24. April

Das bewegt Berlin heute

Die Volksbühne bekommt im Jahr 2017 einen neuen Intendanten. Er wird heute von Berlins Bürgermeister Michael Müller offiziell vorgestellt.
Die Volksbühne bekommt im Jahr 2017 einen neuen Intendanten. Er wird heute von Berlins Bürgermeister Michael Müller offiziell vorgestellt.
Ein neuer Intendant und viele Zwangsräumungen - die Tops und Flops des Tages.

Dit is jut:

  • Nun ist es sicher: Ein neuer Intendant für die Volksbühne ist gefunden. Der Belgier Chris Dercon soll Frank Castorf im Jahr 2017 ablösen und wird heute von Bürgermeister Michael Müller offiziell vorgestellt. Seit Tagen wird über die Personalie debattiert. Mehr zur Diskussion kannst du bei unseren Kollegen vom Tagesspiegel lesen. Gut jedenfalls, dass endlich Klarheit herrscht und dieser Theaterstreit unter den Verantwortlichen hoffentlich ein Ende findet.

  • Gestern haben wir den Weltbüchertag gefeiert, heute können sich Leseratten über ein neues Literaturfest in der Hauptstadt freuen. Noch bis zum 30. April findet rund um die Torstraße erstmals das READ!BERLIN statt. Warum dieses Leseevent frischen Wind in die Literaturwelt bringt, erfährst du in unserem Artikel.

  • Endlich Wochenende! Wenn du wie unsere Redakteurin Susanna nichts mit dem Baumblütenfest in Werder zu tun haben und stattdessen lieber kunstinteressiert und familienfreundlich durch deinen Kiez trödeln möchtest, solltest du dringend ihre Wochenendtipps lesen.

  • Du hast keine Lust, bis zum Wochenende zu warten, um Schnäppchen aus zweiter Hand zu schlagen? Dann mach dich heute zwischen 15 und 19 Uhr auf den Weg nach Prenzlauer Berg. Dort veranstaltet die youngcaritas nämlich eine Kleidertauschparty für junge Leute, zu der jeder fünf Kleidungsstücke mitbringen darf. Außerdem werden Resultate aus dem Upcycling-Projekt „Vergissmeinnicht“ verkauft. Wer gerne nachhaltig konsumieren möchte, kann hier also nichts falsch machen.

  • Berlin erinnert in diesem Frühling an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren. Seit kurzem können wir an sechs Berliner Plätzen in einer Open-Air-Ausstellung etwas über das alltägliche Leben in dieser Zeit erfahren. Ab heute widmet sich die Ausstellung „145 – Niederlage. Befreiung. Neuanfang. Zwölf Länder Europas nach dem Zweiten Weltkrieg.“ mit über 500 Exponaten diesem Thema noch ausführlicher. Sie ist noch bis zum 25. Oktober im Deutschen Historischen Museum zu sehen.

Dit is oll:

  • Auch an diesem sonnigen Freitag haben wir etwas zu vermelden, das wir nicht janz so jut finden: Berlin ist die Hauptstadt der Zwangsräumungen. Das haben Forschungsergebnisse der Humboldt-Uni ergeben. Bis zu 7.000 Räumungen gibt es hier jährlich, zum Beispiel weil die Bemessungsgrenzen für Wohnraum, die das Jobcenter für die Finanzierung anlegt, zu niedrig für Berlins steigende Mieten sind. 

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