5. Mai

Das bewegt Berlin heute

Zum achten Mal findet in diesem Jahr die re:publica in Berlin statt und wirft einen kritischen Blick auf aktuelle Entwicklungen im Netz.
Zum achten Mal findet in diesem Jahr die re:publica in Berlin statt und wirft einen kritischen Blick auf aktuelle Entwicklungen im Netz.
Digitale Trends im Fokus und das Geschäft mit den Flüchtlingen - die Tops und Flops des Tages.

Dit is jut:

  • Mit der „re:publica“ beginnt heute Deutschlands größte Internetkonferenz, die sich mit aktuellen Themen und Trends der Digitalwelt befasst. Das Motto der diesjährigen Messe lautet „Finding Europe“, da es in Sachen Webnutzung innerhalb Europas noch große Unterschiede gibt. Sie kommen in den verschiedenen Veranstaltungen in der STATION-Berlin bis 7. Mai zur Sprache.

  • Viele Läden in Berlin bieten vegetarische und vegane Produkte an. Doch handelt es sich dabei auch wirklich um solche? Genau diese Sicherheit möchte das The Bowl bieten, das heute in der Warschauer Straße seine Türen öffnet und sich selbst als Berlins erstes „Clean Eating“-Restaurant bezeichnet. Ob sich das auch im Geschmack widerspiegelt, können Besucher ab 10 Uhr probieren.

  • Im Web ist gerade das Video einer Polizistin angesagt, die bei ihrem Einsatz auf dem Myfest in Kreuzberg eine spontane Tanzeinlage mit Besuchern hinlegt. „Das geht gar nicht“, meinen viele, während andere die Aktion durchaus sympathisch finden. Das sehen wir ähnlich, da Humor und eine gewisse Lockerheit am Arbeitsplatz selten schadet.

  • Ebenfalls sympathisch: Gestern Morgen überzeugte sich Peter Buchner, Chef der S-Bahn Berlin, persönlich davon, dass die Bauarbeiten im Nord-Süd-Tunnel wirklich beendet und die S-Bahnen dort wieder reibungslos zwischen Yorckstraße und Anhalter Bahnhof verkehren können. Während seiner Fahrt verteilte er außerdem als kleine Entschädigung für die dreimonatige Unterbrechung Gutscheine im Wert von 5 Euro an die Fahrgäste. Eine schöne Geste, die wohl heute in der Form nicht gelingen würde, denn …

Dit is oll:

  • …bekanntermaßen streiken seit 2 Uhr die Lokführer. Das bedeutet, dass gerade in Berlin und Brandenburg die Mehrheit der Züge und S-Bahnen entfällt und die bestehenden Verkehrsverbindungen überdurchschnittlich nachgefragt sind. Welche Züge fahren, steht auf den Webseiten der Deutschen Bahn und der S-Bahn. Grundsätzlich gilt: Am besten eher aufstehen und seine Route so gut es geht planen. Und geduldig sein, denn das Ganze geht wohl noch bis Sonntagvormittag so.
  • Das Thema Flüchtlinge ist in aller Munde und viele sind sich einig: Den Menschen muss ohne Zweifel geholfen werden. Allerdings gibt es bereits einige private Anbieter, bei denen die Balance zwischen Fürsorge und Profitstreben nicht mehr stimmt. Wie die Kollegen vom Tagesspiegel berichten, möchte Berlin auf die „Hilfe“ solcher Unternehmen verzichten – was allerdings nicht ganz einfach wird.
    STATION Berlin, Luckenwalder Str. 4-6, 10963 Berlin

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