12. Januar

Das bewegt Berlin heute

"Je suis Charlie", die Solidaritätsbekundung wurde auf die Fassade der Französischen Botschaft projiziert. Die Kundgebung der Mahnwache in Berlin fand zeitgleich mit der in Paris statt.
"Je suis Charlie", die Solidaritätsbekundung wurde auf die Fassade der Französischen Botschaft projiziert. Die Kundgebung der Mahnwache in Berlin fand zeitgleich mit der in Paris statt.
Solidarität mit Frankreich und ein verwüstetes Neukölln - die Tops und Flops des Tages in Berlin.

Dit is jut:

  • 18.000 Berliner haben am Sonntag vor der Französischen Botschaft am Brandenburger Tor der Opfer der Terroranschläge in Frankreich gedacht. Damit erinnerten auch in Berlin mehr Menschen als erwartet an die Redakteure des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ und die weiteren getöteten Franzosen. In Frankreich gingen aus dem gleichen Anlass insgesamt mehr als drei Millionen Menschen auf die Straße.
  • Am Wochenende hatte auch die Bahn mit dem Sturm „Felix“ zu kämpfen. Zumindest im Berliner Stadtverkehr läuft aber wieder alles rund.
  • Super ist, zum Beginn der neuen Woche den vollen Überblick zu haben. Vielleicht motiviert der heutige „Räume-Deinen-Schreibtisch-auf-Tag“ den einen oder anderen zu mehr Ordnung am Arbeitsplatz?
     
  • Aktionen gegen die Pegida. Etwa 1000 Teilnehmer werden heute unter dem Motto „No Pegida“ erwartet. Sie wollen vom Bundeskanzleramt zum Roten Rathaus ziehen. Auch in Marzahn-Hellersdorf wollen Menschen für „Solidarität statt Hass-Parolen“ demonstrieren …

Dit is oll:

  • … allerdings wollen auch Pegida-Anhänger heute Abend vom Kanzleramt zum Alexanderplatz marschieren. Mal sehen, ob’s diesmal klappt.
  • Am Wochenende wurde in Neukölln randaliert. Insgesamt 30 bis 50 Vermummte warfen Farbbeutel und Steine auf mehrere Gebäude, unter anderem auf das Neuköllner Rathaus und das Amtsgericht. Auch ein an einer Ampel stehendes Auto wurde demoliert. Grund für die Attacke war das Gedenken an einen Mann, der vor zehn Jahren im Gefängnis in Dessau starb.
  • Oll ist, wenn wichtige Post nicht da ankommt, wo sie soll. Heute beginnt im Amtsgericht Tiergarten der Prozess gegen zwei ehemalige Mitarbeiter der Pin AG, die Briefe mit Monatsmarken der S-Bahn abgefangen und im Internet verkauft haben sollen.
     
Französische Botschaft, Pariser Platz 5, 10117 Berlin

Telefon 030 590039000
Fax 030 590039171

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Französische Botschaft

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