Besuch am Set

Bettina Rust plauscht mit Sarah Wiener

Bettina Rust plauscht mit Sarah Wiener
Zwei, die sich verstehen. Zur Foto-Galerie
Friedrichstraße - Das Nass kommt heute nicht nur von unten, Petrus hat seine Schleusen sperrangelweit geöffnet. Die Bootspartie von Bettina Rust und Sarah Wiener fällt aber nicht ins Wasser, sondern wird kurzerhand vom Deck ins lauschige Innere verlegt. Auch in der zweiten Staffel von "Stadt, Rad, Hund" trifft die Moderatorin auf besondere Berliner Persönlichkeiten. Mit Köchin Sarah Wiener geht's heute um die Wurst. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Bettina Rust steht schon unterm Schirm am Bootsanleger Friedrichstraße, Sarah Wiener ist noch nicht da. Nasse Socken. Der vorherige Dreh war nicht so trocken wie der nun kommende. Wenige Minuten später trifft aber auch die Promi-Köchin ein: bester Laune und frisch besockt.

Co-Star auf vier Pfoten

Vorher fällt auf: Bettina Rust und Hündin Elli – unberechenbarer Co-Star der Sendung – sind ein schönes Duo: Rusts cremefarbener Mantel und der beige karierte Schirm passen optisch hervorragend zum hellen Fell der Mischlingshündin. Beim Dreh fällt allerdings noch viel signifikanter auf: Ein mindestens ebenso gutes Duo gibt die Moderatorin zusammen mit Sarah Wiener ab. Vertraut, unaufgeregt und unprätentiös sprechen die Frauen über Berlin, gutes Essen – die Portion Bockwurst wird selbstverständlich geteilt – und das Älterwerden. Um die beiden hat sich eine Horde von Kameramännern und Medienmenschen versammelt. Schließlich wird hier gedreht. Dem Gespräch tut das keinen Abbruch. Beide sind Profi genug, um das Drumherum auszublenden.

Herzblutmoderatorin trifft auf Herzblutköchin

In der ersten Episode der zweiten Staffel von „Stadt, Rad, Hund“ spricht die vielbeschäftigte Herzblutköchin über ihre Lebensstationen in Berlin. In einer Drehpause philosophieren die Frauen über den heiligen Grahl des „Berliner-Seins“. Sarah Wiener, die mittlerweile mehr Jahre ihres Lebens in Berlin als in Wien zugebracht hat, meint: „Alle, die länger als drei Monate da sind, werden zu Berlinern.“ Dafür müsse man sich auch nicht den Dialekt abgewöhnen, darum gehe es ja nicht. Rust grätscht schon vorher rein: „Quatsch, totaler Blödsinn!“ Beide lachen. Was folgt, ist fast schon eine Grundsatzdiskussion über „den Berliner an sich“ und was ihn vermeintlich ausmacht – oder auch nicht. Am Ende sind beide (wirklich!) schlauer, haben Positionen und Sichtweisen gewechselt und können das Gegenüber verstehen.

Und so läuft das die ganze Zeit: Die Frauen reden sehr vertraut, auch über Grundsätzliches wie das Altern und das gesellschaftliche Diktat zum Jugendwahn.
Der ganze Dreh kann problemlos unter dem Motto „unkompliziert“ verbucht werden. Und ist das ist doch eines der schönsten Attribute der Jugend, oder?

Mehr von diesem Gespräch und „Sarah-Wiener-Orten“ in der Hauptstadt gibt es am 19. Juni um 22.15 Uhr im rbb zu sehen. Weitere Gäste der ersten Folge sind u.a. Daniel Brühl (auch hier wird’s kulinarisch) und Oskar Roehler. Wir schalten ein!

Foto Galerie

Bahnhof Friedrichstraße, Friedrichstraße 142, 10117 Berlin
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