22. Juli

Das bewegt Berlin heute

Auch die Straße in der Hauptstadt leiden zunehmend unter der großen Hitze.
Auch die Straße in der Hauptstadt leiden zunehmend unter der großen Hitze.
Eine Reise in den Schnee und staubtrockene Wälder: die Tops und Flops des Tages in Berlin.

Dit is jut:

  • In ihrem Roman „Sieben Sprünge vom Rand der Welt“ geht Autorin Ulrike Draesner den dunklen Schatten der europäischen Vergangenheit und einem familiären Trauma nach. Erzählt wird die Geschichte der 50-jährigen Verhaltensforscherin Simone, die Angst vor Schnee hat. Ihre Furcht geht auf ihren Vater zurück, der im Winter ’45 – 17 Jahre vor Simones Geburt – aus Schlesien fliehen musste. Um 20 Uhr ist die Autorin für Lesung und Gespräch im Literaturforum im Brecht-Haus zu Gast.

  • „Der Sturm“ gilt als letztes Stück Shakespeares und fällt aus verschiedenen Gründen etwas aus der Reihe. Genau der richtige Stoff also für die unkonventionelle und pfiffige Shakespeare Company, die das Schauspiel heute um 20 Uhr auf die Freilichtbühne im Naturpark Schöneberger Südgelände bringt.

  • Nach zweijähriger Bauzeit ist die Neugestaltung des Helsingforser Platzes abgeschlossen. Wo zuvor grauer Beton dominierte, ist eine attraktive Grünfläche entstanden, deren Flora an Finnland erinnern soll (Helsingfors ist der schwedische Name für Helsinki). Die Friedrichshainer haben unter Birken und zwischen Gräsern und Sträuchern nun einen weitere Entspannungsort.

Dit is oll:

  • Wegen der anhaltenden Hitze steigt in Berlin und Brandenburg die Waldbrandgefahr. In Brandenburg gilt in zehn Landkreisen sogar die höchste Gefahrenstufe. Grillen am See ist damit zunächst einmal passé.

  • Auch Berlins Straßen leiden mittlerweile unter der Hitze. An einigen Orten bricht der Asphalt durch die hohen Temperaturen auf. Solche Deformationen können zum „Sprungschanzen-Effekt führen“, so der ADAC. Man verliert dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug. Wer großflächige Dellen auf Straßen bemerkt, sollte unverzüglich die Polizei verständigen.

  • Nach dem WM-Triumph der deutschen Mannschaft strömen die Berliner Kinder in die Fußballvereine. Das ist eigentlich eine gute Nachricht. Oll ist, dass die Berliner Vereine diesen Ansturm kaum bewältigen können. Es gibt zu wenig Plätze und Trainer.

Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin

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