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Ein Start-up im Jahr 2021 gründen

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An den Laptop, fertig, los!
Das Jahr 2020 war für viele Branchen eine harte Zeit. Viele Unternehmen mussten schließen oder ihr Angebot zumindest stark einschränken. Das hat dann auch dazu geführt, dass viele gründungswillige Menschen ihre Pläne erst einmal auf Eis gelegt haben. Doch jetzt im Jahr 2021 sind die Rahmenbedingungen schon wieder spürbar besser.

Immer mehr Branchen können wieder öffnen, weshalb auch eine Neugründung sinnvoll sein kann. Allerdings ist die Pandemie noch nicht vorüber und für neue Unternehmen ist es auch weiterhin eine Herausforderung, sich am Markt durchzusetzen. Hier erfährst du, worauf es bei der Gründung eines Start-ups im Jahr 2021 ankommt.

Die Grundlagen der Unternehmensgründung

Wenn man ein Start-up gründen möchte, dann muss man erst einmal einige offene Fragen klären. Besonders wichtig ist natürlich die Höhe des Startkapitals. Hier muss man sich fragen, wie viel Geld man aus seinem Privatvermögen eigentlich aufbringen kann. Gegebenenfalls hat man auch einen Mitgründer oder Investor, der sich an der Gründung beteiligen möchte. So hat man von Anfang an ein höheres Kapital, mit dem man die Unternehmung angehen kann. Allerdings sollte man sich dann überlegen, welche Rechtsform man eigentlich wählen möchte. Falls man beispielsweise eine UG gründen möchte, dann braucht man nicht besonders viel Startkapital. Allerdings ist es in diesem Zusammenhang wichtig, dass man trotzdem ausreichend Geld für die anstehenden Investitionen hat. Sonst kann es durchaus passieren, dass man innerhalb der ersten Monate nicht mehr ausreichend liquide ist. Deshalb ist es sinnvoll, wenn man direkt einen Finanzplan erstellt. So kann man direkt für die kommenden Monate planen. Und wenn man einmal den Fokus verliert, dann kann man mit einem guten Finanzplan wieder zurück auf Kurs kommen.

Flexibilität ist das A und O

Wenn man in der aktuellen Zeit ein Start-up gründen möchte, dann muss man in diesem Zusammenhang ausgesprochen flexibel sein. Das liegt vor allem daran, dass sich die Rahmenbedingungen sehr schnell ändern können. Und als junges Start-up kann man nur erfolgreich sein, wenn man sich flexibel daran anpassen kann. Der große Vorteil von Start-ups ist die Tatsache, dass sie über flache Hierarchien verfügen und sich deshalb sehr flexibel anpassen können, wenn sich die Nachfrage der Kunden verändert. Allerdings muss man sich als Start-up genau diese Flexibilität bewahren. Wenn man sich zu früh auf eine konkrete Ausgestaltung des Produkts festlegt, dann verliert man dadurch ein hohes Maß an Flexibilität. Und das gilt es natürlich unbedingt zu vermeiden.

2021 – Das Jahr für Gründer?

Wer schon länger eine Idee für eine Unternehmensgründung hat und diese durch die Pandemie erst einmal ausgesetzt hat, der kann diese im Jahr 2021 möglicherweise wieder erfolgreich umsetzen. Denn die Auswirkungen der Pandemie werden wieder weniger und man hat in sehr vielen Branchen wieder die Möglichkeit, Umsätze zu generieren und zu wachsen. Aus diesem Grund ist es ausgesprochen sinnvoll, sich jetzt wieder konkret mit dem Gedanken einer Unternehmensgründung zu beschäftigen. Denn die Rahmenbedingungen für junge Gründer sind aktuell so gut, wie sie es schon relativ lange nicht mehr waren.

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