Kiez-Serie

Darum ist das Fliegerviertel am schönsten

Darum ist das Fliegerviertel am schönsten
Grüner wird's nicht: Peter-Strasser-Weg, Ecke Rumeyplan im Fliegerviertel.
Um Häuser und Wohnungen im Fliegerviertel, auch Gartenstadt Neu-Tempelhof genannt, reißen sich die Leute. Zu einer Zwangsversteigerung kommen schon mal 500 Bieter. Kein Wunder! Wir finden diesen so gar nicht hippen Kiez auch ganz bezaubernd ...

1. …weil man hier für eine derart zentrale Lage fast schon himmlische Ruhe hat. Das lauteste Geräusch an einem warmen Frühlingstag ist das allgegenwärtige Zwitschern der Vögel. Abgesehen von den wenigen Durchgangsstraßen hält sich der Verkehrslärm in engen Grenzen. Das war natürlich ganz anders, als am nahen Flughafen Tempelhof noch große Maschinen starteten und landeten.

2. …weil das Viertel seinem zweiten Namen Gartenstadt Neu-Tempelhof alle Ehre macht. Vor allem in der zentralen Siedlung, die in den 1920ern von Fritz Bräuning erbaut wurde, ist es wunderbar grün. Fast jedes der kleinen, bunten Reihenhäuser hat einen Vorgarten. Dazu kommt im Zentrum des Kiezes ein fast vollständiger Ring aus Grünanlagen.

Kleine bunte Reihenhäuser in gelb, grün, orange, weiß und braun mit kleinen grünen Vorgärten im Fliegerviertel Tempelhof

Das Fliegerviertel ist nicht nur grün, sondern häufig auch bunt.

3. …weil das Tempelhofer Feld in unmittelbarer Nähe liegt. Verlässt du das Viertel in Richtung Osten, etwa durch das prächtige Tor am Ende der Paradestraße, musst du nur noch den Tempelhofer Damm überqueren, um die große Weite des Feldes zu spüren und den zahlreichen Freizeit- oder Erholungsmöglichkeiten nachgehen zu können.

4. …weil man neben der großen Frei(zeit)fläche auch die Columbiahalle oder den Fernbahnhof Südkreuz locker per Rad oder zu Fuß erreicht. Mit der U6 wiederum sind es vom Tempelhofer Damm nur gut zehn Minuten bis zur Friedrichstraße.

5. …weil in den Randzonen von Neu-Tempelhof alle wichtigen Shopping-Wünsche erfüllt werden. Rund um den Platz der Luftbrücke finden sich nicht nur Apotheken, Bäcker und Biomarkt, sondern auch solche Perlen wie das Petit Cochon, ein Geschäft für nachhaltige Kindermode, oder die Tempelhofer Bücherstube, in der man ausgesprochen kompetent und freundlich beraten wird.

 

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Ein Beitrag geteilt von petit cochon (@petit.cochon.berlin) am Sep 2, 2018 um 5:18 PDT

 

6. …weil es zwar kaum Szenebars gibt, aber dafür noch klassische Eckkneipen, in denen sich die Nachbarn abends auf ein Bier treffen. So wie die Pfeffereule in der Manfred-Richthofen-Straße, wo der Namensgeber auf dem Tresen steht. Das Lokal ist völlig unspektakulär, aber ein authentischer Kieztreffpunkt.

7. …weil es nicht nur die gute, alte Eck- sondern auch eine gemütliche Konzeptkneipe gibt: Im Café Luftbrücke von Michael und Martin gibt es Spezialitäten aus den an der Berliner Luftbrücke beteiligten Ländern sowie Interieur, das an die Vierziger erinnert. Mittags Lunch, nachmittags Kaffee und Kuchen, später Abendessen, Bier und manchmal Live-Musik – das alles macht hier Spaß.

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