Berlin am 19. November

Dit is jut & dit is oll

Was uns in Berlin heute sonnig oder trübe stimmt.
Was uns in Berlin heute sonnig oder trübe stimmt.
Ein Hoch auf Toiletten und mehr Ärger um Bushido - unsere Tops und Flops des Tages in Berlin.

Dit is jut:

  • Von 10 bis 13 Uhr steht heute die frühere Polizeiwache in der Rathausstraße 12 in Lichtenberg zur Besichtigung offen. Die Initiative „Rathaus Stern“ möchte das Grundstück vom Liegenschaftsfonds erwerben und preisgünstige Wohnungen, eine Kita, ein Café sowie Ateliers für Künstler schaffen. Heute Vormittag kann sich zunächst mal jeder ein Bild von den Örtlichkeiten machen. Lest mehr.
  • Heute ist Welttoilettentag. Nun kann man die Frage stellen: Braucht es den wirklich? Doch die Begründung der Welttoilettenorganisation (auch sowas gibt’s) ist einleuchtend und wird auch von den Vereinten Nationen getragen: Am 19.11. soll darauf hingewiesen werden, dass viele Menschen weltweit keinen Zugang zu hygienischen sanitären Einrichtungen haben und daher einem hohen Krankheitsrisiko ausgesetzt sind. Und in Berlin? Von einer kostenlosen Nutzung der City-Toiletten am heutigen Gedenktag wurde nichts bekannt.
  • Bei der Mitgliederversammlung des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC hat der Verein Zahlen vorgelegt. Das Minus im abgelaufenen Geschäftsjahr – hauptsächlich durch die Saison in der zweiten Liga verursacht – fiel mit 7,8 Millionen Euro geringer aus als erwartet …

 

Dit is oll:

  • … doch dies gelang den Herthanern nur durch einen Vorgriff auf die Zukunft: Der Klub hat die Catering-Rechte ab nächstem Jahr an einen Investor verkauft, der die fälligen gut zehn Millionen Euro für sechs Jahre bereits im Juni bezahlt hat.
  • Schuldzuweisungen in der Flüchtlingsfrage: Die Situation der 2012 im Zuge einer Protestaktion nach Berlin gekommenen Flüchtlinge ist schlecht. In der besetzten Schule in der Ohlauer Straße herrschen laut Friedrichshain-Kreuzbergs Bezirksbürgermeisterin Herrmann katastrophale Zustände und ein Ausweichquartier für die nach wie vor am Oranienplatz Campierenden ist entgegen anders lautender Aussagen noch nicht gesichert. Nun schieben sich Bezirksamt und Sozialsenator gegenseitig die Verantwortung zu.
  • Bushido macht, was er will. Der Neu-Kleinmachnower hat es beim Umbau seiner in der Brandenburger Gemeinde erworbenen Villa wohl nicht nur mit dem Denkmalschutz nicht so genau genommen. Auch Kiefern sind seinen Plänen zum Opfer gefallen, und zwar mehr als erlaubt. Wegen dieser Ordnungswidrigkeit wurde der Rapper nun angezeigt.
Dit is jut & dit is oll, Rathausstraße 12, 10367 Berlin

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