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Top 10: Start-ups, die 2019 alles besser machen

Top 10: Start-ups, die 2019 alles besser machen
Auch 2019 versuchen unzählige Start-ups, einen App-Platz auf unserem Smartphone zu ergattern.
Die Standardfrage im digitalen Zeitalter lautet: Gibt es dafür eine App? Bestimmt, denn in der Start-up-Metropole Berlin kommt gefühlt stündlich was Neues auf den Markt und ins Netz. Was ist denn wirklich eine News wert? Wir verraten es dir…

Robinhood Berlin

Luxus für alle! Davon kannst du jetzt nicht nur nachts träumen: Genieße einfach direkt nach dem Aufwachen deinen Pool, den Garten und das 5-Sterne-Ambiente in deinem neuen Zuhause – für weniger als 400 Euro Miete. Wie das funktionieren soll? Mit geteilter Freude, die bekanntlich doppelte Freude ist. Gründer Dennis Prinz will mit Robinhood Berlin das Co-Prinzip auf ein neues Level bringen. Mit seinem Coworking-Space Enklave in Neukölln hat Prinz schon gute Erfahrungen mit dem Teilen gemacht. Sein neues Projekt überträgt den Sharing-Gedanken auf das Wohnen. In dieser besonderen Wohngemeinschaft stehen den Bewohnern kleine, stylishe Pods zur Verfügung, in denen sie schlafen und ihre persönlichsten Sachen lagern, der Rest wird geteilt. Wohnzimmer, Küche, Bäder, Wellnessbereiche und natürlich der Pool sind für alle da. Die Idee stammt aus Asien, wo Pod-Hotels seit längerem etabliert sind. Die Pods in Berlin kannst du per App mieten, so lange du willst: theoretisch auch für einige Tage, allerdings ist der Andrang so groß, dass du als Tagesgast kaum eine Chance haben wirst. Schon jetzt stehen über 1500 Menschen auf der Warteliste… Im Frühjahr 2019 sollen die ersten Mieter einziehen.
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Dycle

Eltern wissen, wie viele Plastik-Windeln man braucht, um den Nachwuchs trocken durch die ersten Jahre zu bringen. Das schlechte Gewissen ist beim Wickeln ein ständiger Begleiter, denn die wenigsten entscheiden sich für waschbare Alternativen. Dycle gibt Hoffnung, auch als Windel-User wieder ein nachhaltiges Mitglied der modernen Gesellschaft zu werden. Mit biologisch abbaubaren Windeln wird ein wertvoller Kreislauf aufgebaut, in dem die gebrauchten Windeln gesammelt und zu Humuserde kompostiert werden. Es werden Bäume gepflanzt, die wiederum als Rohstoff für neue Windeln dienen oder Obst liefern, das zu Babybrei verarbeitet wird. Die Idee dazu kam der Künstlerin Ayumi Matsuzaka, die in den letzten Jahren als Unternehmerin bestimmt kaum noch Zeit findet für ihre künstlerischen Projekte. Der Testlauf mit Berliner Familien 2015 war ein Erfolg. Per Crowdfunding konnten nun bereits 100 Familien die neuen Windeln zur Verfügung gestellt werden. Der Plan für 2019 lautet: Produktionsstrecken aufbauen. Dazu sollen Low-Tech-Maschinen entwickelt werden, die kleine Regionen mit Windeln versorgen und gegebenenfalls sogar von Elterncommunities selbst betrieben werden können.
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Halm

