15. Juli

Das bewegt Berlin heute

Das bewegt Berlin heute
So gemütlich kann eine Technologie-Konferenz sein: Tech Open Air 2014.
Konferieren im Freien und ein fehlender Kopf - die Tops und Flops des Tages.

Dit is jut:

    • Endlich wieder einkaufen: Mehrere Monate hatten die Bewohner des Prinzenviertels in Karlshorst keinen Lebensmittelmarkt in ihrem Kiez und mussten längere Wege in Kauf nehmen, um an Dinge des täglichen Bedarfs zu kommen. Besonders für weniger mobile Menschen war das eine Herausforderung. Nun gibt es am Standort des geschlossenen Supermarkts in der Ehrlichstraße 31 immerhin eine wöchentliche Alternative: Ab heute findet dort jeden Mittwoch von 8 bis 14 Uhr ein Markt statt, auf dem es Backwaren, Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch, Käse und Feinkost zu kaufen gibt.

    • Techies an der frischen Luft: Heute startet in Berlin das Tech Open Air, eine Technologie-Konferenz der anderen Art, die interdisziplinär und offen für die Vorschläge aus der Community sein möchte. Und vor allem: die im Grünen – unter anderem in der Alten Teppichfabrik in Treptow, auf Dächern und in Hinterhöfen stattfindet. Mit dabei ist etwa der Gründer der Musikerkennungs-Software Shazam, Chris Barton. Für die vielen spannenden Veranstaltungen am 15. und 16. Juli braucht ihr ein Ticket; ab Donnerstagabend gibt es dann aber auch jede Menge Community Events, die kostenlos zugänglich sind. Mehr erfahrt ihr hier.

    • Mehr Geld für Berliner Kieze: Aus einem Bundesprogramm zur Städtebauförderung erhalten fünf Kieze in der Hauptstadt insgesamt 165 Millionen Euro über zehn Jahre. Bedacht werden die Altstadt Spandau (zur Aufwertung der Einkaufsstraßen), die Residenzstraße in Reinickendorf und die Bahnhofstraße in Lichtenrade (mit ähnlichem Hintergrund). Der zentrale Marktplatz in der Dörpfeldstraße in Adlershof soll aufgewertet werden; an der Karl-Marx-Allee in Mitte soll das Geld in Grün- und Spielflächen sowie eine Schule fließen.

    Dit is oll:

    • Makaber-skandalöser Diebstahl: Unbekannte haben aus einer Gruft auf dem Südwestfriedhof Stahnsdorf den Kopf des Regisseurs Friedrich Wilhelm Murnau entwendet. Murnau wurde unter anderem für seinen Vampir-Film „Nosferatu“ von 1922 weltbekannt. Der Leichnam des Regisseurs war einbalsamiert und deswegen laut Friedhofsverwalter Ihlefeldt gut erhalten.
    • In Berlin sind die Sitten im Straßenverkehr bekanntlich nicht immer fein, auch nicht unter Radlern. Seit einem Jahr gibt es daher eine Fahrradstaffel bei der Polizei. Die hat immerhin 270.000 Euro an Bußgeldern für Rotsünder auf dem Rad verhängt, sich aber weit weniger um den Schutz ihrer Klientel vor anderen Verkehrsteilnehmern, etwa Falschparkern, gekümmert, wie der Tagesspiegel schreibt.
    Das bewegt Berlin heute, Alt-Stralau 4, 10245 Berlin

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