Premiere

Eidingers "Romeo und Julia" an der Schaubühne

Eine "unsternbedrohte" Liebe: Romeo (Moritz Gottwald) und Julia (Iris Becher) gehen gemeinsam in den Tod.
Eine "unsternbedrohte" Liebe: Romeo (Moritz Gottwald) und Julia (Iris Becher) gehen gemeinsam in den Tod.
An der Schaubühne ist Lars Eidinger für Nacktheit und anstößige Szenen bekannt. So schiebt sich der Schauspieler auf der Bühne schon mal eine Wurst in den Hintern ("Der Menschenfeind"). Jetzt inszeniert das Enfant terrible Shakespeares "Romeo und Julia" an der Schaubühne.

Dass es dabei explizit sexuell zugehen wird, kann man bei Lars Eidinger erwarten. „Mein Beruf ist wie Sex. Es ist eigentlich dasselbe. Bei beidem kommuniziert man sehr sensibel mit seinem Gegenüber“, sagte der Schauspieler und Regisseur in einem Interview mit der „Zeit“.

Anhand Shakespeares Geschichte von Romeo und Julia, also der Beziehung zwischen zwei Menschen, will Eidinger untersuchen, wie es um unser Zusammenleben und unsere Gefühle in der heutigen Gesellschaft aussieht. Wodurch entstehen Leidenschaft und Verlangen nach einem Menschen? Und: Kann man die Liebe in dieser Welt eigentlich finden? Vielleicht lieben sich Romeo und Julia so sehr, weil ihre Liebe unmöglich ist. Aber wie stark erliegen wir solchen romantischen Verklärungen von Liebe? Das alles sind Fragen, die sich die Inszenierung stellen will.

Romeo und Julia in der Regie von Lars Eidinger feiert am 17. April an der Schaubühne Premiere. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

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Schaubühne am Lehniner Platz, Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin

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