Berlin am 11. März

Dit is jut & dit is oll

Was uns in Berlin heute sonnig oder trübe stimmt.
Was uns in Berlin heute sonnig oder trübe stimmt.
Mehr Wasser für Lichtenberg geplant, aber keine Bewegung am Hardenbergplatz - die Tops und Flops des Tages in Berlin.

Dit is jut:

  • Literaturfans dürfen sich freuen: Im Babylon stellt heute der von der britischen Popkultur geprägte, schottische Schriftsteller John Niven seinen neuen Roman „Straight White Male“ vor. Darin geht es um Kennedy Marr, einen in L.A. lebenden, unzufriedenen und heruntergewirtschafteten Drehbuchschreiber, dem in seinem Heimatland England ein hochdotierter Literaturpreis verliehen werden soll. Der Haken: Marr muss ein Jahr an einer britischen Uni unterrichten. Los geht’s um 20 Uhr. Die deutsche Übersetzung liest Schriftstellerkollege Nagel.
  • Neues Freibad am Tierpark? Geht es nach dem Willen der SPD-Fraktionen in den Bezirksverordnetenversammlungen von Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf, soll unmittelbar nördlich des Tierparks in Alt-Friedrichsfelde ein Spaß- und Erlebnisbad, wahlweise auch Familienbad genannt, entstehen. Die Unterversorgung der Schwimmer und Planscher in den beiden Bezirken ist unbestreitbar, doch im Gegenzug zu den Plänen sollen Standorte in Mariendorf aufgegeben werden. Dieser Stadtteil gehört wiederum zum Wahlkreis des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Abgeordnetenhaus, Florian Graf. Mit dessen Partei müsste man sich natürlich einigen.
  • Sehen wir es mal positiv: Über die Zukunft des Tempelhofer Feldes reden in diesen Tagen alle Fraktionen des Abgeordnetenhauses – sogar miteinander. Es gibt offensichtlich den Willen, sich auf einen gemeinsamen Gesetzentwurf zu einigen, denn eigentlich wissen alle Parteien, dass es sich Berlin nicht leisten kann, das komplette Gelände unbebaut zu lassen. Ob die Einzelinteressen schließlich auf einen Nenner gebracht werden können, ist eine andere Frage.

Dit is oll:

  • In der City West tut sich einiges. Nur der Hardenbergplatz ist und bleibt ein schmuddeliges, von Verkehrschaos geprägtes Stiefkind. Das sollte sich durch eine Neugestaltung des Platzes, die unter anderem die Einrichtung einer Tiefgarage vorsah, ändern. Die Pläne stehen jetzt allerdings vor dem Aus. Bisher hat sich kein einziger interessierter Investor gemeldet.
     
  • In Polen, nur 400 Kilometer von der Grenze zum Land Brandenburg entfernt, soll ein neues Atomkraftwerk entstehen. Eine aktuelle Studie von Greenpeace hat nun ergeben, dass bei einem Reaktorunfall weite Teile Deutschlands inklusive der Hauptstadtregion hochgradig verstrahlt und unbewohnbar werden würden.
  • Zuspitzung am Oranienplatz: Die nicht enden wollende Diskussion und die ausbleibende Lösung für das Kreuzberger Flüchtlingscamp hat nun zum wiederholten Mal einen Anschlag zur Folge gehabt. Das Infozelt am Eingang des Camps wurde am Montag mit einer stinkenden Flüssigkeit beworfen.
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Der Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde ist der flächenmäßig größte Tiergarten Europas.

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