Berlin am 17. April

Dit is jut & dit is oll

Dit is jut & dit is oll
Was uns in Berlin heute sonnig oder trübe stimmt.
Ostervorfreude und bedrohte Häschen - die Tops und Flops des Tages in Berlin.

Dit is jut:

  • Wir starten in den letzten Arbeitstag vor einem seeehr langen Osterwochenende. Du suchst noch nach einer Inspiration für die kommenden Feiertage? Wie wäre es mit dem Besuch eines Osterfeuers?
     
  • Im Trend: Die Berliner Museen und Gedenkstätten konnten im vergangenen Jahr eine halbe Million mehr Besucher anziehen. Den größten Zuwachs verzeichnete die Gedenkstätte Topographie des Terrors. Mit 1,2 Millionen Besuchern kamen fast 250.000 mehr als 2012.
     
  • Zivilcourage: Das Bündnis „Hellersdorf hilft!“, das sich seit dem vergangenen Jahr gegen fremdenfeindliche Angriffe auf das neue Flüchtlingsheim in der Carola-Neher-Straße stark macht, ist als eine von zwölf bundesweiten Initiativen mit einem Preis im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet worden.

Dit is oll:

  • Großprojekt 1: Vom Flughafen BER gab es schon ungezählte Hiobsbotschaften, aber diese lässt doch noch mal aufhorchen. Bereits im Terminal eingebaute technische Anlagen müssen umgebaut werden, damit der Airport überhaupt genehmigt wird. Diese Aufträge werden nun europaweit neu ausgeschrieben. Und Martin Burkert (SPD), Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Bundestag, glaubt nicht an eine Eröffnung vor 2017 – eher später.
  • Großprojekt 2: Der Weiterbau der S21 gerät ins Stocken. Baumängel und die Tatsache, dass es für den geplanten Betrieb zwischen Nordring und Hauptbahnhof wohl zu wenige Züge geben dürfte, sorgen dafür, dass die Bahn nun darüber nachdenkt, die Linie nur zwischen Hauptbahnhof und Gesundbrunnen verkehren zu lassen.
     
  • Auch das österliche „Maskottchen“, der Hase, rückt dieser Tage verstärkt in den Blick der Öffentlichkeit. Leider gibt es für Meister Langohr in der Region wenig gute Neuigkeiten. Eine intensive Landwirtschaft mit hohem Düngereinsatz, wenig Rückzugsmöglichkeiten und der zunehmende Verlust ihrer Nahrungsgrundlage sorgen dafür, dass es in Brandenburg so wenige Hasen gibt wie nirgendwo sonst in Deutschland. Auch der Zuzug in die Stadt kann für die bedrohten Tiere natürlich keine echte Alternative darstellen – trotzdem haben sich 50 bis 80 Hasen für ein Leben in Berlin entschieden.
Stiftung Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin
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