Um den Planeten zu retten, sollte man sich nicht an einen Strohhalm aus Plastik klammern. Sicherer und umweltfreundlicher ist in jedem Fall die Variante aus Glas. Alle Vorurteile, dass die langen Halme nicht sauber zu machen seien oder abbrechen und zersplittern könnten, kann Halm dir nehmen. Die Glashalme des 2016 gegründeten Berliner Start-ups werden von einem Traditionsunternehmen gefertigt, anschließend veredelt und gebacken, damit sie stabil und mundfreundlich deinen Trinkgenuss vollenden. Gut drei Milliarden Plastikstrohhalme werden weltweit täglich weggeworfen, heißt es auf der Website von Halm. Selbst wenn das nur eine grobe Schätzung sein kann, sind das drei Milliarden zu viel. Weil nun auch die EU reagiert und unzählige Einweg-Plastikprodukte verbietet, wird Halm 2019 für die Gastronomie und Kindergeburtstage der Retter in der Trinknot werden.
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Ein Beitrag geteilt von HALM (@halmstraws) am Okt 30, 2018 um 6:10 PDT

Bearprotein

Nicht nur im Dschungelcamp eines großen TV-Senders kommen Insekten auf den Speiseplan: Die Protein-Lieferanten erfreuen sich auch durch die köstlichen Riegel von Bearprotein immer größerer Beliebtheit. Ohne Kristallzucker und Soja werden die Snacks aus Grillenmehl zubereitet. Mit 60 Prozent Eiweiß und neun Aminosäuren lassen sie schon die Sportlerherzen höher schlagen. Derzeit gibt es die Geschmacksrichtungen Apfel-Zimt und salzige Schokolade. Wir hoffen, dass die Snacks 2019 günstiger werden, denn obwohl Bearprotein damit wirbt, dass Insekten so viel weniger Raum, Futter und Wasser in der Zucht benötigen, liegen sie preislich weit über dem Snack-Durchschnitt aus Pflanzen oder Fleisch. Auf der Pro-Liste können wir noch anführen, dass die Snacks zweieinhalb mal mehr Eisen enthalten als Rote Beete, zwei mal mehr Kalzium als Brokkoli und drei mal mehr Kalium als Bananen.
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Tourlane

Egal wohin du reisen willst, die Welt steht dir offen. So weit, so gut. Aber das Überangebot im World Wide Web überfordert Normalsterbliche oft. Tourlane bringt Reiselustige mit Experten zusammen, die kostenlos und unverbindlich mit ihrem Insiderwissen parat stehen. Wenn du ein Traumziel hast, teile es also Tourlane online mit. Ein Experte stellt dir dein persönliches Reisepaket zusammen und geht mit dir dann telefonisch alles durch. Was so altmodisch klingt, ist ganz wunderbar. Du kannst Fragen stellen, Wünsche korrigieren und genau das bekommen, wonach du suchst. Und dann liegt es nur bei dir, die Reise anzutreten. Im Dezember 2018 hat sich Sequoia mit 21 Millionen Anteile von Tourlane gesichert. Das spricht für eine internationale Karriere des Berliner Start-ups – immerhin erkannte Sequoia auch schon früh das Potential von Google, Youtube, Paypal
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Tier Mobility/ Wind/ Go Flash

Es wäre unfair, an dieser Stelle nur ein Unternehmen zu nennen. In den Startlöchern stehen nämlich so einige Start-ups, um nach der Zulassung der E-Tretroller für den Straßenverkehr den Berliner Markt mit Leihfahrzeugen zu überschwemmen. Der hauptstädtische Anbieter Tier Mobility hat schon Erfahrungswerte in Wien gesammelt und kann so hoffentlich die Sorry-wir-testen-noch-Phase in Berlin überspringen. Das System wird bei allen wohl so ähnlich wie bei den E-Rollern und Fahrrädern funktionieren, die in der ganzen Stadt abgestellt und per App gebucht werden können. Mit gut 20.000 Scootern will Go Flash die Stadt überrollen. Hinter diesem Unternehmen steht Lukasz Gadowski, der in der Berliner Szene durch seine Gründungen und Beteiligungen an Lieferheld, Mister Spex und brands4friends bekannt wurde. Als dritten Wettbewerber stellen wir dir Wind vor. Diese Tretroller-Truppe ist international aufgestellt und hat als Byke-Anbieter auch in Sachen Verleih in Berlin schon Vorarbeit geleistet. Im Frühjahr 2019 soll endlich das Go vom Bundeverkehrsministerium kommen…
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Ein Beitrag geteilt von WIND (@wind.mobility) am Jan 19, 2019 um 1:40 PST

