitspenden gefragt. wellcome greift alleinerziehenden oder überforderten Eltern unter die Arme und die können in der hektischen Adventszeit sicher erst recht Unterstützung gebrauchen. Ehrenamtliche Helfer können zum Beispiel alleinerziehenden Müttern ihr Kind für ein paar Stunden abnehmen. Und den Frauen so etwas Zeit verschaffen, um beispielsweise (Geschenke) einzukaufen, Behördengänge zu erledigen oder sich mal ein paar Stunden ins Bett zu legen, ohne dass ständig der Nachwuchs „Mama“ schreit. Denn wie wertvoll und vor allem rar Zeit ist, wissen vor allem jene Mütter, die nicht von den eigenen Eltern, dem Partner oder Freunden unterstützt werden. Längerfristige Unterstützung ist in diesem Fall natürlich besonders schön. In Berlin unterhält wellcome in jedem Bezirk Büros.
mehr Infos zu wellcome

Adventskalender: 24 gute Taten

Jeden Tag ein Türchen öffnen? Das gehört zur Adventszeit dazu! Doch wie wär’s, wenn sich dieses Jahr keine Schokoladentäfelchen in deinem Adventskalender befinden, sondern gute Taten? Der 24guteTaten-Adventskalender ist ein Projekt von den Geschwistern Johanna und Sebastian Wehkamp aus Mitte. Hierfür haben die beiden 24 Organisationen aus den Bereichen Bildung, Umwelt, Gesundheit und humanitäre Hilfe ausgewählt, die sich hinter jedem Türchen verstecken. So kannst du beispielsweise an einem Tag einem Geflüchteten einen Tag Online-Studium finanzieren, an einem anderen Tag geht der Betrag an eine Zahnbürste für ein Kind in Myanmar. Den 24guteTaten-Adventskalender gibt es in verschiedenen Varianten. Der günstigste kostet 24 Euro, bei dem von jedem Euro 75 Cent bei den Projekten ankommen.
mehr Infos zum 24guteTaten-Adventskalender

Tierschutz Berlin

Den Hunden, Katzen und allen anderen Tieren, die auf ein neues Zuhause warten, ist Weihnachten sicher herzlich egal. Kein Grund, nicht auch an die Tierheim-Bewohner zu denken und den Tierschutz Berlin zum Beispiel mit einer Spende zu unterstützen. Auch werden immer Paten oder Gassi-geh-Menschen gesucht, die den Vierbeinern ein wenig Abwechslung bieten. Spenden kann man direkt über die Homepage. Am 9. Dezember findet außerdem ein Weihnachtsfest für Tierheim-Tiere statt. Dazu folgen weitere Infos auf der Tierschutz-Seite.
mehr Infos zum Tierschutz Berlin

Laughing Hearts Weihnachtsaktion

Der Verein Laughing Hearts ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Berliner Unternehmen und setzt sich für Kinder und Jugendliche ein, die in Heimen leben oder sozial benachteiligt sind. Er arbeitet mit insgesamt 22 sozialen Einrichtungen zusammen, die in ganz Berlin und teilweise auch in Brandenburg verteilt sind. Dort schafft Laughing Hearts Sportangebote, bietet Nachhilfe an oder Einblicke in die Berufswelt, organisiert Ausflüge oder vermittelt Hobbys. Bei diesem Engagement ist Hilfe immer willkommen. Ob du selbst aktiv werden, Geld- oder Sachspenden beisteuern möchtest, deine (Berufs-)Erfahrung in die Dienste des Vereins stellen oder einfach Kontakte vermitteln kannst: Melde dich einfach und finde deine Aufgabe.
mehr Infos zu Laughing Hearts

Weihnachten im Schuhkarton

Auch bei der jährlich stattfindenden Aktion Weihnachten im Schuhkarton geht es um Hilfe für sozial benachteiligte Kinder – dieses Mal für Kriegskinder, Geflüchtete und ausgegrenzte Jungen und Mädchen in vielen Ländern der Welt. Noch bis zum 15. Dezember 2018 packen fleißige Freiwillige in der eigenen Berliner Weihnachtswerkstatt zehntausende Geschenkpakete für Kinder in Litauen, Montenegro, Serbien oder in der Ukraine und machen sie fertig zum Versand. Da packen in jedem Jahr auch Prominente mit an, in diesem Jahr zum Beispiel die Gewinnerin der aktuellen Gemany’s Next Topmodel-Staffel Toni Dreher-Adenuga am 4. und 5. Dezember. Du kannst deinen Schuhkarton aber auch allein befüllen (Achtung, dann bitte 8 Euro für die Durchführung der Aktion zurücklegen und den Karton mit Geschenkpapier bekleben) und in der Werkstatt abgeben oder ganz einfach online ein Paket packen.
mehr Infos zu Weihnachten im Schuhkarton

 

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Ein Beitrag geteilt von Weihnachten im Schuhkarton (@weihnachtenimschuhkarton) am Nov 7, 2018 um 4:07 PST

 

Kreuzberg hilft

Zwar ist die Situation nicht mehr ganz so dramatisch wie in den vergangenen Jahren. Doch noch immer fehlt es vielen geflüchteten Menschen in Berlin an einer halbwegs komfortablen Unterkunft, wintertauglicher Kleidung – und vor allem an Unterstützung im täglichen Leben in einem fremden Land. Initiativen wie Kreuzberg hilft arbeiten mit Spendenaktionen, gemeinsamen Aktivitäten und Betreuung unermüdlich daran, die Not zu lindern. Und sind nach wie vor auf Unterstützung angewiesen, vor allem tatkräftige: Online können sich Helfer ganz unkompliziert auf Listen eintragen und beispielsweise Fahrdienste, Hilfe bei Aktionen oder dem Sortieren von Spenden anbieten. Egal, ob einmalig oder regelmäßig. Auch Geldspenden sind willkommen, denn damit können die Helfer gezielt das kaufen, was wirklich in den Unterkünften gebraucht wird.
mehr Infos zu Kreuzberg hilft e. V.

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