Berlin am 9. Dezember

Dit is jut & dit is oll

Was uns in Berlin heute sonnig oder trübe stimmt.
Was uns in Berlin heute sonnig oder trübe stimmt.
Neue französische Bands im Privatclub und keine Zugreise nach Novosibirsk mehr - unsere Tops und Flops des Tages in Berlin.

Dit is jut:

  • Ein schönes Wochenende gehabt? Catherine Deneuve auch! Am Samstag bekam sie den Europäischen Filmpreis für ihr Lebenswerk. Die Gala im Haus der Berliner Festspiele war über dies zum Bersten gefüllt mit aufregender Schauspielprominenz – alles unter der Moderation von Anke Engelke. Mehr lest ihr bei den Kollegen vom Tagesspiegel.
     
  • Zwei waren nicht dort, sondern präsentierten wenige Meter weiter, in der Astor Filmlounge, ihren neuen Film: Regisseur Steve McQueen und der aus der BBC-Serie „Sherlock“ bekannte Benedict Cumberbatch stellten sich den Fragen der Fans während der exklusiven Premiere. Cumberbatch übernimmt in „12 Years A Slave“ eine Nebenrolle, McQueen und sein Film gelten schon vor offiziellem Kinostart in Deutschland als heiße Favoriten für den Oscar. Kommt der Film ab Januar, unbedingt reingehen! Das historische Drama über die Versklavung eines Nordstaaten-Afro-Amerikaners lässt einen heulen wie einen Schlosshund.
     
  • Was haben Phoenix, Zaz und Yelle gemeinsam? Nicht nur sind es alles Musikinterpreten, auch kommen sie alle aus Frankreich. Die nächste Generation frankophoner Interpreten reiht sich heute Abend im Privatclub an. Askehoug und Buridane erwarten Neugierige ab 19:00 Uhr. An der Abendkasse gibt’s den doppelten Band-Abend für 13 Euro.

 

Dit is oll:

  • Kein Drive-In im Alexa! Stattdessen sind ein paar Einbrecher mit einem Auto durch die verglaste Eingangstür des Einkaufszentrums gerauscht, 45 Meter durchs Foyer gefahren und haben vor dem Media Markt Halt gemacht, um sich dessen Telefonsortiment unter den Nagel zu reißen. Verletzt wurde wohl niemand. Hier könnt ihr noch ein wenig mehr über die waghalsige Tour erfahren.
     
  • Gestern bummelte der letzte Zug vom Bahnhof Zoo Richtung Novosibirsk ab. Klar, die 5000 Kilometer lange Strecke war der Deutschen Bahn nicht rentabel genug. Doch der etwas andere Orientexpress versprühte immer einen exotischen Charme und lies das doch so entfernte Sibirien ein gefühltes Stückchen näher rücken. Mehr Infos gibt es hier.
     
  • Keine wirkliche Überraschung: Bei den Glühweinen der hiesigen Weihnachtsmärkte sollte man aufpassen. Manche sind verkocht und aus dem billigen Großhandel. Wer es also schafft, einen Glühwein-Gutschein bei uns zu gewinnen, sieht sich auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche am Besten nach einem urigen kleinen Glühweinstand um – der Vorteil ist nämlich, dass die Gutscheine für alle Stände Gültigkeit behalten.

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