26. Februar

Das bewegt Berlin heute

Das bewegt Berlin heute
Die Al-Nur-Moschee gilt als Hochburg radikaler Salafisten. Nun könnte ihr Trägerverein verboten werden.
Theater nonstop und ein gefährlicher Bus - die Tops und Flops des Tages.

Dit is jut:

  • Heute startet der sehenswerte Film „Als wir träumten“ des Berliner Regisseurs Andreas Dresen nach einem Roman von Clemens Meyer in den deutschen Kinos. Hingehen und die Euphorie aber auch die Enttäuschungen einer Jungs-Clique im Leipzig der Wendezeit in tollen Bildern auf sich wirken lassen. Schöne Kinos findest du zum Beispiel hier.
  • Außerdem startet heute leider zum voraussichtlich letzten Mal „100 Grad Berlin“, das Lange Wochenende des freien Theaters. Drei Häuser – das HAU, die Sophiensaele und das Ballhaus Ost – öffnen dabei ihre Bühnen, Foyers, Garderoben, Keller und Höfe für Aufführungen im Stundentakt. Zwölf Jahre lang spiegelte das Festival die große Bandbreite der frei arbeitenden Theater- und Performancekünstler dieser Stadt wider.
  • Gestern Abend haben Neuköllns Bezirksverordnete beschlossen, ein mögliches Verbot des Trägervereins der Al-Nur-Moschee zu prüfen. Natürlich sind Verbote nicht unbedingt der beste Weg, um an die Wurzel des Übels zu gelangen, doch ungestraft frauenfeindliche und hasserfüllte Gedanken in der Stadt zu verbreiten, ist sicher auch nicht im Sinne unseres Rechtsstaats. So geht es übrings auch.
  • Anwohner rund um den U-Bahnhof Weberwiese in Friedrichshain können aufatmen. Der Kiez steht ab sofort unter Mileuschutz und ist für Luxussanierungen und Großinvestoren tabu.

Dit is oll:

  • Am ZOB wollte gerade ein Bus in Richtung Weißrussland starten. Eigentlich eine alltäglich Angelegenheit. Allerdings fehlte diesem Gefährt doch tatsächlich ein Reifen. Auch an der Lenkung und den Bremsen wurden erheblich Mängel festgestellt.
  • Etwa 6500 Menschen auf der Suche nach einer guten Geldanlage sind Trickbetrügern aus Berlin auf den Leim gegangen, die falsches Gold im Wert von über 48 Millionen Euro verkauft haben. Vier Tonnen Gold wurde nun bei einer Hausdurchsuchung sichergestellt.
Hebbel am Ufer - HAU 1, Stresemannstr. 29, 10963 Berlin

Hebbel am Ufer - HAU 1

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