5. Februar

Das bewegt Berlin heute

Das bewegt Berlin heute
Es kann losgehen: Der Berlinale-Palast am Potsdamer Platz ist bereit für die Eröffnungsgala der 65. Internationalen Filmfestspiele von Berlin
Viele tolle Filme und eine Restaurant-Pleite - die Tops und Flops des Tages in Berlin.

Dit is jut:

  • Film ab: Nach internationalen Verwicklungen wegen eines Films, der gar nicht im offiziellen Festival-Programm läuft, starten heute die 65. Internationalen Filmfestspiele von Berlin, kurz: die Berlinale. Eröffnungsfilm ist der 1908 in Grönland angesiedelte Abenteuerfilm „Nobody Wants the Night“ von Isabel Coixet, mit Juliette Binoche in der Hauptrolle. 
  • Doch es geht auch ’ne Nummer kleiner: Zeitgleich zur ‚großen Schwester‘ findet zum dritten Mal die Boddinale statt, ein kieziges Filmfestival, das der Neuköllner Kunstszene entsprungen ist. Ab heute und bis zum 15. Februar werden im Kreativzentrum Loophole in der Boddinstraße Filme aus dem Umfeld der Institution gezeigt. Im Anschluss gibt es Diskussionen und Partys. Billiger als bei der Berlinale ist es obendrein, denn alle Vorführungen sind umsonst! Mehr zur Boddinale lest ihr hier.
  • Jetzt aber wirklich? Der Karneval der Kulturen in Kreuzberg ist scheinbar auch für dieses Jahr gesichert. Das verlautete nach einem Treffen von Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) mit teilnehmenden Gruppen gestern Abend. Es ist allerdings nicht die erste Erfolgsmeldung dieser Art. Doch nun soll man sich nach dem Veranstalterwechsel auch auf ein Sicherheitskonzept und über die Finanzierung geeinigt haben.

Dit is oll:

    • Pleite im Bikini: Das dreistöckige Restaurant The Eats am westlichen Ende des Einkaufszentrums Bikini Berlin am Breitscheidplatz hat Insolvenz angemeldet. Der Betrieb soll allerdings in den nächsten Monaten mit Hilfe des Insolvenzgelds weiterlaufen, auch Entlassungen sind nicht geplant. Die Bikini-Vermieter von der Bayerischen Hausbau kündigten eine Überarbeitung des Konzepts an und betonten, dass alle anderen gastronomischen Betriebe im Einkaufszentrum eine Fangemeinde hätten gewinnen können.
      • Die Befürchtungen sind wahr geworden: Nach der 0:1-Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen steht Hertha BSC auf einem Abstiegsplatz. Trainer Jos Luhukays Job scheint nicht mehr sicher zu sein, denn ein Treuebekenntnis wollte Sportdirektor Michael Preetz nun nicht mehr aussprechen. Da ist es auch kein Trost, dass Vizemeister Borussia Dortmund derzeit sogar noch schlechter dasteht.
      • In Neukölln können fast die Hälfte der Drittklässler nicht schwimmen. Das geht aus einer parlamentarischen Anfrage vom letzten Sommer hervor. Die Neuköllner Schulstadträtin und Bürgermeisterkandidatin Franziska Giffey (SPD) zeigte sich geschockt. Ein Grund für die schlechten Zahlen sollen religiöse Gründe sein: Manche muslimische Eltern ließen ihre Kinder, vor allem Töchter, nicht am Schwimmunterricht teilnehmen.
      Stage-Theater am Potsdamer Platz, Marlene-Dietrich-Platz 1, 10785 Berlin

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