Neues Studio der Trendsportart

Fit und gesund mit CrossFit

Derzeit trainieren die CrossFit-Fans um Nico Bartke noch im Treptower Park. Zu dem kostenlosen Training sind alle Interessierten eingeladen. Im August wird die neue CrossFit Box in Kreuzberg eröffnet.
Derzeit trainieren die CrossFit-Fans um Nico Bartke noch im Treptower Park. Zu dem kostenlosen Training sind alle Interessierten eingeladen. Im August wird die neue CrossFit Box in Kreuzberg eröffnet.
Sie verbringen zu viel Zeit auf ihren Bürostuhl und fühlen sich kraftlos und schlapp? Oder sind Sie von den ewig gleichen Übungen in ihrem Fitnesstudio gelangweilt? Dann könnte die neue Trendsportart CrossFit etwas für Sie sein. In gut drei Wochen eröffnet ein neues Trainingsstudio in Kreuzberg. QIEZ. de hat mit Head-Coach Nico Bartke über seinen Sport gesprochen.

Eine Fitnessbewegung, die vor 15 Jahren in den USA ins Leben gerufen wurde, findet auch hierzulande immer mehr Anhänger. „Zunächst wurde das abwechslungsreiche Trainingsprogramm als Berufsvorbereitung für Feuerwehrmänner oder Polizisten zusammengestellt“, erklärt Nico Bartke den Ursprung des CrossFit. „Ziel war es, diese körperlich aktiven Menschen mit einem interessanten und lebensnahen Trainingsprogramm auf vielfältige Situationen vorzubereiten.“

Diesen Grundgedanken hat sich CrossFit bis heute bewahrt. Die Übungen stammen aus verschiedenen Bereichen wie der Leichtathletik, dem Gewichtheben oder der Gymnastik und lassen sich je nach Bedarf individuell anpassen. Dadurch werde der Sport für jeden attraktiv, so Bartke. „Egal ob jung, alt, übergewichtig oder total unsportlich – CrossFit kann jeden Teilnehmer in wenigen Monaten fit und gesund machen“, verspricht der 26-jährige Trainer, der vor vier Jahren auf den Sport aufmerksam wurde. Damals war er bereits seit vielen Jahren in „normalen“ Fitnessstudios aktiv, wurde aber zunehmend „unzufrieden und gelangweilt“ von dem einseitigen Trainingsprogramm.

Funktionale Übungen ohne Maschinen

„Das übliche Training an starren Maschinen lässt wenig Spielraum für funktionales und individuelles Training“, so Bartke. Die vielfältigen und „in den Alltag übertragbaren Übungen“ des CrossFit begeisterten ihn deshalb sofort und bereits drei Monate, nachdem er mit dem Sport begonnen hatte, legte er die für eine Trainerlizenz notwendige Prüfung ab.

„Damals musste ich dafür noch nach Belgien fahren“, erinnert sich Bartke. Dort kam er erstmals mit der aktiven Community der CrossFit-Sportler zusammen und war von der Dynamik der Bewegung begeistert: „Beim CrossFit kommt es zu einem wesentlichen Teil auf das Gemeinschaftsgefühl an – statt allein mit einer Maschine, trainiert man bei unserem Sport in kleinen Gruppen von etwa zehn bis zwölf Leuten.“ Dabei beginne man schnell, sich füreinander zu interessieren und frage auch schon mal mal nach, wenn ein Teilnehmer nicht zum Training erscheine – nicht unpraktisch in Bezug auf die regelmäßige Motivation.

Beim ersten Besuch in einem CrossFit Studio – von Fachmännern und -frauen „Box“ genannt – wären viele Besucher allerdings irritiert. „Zunächst wirkt alles sehr martialisch – Ringe hängen von der Decke, überall liegen verschiedenartige Gewichte herum und an einer Klimmzugstange absolvieren Sportler ein auf den ersten Blick recht wildes Training“, beschreibt Bartke die ersten Eindrücke. Viele Menschen würden sich dabei zunächst an den eigenen Turnunterricht erinnert fühlen, ein Erlebnis, an das die meisten Kunden „keine guten Erinnerungen“ hätten.

In seiner neuen CrossFit Box will CrossFit-Trainer Bartke dies gemeinsam mit zwei dänischen Kollegen ändern. „Wir wollen den Menschen die Angst vor dem Sport nehmen und sie dazu bringen, den eigenen Körper neu zu entdecken.“ Dabei stehe an erster Stelle immer die Gesundheit, so der 26-Jährige.

Individueller Trainingsablauf

Je nach persönlichen Zielen sei ein Training zwei- bis dreimal pro Woche sinnvoll. Zu Beginn jeder etwa einstündigen Einheit stehe das Aufwärmprogramm, danach folgten ein Kraftteil und das tägliche Workout. In diesem intensivsten, etwa zehn- bis 15-minütigen Trainingsteil gehe es darum, eine Kombination aus etwa drei Übungen so oft oder so schnell wie möglich zu wiederholen. „Ein Konzept, bei dem auch Profis immer wieder neu zum sportlichen Wettkampf herausgefordert werden“, so Bartke.

Bereits nach wenigen Monaten könnten auch vorher „komplett untrainierte“ Kunden sportliche Erfolge verbuchen, so der studierte Informationsmanager, der sich nach seinem Abschluss im vergangenen Jahr nun endlich den Traum einer eigenen CrossFit Box erfüllt. Bei einem „Soft-Opening“ am 11. und 12. August können sich interessierte Besucher von den Ergebnissen des CrossFit-Trainings überzeugen: „Es wird ein Wochenende der offenen Tür mit Probetraining und Vorführungen geben“, verspicht Bartke.

Potentielle Kunden dürfen sich dabei auch über die verhältnismäßig niedrigen Preise freuen. Ein erster Probe-Monat kostet 50 Euro, danach gibt es die individuelle Betreuung und eine monatlich unbegrenzte Zahl von Übungsstunden für Schüler, Studenten und Auszubildende monatlich für etwa 65 Euro, ohne Ermäßigungsanspruch zahlt man 80 Euro.

Mehr Infos zur neuen CrossFit Box erhalten Sie unter www.nicodoescrossfit.com

CrossFit BLN, Schlesische Straße 27, 10997 Berlin

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Eröffnung am 11. August 2012

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