Sielmannpark in Brandenburg

Die Dinos kommen

Die Dinos kommen
Schauriges Vergnügen: Auf dem Gelände der Naturlandschaft Döberitzer Heide gibt es ab 1. April 2015 eine Sonderschau mit lebensgroßen Dinosaurier-Modellen. Zur Foto-Galerie
Wustermark/Elstal - Im Sielmannpark in der Döberitzer Heide herrscht ab 1. April 2015 Dinosaurieralarm. Dann startet eine siebenmonatige Sonderschau mit lebensgroßen Modellen der Urzeitriesen. Neben den Exemplaren von T-Rex, Mammut & Co. dürfen Besucher sogar selbst zu Archäologen werden und ein 20 Meter langes Diplodocus-Skelett ausbuddeln.

„Über 40 Modelle stehen auf der Fläche der Döberitzer Heide in der Landschaft verteilt. Teilweise sind die kleineren Dinosaurier auch ein wenig versteckt, so dass man sie nicht gleich auf Anhieb sieht“, erklärt der Initiator der Ausstellung Michael Völker. Die ungewöhnlichen Ausstellungsstücke bestehen aus glasfaserverstärktem Kunststoff – einem Material, das sich beispielsweise in Bootskörpern von Kanus und Kajaks wiederfindet. Das größte Objekt misst ganze 30 Meter in der Länge und gehört zur Nachbildung eines nordamerikanischen Diplodocus aus dem Oberjura. Der „Doppelbalken“, wie die Übersetzung des Sauriernamens aus dem Altgriechischen lautet, ist zudem auch als ein im Sand steckendes Skelett auf dem Parkgelände vertreten. Das dürfen Besucher ganz wie echte Forscher sogar selbst ausgraben.

Aufbau eines Urzeitriesen (c) dpa

Haifischzähne zum Mitnehmen

Erstmalig in Europa zeigt die Ausstellung Modelle des Giganotoraptor – eines vogelähnlichen, allesfressenden Dinosauriers, der erst 2007 entdeckt wurde -, des großschädeligen Torosaurus und des Therizinosaurus, der aufgrund seiner langen Krallen auch Sensenechse genannt wird. „Der Therizinosaurus ist ein besonders schönes Tier! Unsere Nachbildung ist fünfeinhalb Meter hoch und hat über anderthalb Meter lange Fingernägel“, berichtet Völker stolz. Überhaupt sei die Schau lebensnah und interaktiv. So gibt es eine Fossiliensandkiste für Kinder, in der echte versteinerte Haifischzähne auf ihre Ausgrabung warten. Die darf man am Ende sogar mit nach Hause nehmen. Außerdem werden jeden Samstag zwischen 11 und 15 Uhr originale Dinosaurierknochen vor den Augen des Publikums live präpariert.

Aufbau dauerte drei Tage

Hauptattraktion bleiben aber natürlich die wissenschaftlich nachgebauten Dino-Exponate, die nach Erdzeitaltern von Devon (vor rund 400 Millionen Jahren) bis Tertiär (vor 65 bis 2,6 Millionen Jahren) angeordnet und mit Schautafeln auf Deutsch und Englisch versehen sind. Darauf kann man nicht nur den Namen und die Herkunft des jeweiligen prähistorischen Riesen nachlesen, sondern auch mehr über Schwere, Länge und Nahrung der Tiere erfahren. Die Modelle im Park sind zwar nicht ganz so mächtig, wie ihre zum Teil tonnenschweren Vorbilder, einige mussten für den Transport in die Wustermark aufgrund ihrer Sperrigkeit aber trotzdem in Einzelteile zerlegt und dann wieder zusammengebaut werden. „Der Aufbau hat drei Tage gedauert“, sagt Völker, der auch Geschäftsführer des Dinosaurier-Parks Altmühltal in Bayern ist, aus dem die Glasfaser-Kunststoff-Echsen stammen und der im kommenden Jahr eröffnen soll.

Besucht werden können die Dinos vom 1. April bis zum 1. November 2015 täglich zwischen 9 und 18 Uhr im Schaugehege der Heinz-Sielmann-Stiftung vor den Toren Berlins. Der Eintritt kostet 12 Euro, 7,50 Euro für Kinder und 4,50 Euro pro Kind bei Kita- und Schulgruppen (Begleitperson frei). Weitere Infos zur Sonderschau findet ihr hier bzw. ab Ausstellungsbeginn auch auf der Webseite des Dinoparks Altmühltal

Foto Galerie

Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide gGmbH, Athener Straße 2, 14641 Wustermark/OT Elstal

Telefon 033234 24890
Fax 033234 24891

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Schaugehege: im Sommer (Anfang April bis Ende Oktober) täglich 10.00 bis 18.00 Uhr;
im Winter (Anfang November bis Ende März) täglich 10.00 bis 16.00 Uhr

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