Berlin am 12. November

Dit is jut & dit is oll

Was uns in Berlin heute sonnig oder trübe stimmt.
Was uns in Berlin heute sonnig oder trübe stimmt.
Ihr wollt ein Liebeslied, ihr kriegt ein Liebeslied. Und jahrelange Eltern-Lehrer-Konflikte gibt's obendrauf - unsere Tops und Flops des Tages in Berlin.

Dit is jut:

  • Herbstwetter und doch Frühlingsgefühle im Bauch? Scott Matthew kann davon ein Liedchen singen. Macht er auch, heute Abend im Heimathafen Neukölln. Auf seinem neuesten Album verarbeitet er Lieder anderer Interpreten – „Unlearned“ ist ein Coveralbum. Nach einer Karte für den Singer/Songwirter kann man unter 030 61101313 fragen. Ein Ticket kostet um die 26 Euro, los geht’s um 21 Uhr.
     
  • Kaum zu glauben, dass der Schnauzbartträger schon seit 113 Jahren tot ist! Erst letztes Jahr kam die Autobiografie Mark Twains raus, Huck Fynns und Tom Sawyers Abenteuer berühren noch heute, Twains satirische Kritik an amerikanischen Verhältnissen ist ungebrochen lesenswert. Das Maria-Rimkus-Haus in Steglitz lädt jetzt zum literarischen und musikalischen Tribut an Twain ein. Ab 15 Uhr performen sich Komponisten, Autoren, Moderatoren und Schauspieler durch eine wort-, gesang und musiklastige Hommage an den großen amerikanischen Schriftsteller. Eintritt: 4 Euro.
     
  • Der zweite Teil der ursprünglichen Romanreihe „Tribute von Panem“ kommt heute in die Kinos bzw. ins CineStar im Sony Center. Mit am Start sind die Schauspieler des Blockbusters: Liam Hemsworth, Elizabeth Banks und Jennifer Lawrence. Letztere hat hoffentlich ihre Oscarstatue wiedergefunden – eigener Aussage nach hat Lawrence die Auszeichnung für ihre Hauptrolle in der Tragikomödie „Silver Linings“ nicht mehr finden können.
     
  • Die Buchhandlung Thaer lädt heute um 20 Uhr zu einer Lesung der 1970 in Berlin geborenen Schriftstellerin Ulrike Sterblich ein. In „Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt“ setzt sich Sterblich ganz persönlich mit ihrer Kindheit in Westberlin auseinander. Eine Liebeserklärung an eine verschwundene Stadt.


Dit is oll:

  • Alle Jahre wieder heißt es zuverlässig: Oh Pannenbaum! Derzeit sorgt vor allem der Christbaum, der kommende Woche in der City West aufgestellt werden soll, für Wirbel. Das Baugerüst an der Gedächtniskirche macht einen Umzug der 27 Meter hohen Tanne erforderlich: Sie wird in diesem Jahr vor dem Waldorf Astoria aufgestellt. Hübsch soll der Baum zumindest sein – manche vorweihnachtlichen Gestrüppe, die die Stadt schmücken sollen, gehen ja überhaupt nicht. Eine kleine Revue hässlicher Weihnachtsbäume findet sich bei den Kollegen vom Tagesspiegel: Die City West und ihre Weihnachtstanne.
     
  • Eltern vs. Lehrer: Der Landeselternausschuss erhebt schwere Vowürfe gegen die streikende Lehrerschaft. Dabei sollten beide Gremien lieber an einem Strang für ein effizienteres Bildungssystem ziehen. Was bleibt, ist ein ewiges Hin und Her über Tarifkonflikt und -autonomie, im Endeffekt auf dem Rücken der Kinder.
Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf, Mark-Twain-Straße 27, 12627 Berlin

Telefon 030 902932590
Fax 902932589

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