30. März

Das bewegt Berlin heute

Nora Tschirner beim Tourauftakt ihrer Band "Prag" im Oktober 2012 in Bayern.
Nora Tschirner beim Tourauftakt ihrer Band "Prag" im Oktober 2012 in Bayern.
Nora Tschirner spielt auf und bei den Lehrern geht es ab - die Tops und Flops des Tages.

Dit is jut:

  • Nora Tschirner kennen wir ja vor allem als Schauspielerin, etwa aus Til Schweigers Mega-Erfolg „Keinohrhasen“. Dass die hübsche Berlinerin aber auch eine ganz passable Musikerin abgibt, wissen nur die wenigsten. Wer Lust hat, die nostalgisch-schönen Melodien von Tschirner und ihrer Band Prag kennenzulernen, kann sich heute um 20.15 Uhr im C-Club einfinden.
     
  • Auch Flüchtlinge haben eine Arbeitsbiografie. Das möchte die neue Ausstellung „Haus Leo – Professions“ der Hamburger Fotografin Marily Stroux deutlich machen. Sie fotografiert die heimatlos gewordenen Menschen in der Flüchtlingsunterkunft Haus Leo an Arbeitsplätzen, die ihren erlernten oder ausgeübten Berufen entsprechen. Etwa als Radiologen, Architekten oder Automechaniker. Zu sehen ist die Schau, die durch zahlreiche Interviews ergänzt wird, ab heute und bis zum 6. April im Haus der Kulturen der Welt.
     
  • Bis Mittwoch sind im Hebbel am Ufer die besten Beiträge des Theaterfestivals 100 Grad Berlin zu sehen, das im Februar insgesamt 120 Produktionen der freien Szene auf die Bühne brachte.

      Dit is oll:

      • Reine Makulatur? Heute um genau 12 Uhr endet die Bewerbungsfrist für den Betrieb der S-Bahn auf dem Berliner Ring. Alles deutet allerdings darauf hin, dass der Deutsche Bahn-Konzern der einzige Kandidat im Ausschreibungsverfahren bleiben wird. Schade, ein bisschen Wettbewerb hat in Sachen Qualität noch nie geschadet …
         
      • Alle sind mit der Tarifeinigung im öffentlichen Dienst zufrieden. Alle? Nein, die Lehrergewerkschaft plant bereits neue Streiks, möchte sich mit 2,1 Prozent mehr Lohn in diesem und 2,3 Prozent mehr Gehalt im nächsten Jahr nicht zufrieden geben.
         
      • Hmpf, so richtig frühlingshaft ist das nassgraue Wetter vor der Tür ja nicht gerade. Und auch die Osterfeiertage drohen eine gräuliche Angelegenheit zu werden. Besser nicht die Laune verderben lassen und wenigstens schonmal die Augen nach einem leckeren Feiertagsbrunch offen halten.
      Columbia Theater, Columbiadamm 9-11, 10965 Berlin

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