Guide Michelin 2019

Das sind Berlins neue (und alte) Sterne-Restaurants

Das sind Berlins neue (und alte) Sterne-Restaurants
Hat gut lachen: Dalad Kambhu vom Kin Dee ist jetzt eine von zehn Sterneköchinnen Deutschlands.
Am 26. Februar wurde er vorgestellt, der neue Guide Michelin Deutschland 2019 – DAS Nachschlagewerk, wenn es um die Spitzengastronomie geht. Wir zeigen auf einen Blick, welche alten und neuen Sternerestaurants Berlin zu bieten hat.

Das Beste zuerst: In keiner deutschen Stadt gibt es mehr Sterne-Restaurants als in Berlin. Insgesamt 27 Sterne sind es, verteilt auf 22 Restaurants. Und das obwohl Markus Semmler, das Fischers Fritz und Reinstoff erst zugemacht haben.

Aber wer sind die vier neuen Sterne, die jetzt am Gastro-Himmel leuchten? Da hätten wir einmal das Coda, in dem ihr einzig und allein erstklassigen Nachtisch serviert bekommt. Und das obwohl René Frank in der Dessert-Bar weitgehend auf weißen Zucker und Weißenmehl verzichtet. Dafür stehen in Neukölln Gerichte wie Kakao, Banane und Birnenessig auf der Karte, genauso wie Apfel mit Rauchsalz und Sultaninen oder gepuffte Schweinehaut. Weniger süß, dafür richtig scharf wird es Dank Dalad Kambhu im Kin Dee. Die Thailänderin gehört mit ihrem ersten Stern jetzt zu den zehn Chefköchinnen in Deutschland, die der Guide Michelin ausgezeichnet hat.

 

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Keine große Überraschung ist der Stern fürs Savu am Ku’damm. Mit seinem ungewöhnlichen Mix aus skandinavischer, italienischer und spanischer Küche hatte es der Finne Sauli Kemppainen seit der Eröffnung auf eine Auszeichnung angelegt. Und dass Gastrokritikerliebling Dylan Watson-Brawn im Wedding seinen ersten Stern bekommt, war irgendwie auch klar. Der Gault&Millau 2019 hatte den Koch, der unter anderem im Noma gelernt hat, schon mit 16 Punkten und zwei Hauben als Neueinsteiger gefeiert. Jetzt zieht der Guide Michelin nach. Mit seinem Fokus auf Regionaliät und Gemüse steht der Kanadier mit seinem Restaurant Ernst für eine neue Generation ausgezeichneter Köche.

 

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Lecker bleibt es natürlich auch in den Restaurants, die erneut ausgezeichnet wurden: der Bieberbau in Wilmersdorf, das Restaurant Tim Raue (2 Sterne), Horváth (2 Sterne), Richard, Tulus Lotrek und Nobelhart & Schmutzig in Kreuzberg, das Facil (2 Sterne), 5 – Cinco by Paco Pérez und Golvet in Tiergarten, das Rutz (2 Sterne), Lorenz Adlon Esszimmer (2 Sterne), Cookies Cream und Bandol sur Mer in Mitte, das Hugos in Charlottenburg und Alexander Koppes Skykitchen in Lichtenberg. Und Berlins zweite Sterneköchin Sonja Frühsammer mit dem gleichnamigen Frühsammers Restaurant im Grunewald.

Unklar ist, ob die eben noch ausgezeichneten Restaurants Pauly Saal und Einsunternull beim Stern bleiben. Denn in beiden Läden verabschieden sich mit Andreas Rieger (ab März) und Arne Anker (im April) die Chefköche. Damit geht auch der Stern. Denn den vergeben die Tester immer nur für die Kombination aus Restaurant und aktuellem Chefkoch.

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