16. März

Das bewegt Berlin heute

Jetzt wird's ernst für Karsten Mühlenfeld, ab heute ist er der Neue am Problem-Flughafen BER. Ob das Projekt unter seiner Leitung endlich fertig wird?
Jetzt wird's ernst für Karsten Mühlenfeld, ab heute ist er der Neue am Problem-Flughafen BER. Ob das Projekt unter seiner Leitung endlich fertig wird?
Wechsel auf dem Chefsessel am BER und Warterei aufs Kindergeld - die Tops und Flops des Tages.

Dit is jut:

    • Der neue BER-Chef Karsten Mühlenfeld wird ab heute von Vorgänger Hartmut Mehdorn in seine neuen Aufgaben eingearbeitet. Zwei Wochen haben die beiden Zeit, um eine saubere Übergabe hinzukriegen. Na dann: viel Erfolg!
    • Und noch ein Personalwechsel an hoher Stelle: Der erst 25-jährige Philipp Wesemann (SPD) ist gestern im brandenburgischen Forst zum neuen Bürgermeister gewählt worden und damit der jüngste Rathauschef in Brandenburg. So viel Vertrauen in die Jugend finden wir jut.
    • Heute soll es endlich Klarheit um eine mögliche Olympia-Bewerbung von Berlin geben. In Frankfurt am Main fällt der Deutsche Olympische Sportbund um 19 Uhr seine Vorentscheidung. Er will dann seine Empfehlung dazu abgeben, ob sich Hamburg oder Berlin um die Olympischen Sommerspiele 2024 oder 2028 bewerben soll.
    • Für alle, die heute Abend Lust auf Kino haben: Im Lichtblick-Kino wird einmalig der Film „Open-Souls“ des Wahl-Berliners Volker Meyer-Dabisch gezeigt. Es geht um in Berlin lebende „Mischlingskinder“ von deutschen Frauen mit amerikanischen Soldaten.

      Dit is oll:

      • Die Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau erhält wegen ihres Engagements für Flüchtlinge in Marzahn-Hellersdorf Morddrohungen und fordert darum jetzt mehr Schutz für die Privatsphäre von Politikern. Mehr Infos dazu haben die Kollegen vom Tagesspiegel. Dass diese Diskussion überhaupt nötig ist, ist oll. Die Drohungen sollen mit der Bürgerbewegung Marzahn im Zusammenhang stehen. Die demonstrieren übrigens auch heute wieder gegen Flüchtlinge in ihrem Bezirk.
      • Viele Berliner müssen bis zu vier Monate lang aufs erste Elterngeld warten, weil die Behörden mit den Anträgen nicht mehr hinterher kommen. Wie lange man wartet, hängt alllerdings vom Wohnort ab. Am längsten dauert es zur Zeit in Reinickendorf. Jutes gibt es aus Neukölln und Tempelhof-Schöneberg zu vermelden: Dort dauert es bis zur ersten Auszahlung im Schnitt nur zwei Wochen.
      Flughafen Berlin-Schönefeld - BER, Kirchstraße 19, 12529 Schönefeld

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