Berlin am 8. Oktober

Dit is jut & dit is oll

Was uns in Berlin heute sonnig oder trübe stimmt.
Was uns in Berlin heute sonnig oder trübe stimmt.
"Buenos dias!" heißt es heute im Rathaus Charlottenburg, in Moabit dagegen: "Gentrifizierung, nein!" - unsere Tops und Flops des Tages in Berlin.

Dit is jut:

  • La Vida Loca feiert man heute im Festsaal des Rathauses Charlottenburg! Das Festival „Spanien.Musik.Berlin.2013“ ist genau das, wonach es sich anhört: Die Botschaft von Spanien in Deutschland hat junge spanischstämmige Musiker für eine Konzertreihe geladen. Und wer heute nicht kann: Die Reihe setzt sich fort am 22. Oktober und am 10. Dezember. Beginn heute ist um 19 Uhr.
     
  • Terézia Mora, den Namen kann man sich auf seine Weihnachtswunschliste schreiben: Gestern bekam die in Berlin lebende Autorin für ihren Roman „Das Ungeheuer“ vom Luchterhand Verlag den Deutschen Buchpreis. Für Berlin fängt die Frankfurter Buchmesse damit wunderbar an! Mal sehen, was dieser Tage noch so kommt …
     
  • Start-ups hierher! Laut der gestern veröffentlichten McKinsey-Studie ist die Hauptstadt der Top-Standort für junge Unternehmen. Zwar hinkt Deutschland im internationalen Vergleich hinterher, doch zumindest Berlin hat Potenzial für um die 100.000 Arbeitsplätze.

Dit is oll:

  • Gentrifizierung! Bei dem Kampfbegriff sind Mieter zu Recht empört. Der Tagesspiegel zeigt einige unschöne Beispiele dafür auf, was nach gelungener Wohnraumsanierung alles passieren kann. Glücklicherweise gibt es heute in Moabit einen Runden Tisch passend zum Thema. Ab 19 Uhr werden Probleme von verdrängungsgefährdeten Mietern in Moabit besprochen, Lösungsansätze diskutiert und Hilfe organisiert. Treffpunkt ist in der Gaststätte Sahara City.
     
  • Als 20 Jugendliche gestern Nacht in einem vermeintlich leerstehenden Haus die Nacht zum Tag machen wollten, wurden sie von zwei Frauen und zwei Männern angegriffen. Einer der Angreifer soll sich sogar mit einer Eisenstange bewaffnet haben, sieben der Jugendlichen wurden verletzt. Noch ist völlig unklar, was dieses brutale Vorgehen hervorgerufen hat.
     
  • Das (As)beste zum Schluss: Nach dem Steglitzer Kreisel und dem Messezentrum ICC wurden nun auch Asbestfunde in den Fundamenten des Tegeler Flughafens bekannt. Die Fraktion der Piraten hat den Befund öffentlich gemacht, die Senatsverwaltung gab aber umgehend Entwarnung, was akuten Handlungsbedarf angeht: gesundheitsschädlich seien die verarbeiteten Mengen an Asbest-Fasern im Flughafen nicht.

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