Patenschaft für Känguru-Nachwuchs

Die Bürgermeisterin und ihr junger Hüpfer

Die Bürgermeisterin und ihr junger Hüpfer
Birgit Monteiro hält ihr Patenkind Monti in dessen Stoffbeutel. Die passende Urkunde bekam die Bürgermeisterin von Tierpark-Direktor Andreas Knieriem überreicht.
Friedrichsfelde – Wie ihr Amtsvorgänger hat Lichtenbergs Rathaus-Chefin Birgit Monteiro die Patenschaft für ein Jungtier aus dem Tierpark übernommen. Das süße Flink-Wallaby, ein kleines Känguru, hatte vor gut zwei Wochen seine Mutter verloren. Nun hat es nicht nur eine Patentante, sondern trägt auch einen passenden Namen: Monti.

Die Bezirksbürgermeisterin denkt bei der Namensgebung für ihren derzeit 40 Zentimeter großen und ein Kilo schweren Schützling aus dem Tierpark Friedrichsfelde gar nicht mal nur an sich selbst: „Monte steht für ‚Berg‘ und damit ist klar: Auch wenn seine Eltern aus Australien zugewandert sind, ist dieser Kleine hier ein waschechter Lichtenberger – flink, unkompliziert und neugierig“, so Birgit Monteiro. Rechtzeitig zum 60-jährigen Bestehen des größten Tier- und Landschaftsparks Europas tat sie es ihrem Vorgänger, dem heutigen Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD), gleich. Dieser hatte 2013 die Patenschaft für Heo Con, ein vietnamesisches Hängebauchschwein-Baby übernommen.

Monti gehört zu einer kleineren Känguru-Art. Die Flink-Wallabys kamen erst am 26. Mai dieses Jahres aus Rotterdam in den Tierpark, wo sie seither zusammen mit Bennettkängurus, Östlichen Bergkängurus und Gelbfuß-Felsenkängurus in einer australischen Anlage leben. Eine solche Ko-Existenz findet man nach Angaben des Tierparks auch in der Natur.

Die laktosefreie Milch macht‘s

Im Juni verstarb unerwartet Montis Mutter Mona, auf die das kleine Wallaby noch angewiesen war. Seither lebt es in einem Ersatz-Beutel von Reviertierleiter René Walther und seinem Team. Monti wird von Hand mit Hilfe von laktosefreier Kuhmilch aufgezogen – normale Milch könnte zur Erblindung führen. Das junge Känguru scheint gut zu gedeihen – ab sofort unter den Augen der Politik.

Für Direktor Andreas Knieriem, der den defizitären Tierpark in den kommenden Jahren mit im Idealfall über 90 Millionen Euro noch attraktiver gestalten will, ist Monteiros Patenschaft eine willkommene Hilfe: „Mit einer Patenschaft in Tierpark oder Zoo wird natürlich eine ganz besondere Beziehung zu einem Tier gesponnen. Wir sind daher immer froh, wenn wir engagierte Paten finden. Ihre Unterstützung kommt unseren Tieren enorm zugute, wird in deren Pflege und Unterbringung investiert.“

Bei ihren künftigen Besuchen bei ihrem Patenkind hat es Tierpark-Freundin Birgit Monteiro übrigens nicht weit zu ihren anderen Lieblingen: Die leben wenige hundert Meter entfernt im Dickhäuterhaus.

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