Berlin am 6. Februar

Dit is jut & dit is oll

Was uns in Berlin heute sonnig oder trübe stimmt.
Was uns in Berlin heute sonnig oder trübe stimmt.
Basketball-Krimi und Wählen, ob gewählt wird - die Tops und Flops des Tages in Berlin.

Dit is jut:

  • Die Olympischen Winterspiele in Sotschi stehen ganz kurz bevor. Zu den zwölf Sportlern aus der Region, die an den Medaillenwettkämpfen teilnehmen, gesellt sich nun überraschend noch eine weitere Berlinerin: Lisa Schuster wurde für die deutsche Eishockeynationalmannschaft der Frauen nachnominiert. Alle anderen Athleten aus Berlin und Brandenburg stellen wir dir hier vor: Unsere Jungs und Mädels in Sotschi
     
  • Packendes Finale: Mit einem ganz knappen 88:87 konnte sich Alba Berlin gestern vor heimischer Kulisse den Sieg gegen die Telekom Baskets Bonn sichern. Damit ist das Berliner Basketballteam in die Runde der letzten vier Mannschaften beim BBL-Pokal eingezogen.
  • Heute beginnt ENDLICH die 64. Berlinale. Mehr als 400 Filme werden in diesem Jahr im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele präsentiert. Auf dem roten Teppich erwarten die Kinofans unter anderem George Clooney, Matt Damon, John Goodman, Ralph Fiennes, Edward Norton, Uma Thurman, Christian Bale und, und, und …

Dit is oll:

  • … doch es gibt auch Ernüchterung beim Kartenkauf: Augenzeugenberichten von Filmfans zufolge waren die Karten für die Premiere von George Clooney’s „Monuments Men“ bei der Berlinale schon beim vierten Wartenden in der Schlange an den Vorverkaufskassen im Kino International vergriffen. Da kommt schon mal Frust auf – nach fast vier Stunden Wartezeit, ein Teil davon bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Business as usual oder schlimmer?

  • Nicht nur Wowi eingeweiht: Von der Steuerhinterziehung des zurückgetretenen Kulturstaatssekretärs Schmitz wussten nicht nur der Regierende Bürgermeister, sondern auch Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) und nach Tagesspiegel-Informationen der Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos, für SPD) frühzeitig. Geschwiegen haben sie alle.

  • Noch ein Volksbegehren: Die Möglichkeit der Berliner Bürger, durch eine Abstimmung Einfluss auf die Politik des Senats zu nehmen, ist eine feine Sache. Eigentlich. Doch derzeit lässt sich eine gewisse Inflation feststellen: Nach den einseitigen Zielen des Volksbegehrens zum Tempelhofer Feld möchte eine neue Initiative die aktuelle Legislaturperiode des Abgeordnetenhauses beenden, weil sie mit dessen Politik nicht zufrieden ist. Die nächsten regulären Wahlen sind in zweieinhalb Jahren geplant.

Kino International, Karl-Marx-Allee 33, 10178 Berlin

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