Jubiläumstour

Guess who's back: Studio Braun

Guess who's back: Studio Braun
Rocko Schamoni, Jacques Palminger und Heinz Strunk (v. l.) sind "Studio Braun" und heißen mit bürgerlichem Namen alle anders. Macht aber nix. Hauptsache witzig!
Mitte – Studio Braun ist zurück! Das Hamburger Trio geht seit acht Jahren erstmals wieder auf Tour. Unglaublich? Genauso wie die Tatsache, dass du sie trotz ausverkaufter Vorstellung auf jeden Fall sehen kannst.

Jacques Palminger, Rocko Schamoni und Heinz Strunk sind zurück! Nach ihrem Fraktus-Exkurs präsentiert Studio Braun jetzt ihre Werkschau „Drei Farben Braun“. Das Trio liest, singt und zeigt mit Adlerzungen das Beste seiner psychedelischen Gag-Avantgarde auf der Bühne.

Das bedeutet: Tonnenweise unveröffentlichtes Spitzenmaterial aus 15 Jahren High-Class-Humor-Performance. Oder anders gesagt: Hanseatischer Humor 2016 – emeritiert, witzig, supernice!

Eigentlich ist die Vorstellung um 20 Uhr ausverkauft. Aber an der Abendkasse gibt es noch „Restkarten nach Verfügbarkeit“. Wenn dir das zu riskant ist, kannst du dir alternativ den Zusatztermin am 13. März 2017 merken.

Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz , 10178 Berlin

Volksbühne

InhaltsangabeDas Akademikerpaar George und Martha kommt angetrunken von einer Feier nach Hause - und erwartet noch Besuch: den neuen Biologieprofessor Nick mit seiner Frau. Ungewollt werden die beiden Zeugen eines seit Jahren andauernden Ehekrieges zwischen den Gastgebern.zitty-Kritik 02/2012EHEDRAMAAb und zu geht den Akteuren die Puste aus und es wird still. Menschen, Flaschen, Bücher stehen stumm und verloren, angespült wie Strandgut auf der überraschend groß  anmutenden, sinnlos rotierenden Drehbühne. Aber es ist nur ein Moment zum Atemholen, bevor die nächste Zigarette angezündet wird und der „totale Krieg“ weiter geht. Wolken, Rauch und später Nebel ziehen durch das unwirtliche, fremde Heim, zuhause kann man in diesem Flughafenambiente nicht sein, nur auf der Durchreise.Edward Albees berühmtes Ehedrama über das amerikanische Mittelschichtspaar Martha und George wurde von der ehemaligen Ernst-Busch-Absolventin und heutigen Schauspieldirektorin in Thüringen, Amina Gusner, frisch und frech ans Theater am Ku’damm geholt, offensichtlich ohne Angst vor großen Vorbildern und konservativen Abonnenten. Gut so, denn einen solchen Battle, den sich nicht nur die Figuren, sondern auch ihre Darsteller liefern, hat man an diesem Theater wahrscheinlich lange nicht gesehen.Peter-René Lüdicke hat im Vergleich zum Star Katja Riemann spielerisch die Nase vorn; er exerziert den hier zum teilweisen Befremden des Publikums zelebrierten, schnoddrig-koddrigen Volksbühnen-Ton mit solcher Lust und Genauigkeit, dass viele Runden an ihn gehen. Die exzessive, verfremdende Spielweise verführt zur Nummernrevue, aber kleine dramaturgische Hänger verzeiht man diesem Gemetzel voller Sehnsucht, „Whisky and Cigarettes“. Regine Bruckmann

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