Mushlabs

Die Zeiten, in denen Fleisch ein tägliches Must-Have war, sind vorbei. Mit Mushlabs könnte sich das aber wieder ändern. Das Berliner Start-up entwickelt nämlich einen Fleischersatz aus Pilzen. Der soll nicht nur so aussehen wie das tierische Vorbild, sondern auch in Konsistenz und Geschmack dem Original in nichts nachstehen. Ob das klappen wird? Im Sommer 2019 kannst du es testen, dann will Mushlab sein Produkt in den Supermarktregalen platziert haben. Wenn wir ausnahmsweise mal Richard David Precht glauben, dann ist Fleisch aus dem Labor die Zukunft der Ernährung. So ganz genau wissen wir aber noch nicht, ob wir uns darüber freuen sollen…
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Replace Plastic

Wer jetzt noch nicht mitbekommen hat, was Plastik unserer Umwelt und den Meerestieren antut, der hat wohl nur sein Ego im Kopf. Allen anderen empfehlen wir, die App Replace Plastic 2019 zum Durchbruch zu verhelfen. Das Konzept ist so einfach wie wirkungsvoll. Wenn du im Supermarkt auf unnötige Verpackungen stößt oder meinst, dass man das Produkt auch plastiklos unter das Volk bringen könnte, scannst du den Barcode und teilst dem Hersteller per App mit, dass er sich Alternativen überlegen soll. Durch die Vielzahl solcher Wünsche (und deine Konsequenz, das Produkt mit Plastik nicht zu kaufen!), wird die Industrie unter Zugzwang gesetzt. Die Macher von Replace Plastic kommen von der Küste, wo sie das Elend jeden Tag vor Augen haben. Warum sie es in diese Berliner Liste geschafft haben? Weil die Hauptstadt Vorbild sein soll.
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Matchbase

Die Gründerjungs vom Berliner Start-up Matchbase lieben Fußball: nicht nur in der Bundesliga, sondern auch als Freizeitkicker und Playstation-Zocker. Am Bildschirm kam ihnen dann auch die Idee zu Matchbase… Fußball macht einfach am meisten Spaß, wenn es um etwas geht. Wie könnte man also eine Freizeitkicker-Liga aufstellen, die die Teams mit einem Meistertitel anspornt und vernetzt? Mit Matchbase können die Fußballmannschaften in verschiedenen Größen antreten: fünf gegen fünf oder klassische Elferteams, alles ist möglich. Die Teams können sich herausfordern und über einen Chat Spiele organisieren. Nach fünf Spielen zeigt sich, ob ein Team aufsteigt, absteigt oder in der Liga verweilt. Seit 2018 kann die App geladen werden, 2019 wird Matchbase in die Champions League der Start-ups aufsteigen. Wir bleiben am Ball…
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Ein Beitrag geteilt von MATCHBASE (@matchbase_official) am Jan 27, 2019 um 3:30 PST

Kolonne Null

Der neueste Food-Trend klingt absurd, ist aber durchaus ernst gemeint: Alkohol ohne Alkohol. Auf der Grünen Woche haben wir den Sekt von Kolonne Null für uns entdeckt. Er prickelt und schmeckt, was will man mehr. Bei den Weinen müssen die Jungs noch ein wenig Feinarbeit leisten, um unseren Geschmack zu treffen – ok, aber wir sind nicht das Maß der Welt. Das 5-köpfige Team aus Neukölln stehen jedenfalls für echte Weinqualität. Die Trauben werden durch Gärung und Reifung traditionell zu Wein verarbeitet. Erst im Nachhinein wird dem Wein der Alkohol entzogen, so bleiben die Bouquet-Stoffe erhalten. Nun steht einer ordentlichen Weinsause selbst mitten in der Woche nichts mehr im Weg.
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