Berlin am 5. Februar

Dit is jut & dit is oll

Was uns in Berlin heute sonnig oder trübe stimmt.
Was uns in Berlin heute sonnig oder trübe stimmt.
Süße Kängurus und abgehobene Politiker - die Tops und Flops des Tages in Berlin.

Dit is jut:

  • Heute beginnt in den Messehallen unterm Funkturm die Fruit Logistica. Die Messe rund um Obst und Gemüse aus allen Teilen der Welt dürfte auch in diesem Jahr zehntausende Besucher anlocken. Auch Trockenobst, Nüsse, Gewürze, Bioprodukte sowie Pflanzen können gekostet bzw. begutachtet werden. Geöffnet ist täglich von 9 bis 18 Uhr.
     
  • Nicht einfach nur jut, sondern geradezu außergewöhnlich: Freundliche Taxifahrer in Berlin. Mehrere hundert von ihnen werden ab kommender Woche einen Premium-Service anbieten. Er umfasst Freundlichkeit und Kompetenz, Kreditkartenzahlung sowie ein neues und sauberes Fahrzeug. Das Ganze kostet nichts extra. Derzeit sind in der Hauptstadt rund 18.000 Taxifahrer im Einsatz.
     
  • Das erste Mal seit 40 Jahren können im Tierpark Berlin wieder Bergkängurus bestaunt werden. Die beiden Männchen Max (2) und Moritz (1) stammen aus den Niederlanden und fühlen sich bei uns hoffentlich richtig wohl. Mehr süße Tierchen aus Zoo und Tierpark siehst du hier: Kinder, seid ihr niedlich!
  • Zukunft für den Spreepark: Der letzte Versuch einer Zwangsversteigerung des Vergnügungsparkgeländes im Plänterwald scheiterte paradoxerweise wegen eines Bieterwettstreits. Das Amtsgericht Köpenick hat nun einen neuen Termin festgesetzt, an dem das massiv mit Schulden belastete Gelände an den Mann oder die Frau gebracht werden soll: Am 17. September könnte sich nun entscheiden, wer den Zuschlag kriegt.

Dit is oll:

  • Wahlkampfauftritt des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan: Im Kreuzberger Tempodrom ließ er sich gestern von seinen Anhängern bejubeln, bestritt Korruption durch Mitglieder seiner Regierung oder unterstellte seinen politischen Gegnern, Skandale und Unruhen zu inszenieren. Selbsterkenntnis scheinbar null.

  • Rücktritt perfekt: Berlins Kulturstaatssekretär André Schmitz hat gestern wie erwartet um seine Entlassung gebeten, nachdem bekannt geworden war, dass er jahrelang Steuern hinterzogen hatte. Nun fragen sich die Medien, aber sicher auch einige SPD-Abgeordnete, warum der Regierende Bürgermeister Wowereit das Vergehen seines Vertrauten entgegen der Parteilinie so nachsichtig behandelt hat. Mehr dazu beim Tagesspiegel.

Tempodrom, Möckernstr. 10, 10963 Berlin

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