Berlin am 9. Oktober

Dit is jut & dit is oll

Was uns in Berlin heute sonnig oder trübe stimmt.
Was uns in Berlin heute sonnig oder trübe stimmt.
Peace und Frieden im Crellekiez, Blitzmarathon auf den Straßen - die Tops und Flops des Tages.

Dit is jut:

  • Es werde Licht! Nachdem am Wochenende bereits das Berliner Lichterfest startete, illuminieren ab heute Abend auch für das Festival of Lights verschiedene Künstler verschiedenste Wahrzeichen der Stadt. Da rentiert sich ein abendlicher Herbstspaziergang. Welchen Weg man sich zweimal überlegen sollte: den zum Berliner Hauptbahnhof.
     
  • Oder vielleicht doch einen Abstecher dorthin einplanen? Kinder dürfen heute im Hauptbahnhof in den Alltag Berliner Bahnangestellter reinschnuppern. „Sei ein Parkeisenbahner“ zeigt Interessierten zwischen neun und zwölf Jahren, wie man Fahrttickets entwertet, Signale stellt und Züge abfahren lässt. Na dann: Bahn frei!
     
  • Nachbarschaft lebt, das sieht man immer wieder. Im Crellekiez protestieren die Anwohner beispielsweise gegen die Abholzung einer alten Linde. Kein leichtes Unterfangen, schließlich steht nicht nur die Kettensäge, sondern auch der kalte Winter an … Wer nahe der Crellestraße 22a wohnt, kann jedenfalls mehr tun, als den Aktivisten nur Peace und Frieden zu wünschen.

Dit is oll:

  • Morgen in aller Herrgottsfrühe geht das Blitzlichtgewitter los. Die Berliner Polizei will sich mit mehr als 250 Tempokontrollen am bundesweiten „Blitzermarathon“ beteiligen und Rasern das Handwerk legen. Ob dieser plakative Streich seine Wirkung hat, daran zweifelt nicht nur der Tagesspiegel-Experte. Liebe Autofahrer, Tempo runter; und nicht erst ab morgen 6 Uhr, wenn die Radarfallen montiert sind.
     
  • Gestern war die Stadtautobahn A100 für etwa fünfzehn Minuten gesperrt. Irgendein Spinner hat sich wohl ohne Sünde gefühlt – zumindest gelang es einer Autofahrerin, unverletzt die Polizei zu alarmieren, weil ihr Wagen von einem Pflasterstein getroffen wurde. Dabei sind Steinwürfe auf Straßen kein Kavaliersdelikt – weniger wegen der Sachbeschädigung, sondern wegen gefährlicher Körperverletzung kann man deswegen zu bis zu zwei Jahren Haftstrafe verurteilt werden.
     
  • Wohl doch kein so idiotensicheres Unterfangen: Ein Fahrlehrer hat für viel Geld gefälschte medizinisch-psychologische Gutachten verkauft. Diese MPUs oder „Idiotentests“ werden nötig, um die psychologische Fahrtauglichkeit zu prüfen, wenn einem Autofahrer der Führerschein abgenommen wurde. Der fälschende Fahrlehrer steht jetzt vor Gericht.
Berlin-Hauptbahnhof, Europaplatz 1, 10557 Berlin

Der Hauptbahnhof wurde mit einer Milliarde Euro deutlich teurer als geplant und nur mit verkürztem Dach realisiert.

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