• Donnerstag, 11. April 2013
  • von Nikolaus Triantafillou

Tempelhofer Feld

Preisgekrönte Entwürfe für Landesbibliothek

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  • ZLB Ideenwettbewerb
    Diesen Entwurf von Miebach Oberholzer Architekten würdigte die Jury für seine Industriearchitektur, die die Stimmung des Flughafenhangars aufnimmt und viele Möglichkeiten für die kreative Inbesitznahme durch die Nutzer bietet. Foto: externe Quelle - ©MOA – Miebach, Oberholzer Architekten, T 160 Landschaftsarchitektur
  • ZLB Ideenwettbewerb
    Hier fand die Jury, diese Bibliothek komme einer kleinen Stadt mit Nischen, Plätzen, Aussichtsterrassen nahe, wo sich Nutzer und Angestellte begegnen und vernetzen. Foto: externe Quelle - ©Gussmann Atelier, Berlin; Capatti Staubach / Urbane Landschaften, Berlin
  • ZLB Ideenwettbewerb
    Ein Entwurf, bei dem die Magazine im Innern des langgestreckten Körpers liegen und der einen Blick auf Stadt und Park bietet, mit Sichtbeziehungen auch zwischen den Ebenen. Foto: externe Quelle - ©Roberto Scarsato Architetto, Padua
  • ZLB Ideenwettbewerb
    Besonders stark an diesem Projekt sei der klar geschnittene und schön proportionierte kubische Baukörper, der in einem wirkungsvollen Verhältnis zur Weite desFeldes und der Umgebung stehe. Foto: externe Quelle - ©Mars Architekten, Uberbau Architecture & Urbanism, Berlin; TH Treibhaus & Lavaland GmbH, Berlin
  • ZLB Ideenwettbewerb
    Die Magazine der Bibliothek sitzen bei diesem Entwurf wie "das Gedächtnis der Bibliothek auf dem Kopf des Gebäudes", findet die Jury. Und lobt den Blick auf Landebahn und Park sowie den schlanken Körper. Foto: externe Quelle - ©Studio Motta-Stapenhorst, Bergamo
  • ZLB Ideenwettbewerb
    Die Jury ist begeistert von der faszinierenden und spektakulären Weise, in der dieser Entwurf die öffentlich zugänglichen Bereiche der Bibliothek mit der Weite der Parklandschaft verwebt. Foto: externe Quelle - ©ENVES Arquitectos S.L.P., Madrid
  • ZLB Ideenwettbewerb
    In diesem Entwurf erkennt die Jury ein gestrandetes Schiff mit den Magazinen im Bauch. Die Bibliothek biete außerdem exzellente Ausblicke auf die Weite des Ortes. Foto: externe Quelle - ©Thomas Kröger Architekt, KUULA Landschaftsarchitekten, Berlin
  • ZLB Ideenwettbewerb
    Die Wahl des Standortes fiel der Jury an diesem Entwurf besonders positiv auf. Er ermögliche eine starke visuelle und erzählerische Verbindung zum Landschaftsraum des ehemaligen Flughafens; der Bau schaffe eine klare Landmarke. Foto: externe Quelle - ©FAR frohn & rojas Planungsgesellschaft mbH, ANNABAU Architektur und Landschaft GbR, Berlin

Die Gewinner des Ideenwettbewerbs zur Gestaltung der neuen Zentral- und Landesbibliothek am südwestlichen Rand des Tempelhofer Felds stehen fest. Insgesamt wurden acht Entwürfe ausgezeichnet – über die endgültige Form des umstrittenen Projekts soll in einem nicht-offenen Realisierungswettbewerb entschieden werden. QIEZ zeigt die Ideen der Preisträger.

Eine Metropolenbibliothek soll sie werden, ein architektonisches Wahrzeichen mit ambitionierter Architektur. Mit der Vereinigung der drei bestehenden Standorte der Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) am Rand des Tempelhofer Felds möchten die Unterstützer des Projekts eine moderne Universalbibliothek schaffen, die die Unzulänglichkeiten der bisherigen Örtlichkeiten vermeidet.

Doch der Standort des Neubaus am äußeren Rand des ehemaligen Flughafengeländes ist ebenso umstritten wie die Größe des Vorhabens. Die Kritik entzündet sich an den Kosten, kommt aber auch von jenen Berlinern, die sich gegen jede Bebauung des Tempelhofer Felds aussprechen. Den Alternativvorschlag, die Bibliothek im früheren Terminalgebäude des Flughafens unterzubringen, halten wiederum die Verantwortlichen der ZLB für nicht realisierbar; die logistischen Anforderungen und der Denkmalschutz machten diese Option unmöglich.

Zweistufiger Wettbewerb

Was am gewählten Standort alles machbar ist, wurde durch den nun entschiedenen offenen Ideenwettbewerb eruiert. Er sollte auch jungen Architekten ermöglichen, ihre Visionen einzubringen. Die Preisträger sind für die Teilnahme am folgenden nicht-offenen Realisierungswettbewerb gesetzt, wenn sie die geforderten zusätzlichen Fachplaner benennen können. Zusätzlich sollen nun EU-weit große und erfahrene Architekturbüros zur Beteiligung eingeladen werden.

In der Jury des Ideenwettbewerbs saßen Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie prominente Fachleute; den Vorsitz hatte die Stuttgarter Architektin Jórunn Ragnarsdóttir inne. Die Wettbewerbsarbeiten werden ab 19. April in einer Ausstellung im Gebäude A2 des Flughafens Tempelhof zu sehen sein.

Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten ist von 19. April bis 17. Mai täglich von 13 bis 18 Uhr zu besichtigen. Für einen Vorgeschmack klicken Sie sich oben durch unsere Fotostrecke! Weitere Infos unter www.tempelhoferfreiheit.de

Flughafen Tempelhof

Tempelhofer Damm
10965 Berlin

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Quelle: QIEZ
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