Berlin am 19. September

Dit is jut & dit is oll

Dit is jut & dit is oll
Was uns in Berlin heute sonnig oder trübe stimmt.
Es wird erotisch in Berlin und wir haben die dümmsten Züge - unsere Tops und Flops des Tages in Berlin.

Dit is jut:

  • Besondere Auszeichnung: Heute wird im Berliner Rathaus die Ernst-Reuter-Plakette an den Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden Daniel Barenboim verliehen. Mit dieser Plakette würdigt der Senat in- und ausländische Persönlichkeiten für kommunale Verdienste oder für Verdienste in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik oder Kunst.
     
  • Der Johanniter-Orden darf schon auf 900 Jahre Geschichte zurückblicken – wir gratulieren! – und hat gerade ein Seniorenheim in Tegel neu eröffnet. Mehr dazu gibt’s bei unseren Kollegen vom Tagesspiegel.
     
  • Wir freuen uns auf Berlins erstes internationales Burlesque Festivals und damit die Entführung in die Welt des erotischen Cabarets! Bei dem Wetter eine willkommene Abwechslung … Weitere Infos gibt’s hier.

 

Dit is oll:

  • Ein Verlust für die deutsche Literaturlandschaft: Marcel Reich-Ranicki ist gestern in Frankfurt a.M. im Alter von 93 Jahren verstorben. Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs lebte der später so einflussreiche Kritiker in Charlottenburg, Schöneberg und Wilmersdorf. „Mit Reich-Ranicki verliert Deutschland eine Stimme, die weit über das literarische Leben hinaus von Gewicht war. Er kam mit neun Jahren nach Berlin, ging hier zur Schule, war Klassenbester in Deutsch und durfte wegen der Nazis dennoch nicht studieren. Erst siebzig Jahre später hat die Humboldt-Universität mit der Verleihung der Ehrendoktorwürde zumindest ein Stück weit Verantwortung für dieses Unrecht übernommen“, so Klaus Wowereit zum Tode Reich-Ranickis.
     
  • „Wir haben die dümmsten Züge“, so lautet die klare Ansage von U-Bahn-Chef Hans-Christian Kaiser. Aber wenigstens sind die Aussichten in punkto Kundenservice nicht ganz so düster: Neue Züge sollen besser über Streckenverlauf und Stationen informieren. Die kommen allerdings erst in den 20er Jahren …
     
  • Die Deutschen scheint das Thema Datenschutz nicht weiter zu interessieren. Zumindest spielt die Debatte um die NSA-Ausspähaffäre im Wahlkampf keine Rolle. Viel zu wenig Beachtung fand auch der gestrige „Marsch aufs Kanzleramt“, der von 60 Autoren um Schriftstellerin Juli Zeh organisiert wurde. Bei der ersten größeren Protestaktion deutscher Literaten seit vielen Jahren wurden 65.000 Unterschriften gesammelt. Sie fordern die Kanzlerin dazu auf, ihre Bürger besser vor ausländischen Geheimdiensten zu schützen.
Rotes Rathaus, Rathausstr. 15, 10178 Berlin

Rotes Rathaus

Das Rote Rathaus im Herzen Berlins.

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