Thai in Kreuzberg

Food-Trend: Burning Chicken aus Bangkok

Food-Trend: Burning Chicken aus Bangkok
Brennendes Hühnchen à la carte.
Welcome to Bangkok City! In diesem Thai-Restaurant in Kreuzberg geht es so heiß her, dass sogar die Hühnchen Feuer fangen. Wir haben den Food-Trend aus Bangkok für dich getestet.

Das BangkokCity wirkt auf den ersten Blick wie ein hübsches Thairestaurant, das keine großen Überraschungen birgt. Wenn man mit dem Besitzer Sommart Büber redet, merkt man aber schnell, wie viel Herzblut und Expertise dahintersteckt. In der Küche, in die man durch eine Glaswand gucken kann, werkeln fleißig ein paar Thais. Darunter auch die Mama vom Chef persönlich. Mindestalter in der Küche: 45 Jahre, die Ältesten sind über 70. Bei dieser geballten Ladung Kocherfahrung ist es kein Wunder, dass das Thai-Food hier so köstlich schmeckt – obwohl man die Experten vom Herd laut Sommart manchmal ein bisschen dazu überreden muss, die gutbürgerliche Thaiküche mit einem modernen Touch zu versehen. Denn der junge Besitzer, der selbst im Waldorf Astoria gelernt hat, ist jedes Jahr für einige Wochen in Bangkok, um die neuesten Gastro-Trends aufzuschnappen. Auch die typisch thailändische Schärfe auf ein für Deutsche erträgliches Maß zu reduzieren, war für Sommert schwierig.

Pikant sind viele der Gerichte in seinem Kreuzberger Restaurant immer noch, der Schärfegrad ist für den ungeübten Gaumen aber gut auszuhalten und die Gerichte dafür sehr aromatisch – so wie der erfrischende, traditionelle Papayasalat Som Tam (4,50 Euro), die Vorspeisenplatte Spießerparty mit zwölf Spießen zum – Achtung – Thail-len (22 Euro) oder das Rote Curry Gaeng Daeng (10 Euro). Der wahre Star des Abends ist aber das Burning Chicken.

Dieses Gericht gibt es nur hier

In einer kleinen Zeremonie wird dir ein Brat-Hühnchen am Spieß auf einem Servier-Wägelchen an den Tisch gerollt und flambiert. Keulen und Flügel serviert man direkt. So kannst du das unglaublich saftige, zarte Fleisch schon kosten, während der Rest des Hühnchens in der Küche tranchiert und später an den Platz gebracht wird. Auch hier sei jedoch gewarnt: ein bisschen Würze musst du schon abkönnen, wenn du diesen Trend ausprobieren willst. Gut finden wir aber vor allem, dass diese so fein abgestimmt ist, dass du trotzdem alle Geschmacksnuancen wahrnimmst. Gut, dass die feine Marinade mit Koriandersaat, Galgant und Zitronengras zum Nachlegen auf dem Tisch bereitsteht. Übrigens: Bisher ist Sommart wohl der einzige Berliner, der Burning Chicken anbietet. In thailändischen Kochshows hat das Gericht dagegen längst viele Fans.

Hühnchen, Salate und ein Thaicurry stehen auf dem Tisch.

So lecker sieht das Essen im Bangkok City aus.

Wer das Burning Chicken – 38 Euro für zwei Personen –  probieren will, sollte am besten mindestens 24 Stunden vorher anrufen, damit der Besitzer Zeit zum Einkaufen und Vorbereiten hat. Das Hühnchen wird nämlich 24 Stunden eingelegt, danach schmort es ganze zwei Stunden im Ofen. Als Dessert eignet sich perfekt die Ice Cream Roll mit Schokoeis und vieeeel Sahne. Die kleinen Eisröllchen machen so süchtig, dass wir am Ende mit vollem Bauch und sehr glückilch aus dem BangkokCity zurück auf Kreuzbergs Straßen rollen.

BangkokCity, Mehringdamm 33, 10961 Berlin

Festnetz 030 69533205

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Montag bis Freitag 12:00 bis 15:30 Uhr und von 18:30 bis 22:00 Uhr
Samstag von 12:30 bis 23:00 Uhr

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