8. Oktober

Das bewegt Berlin heute

In der vergangenen Nacht rief die GdL (Gewerkschaft der Lokführer) bundesweit zu Streiks auf. Der Berliner S-Bahn-Verkehr wird sich davon nicht so schnell erholen ...
In der vergangenen Nacht rief die GdL (Gewerkschaft der Lokführer) bundesweit zu Streiks auf. Der Berliner S-Bahn-Verkehr wird sich davon nicht so schnell erholen ...
Gute S-Bahn, schlechte S-Bahn - die Tops und Flops des Tages in Berlin.

Dit is jut:

  • Gemma Ray im C-Club: Die in Berlin lebende Engländerin spielt heute Abend in der Location gegenüber vom Flughafen Tempelhof. Ihr Sound ist einerseits retro und erinnert an den ein oder anderen Lieblingsfilm. Doch Gemma Ray macht daraus etwas sehr Feines, Geheimnisvolles Eigenständiges, das die rund 17 Euro Eintritt absolut lohnt.
  • Neuer Flagship-Store in der Friedrichstraße 140: Die hippen Damenklamotten und Accessoires des schwedischen Labels Monki sind ab morgen auf der beliebten Einkaufsmeile zu haben. Heute Abend wird erst mal Eröffnung gefeiert.
  • Erleichterung rund um den S-Bahnhof Ostkreuz: Nach Beendigung einer weiteren Etappe der dortigen Bauarbeiten fahren die S-Bahnen seit gestern auch in West-Ost-Richtung wieder durch. Zumindest theoretisch …

Dit is oll:

  • … denn nach dem neunstündigen Streik der Lokführergewerkschaft GdL gibt es weiter Zugausfälle. Unter anderem wird der Ring von der S-Bahn noch nicht wieder befahren, auch die Linien S45, S47 und S85 verkehren noch nicht. Weitreichende Ausfälle gibt es auch im Regionalverkehr. Während der sich erst bis zum Nachmittag wieder normalisieren soll, wird bei der S-Bahn zum Mittag wieder mit regelmäßigem Verkehr gerechnet.
  • Eigentlich liegt Michael Müller als amtierender Senator gut im Rennen um die Nachfolge des Regierenden Bürgermeisters Wowereit. Doch am Wochenende ist eine Beilage in zwei Berliner Tageszeitungen erschienen, die sich ums Bauen in der Hauptstadt dreht und nebenbei Müller porträtiert. Die Opposition kritisiert das als mögliche Verquickung von Interessen.
  • Schatten fällt auf vorbildhaften Verein: Türkiyemspor Berlin hat sich seit einigen Jahren gegen Homophobie eingesetzt und mit dem Lesben- und Schwulenverband Berlin (LSVD) zusammengearbeitet. Doch nun wollte ein Vorstandsmitglied jene Mannschaft des Klubs mit türkischem Hintergrund vom Spielbetrieb abmelden, die mit dem Logo des LSVD antritt. Mehr zu den Hintergründen bei den Kollegen vom Tagesspiegel.
Columbia Theater, Columbiadamm 9-11, 10965 Berlin

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