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Studentenleben in Berlin: Die besten Tipps, um günstig über die Runden zu kommen

Frau mit Buch vor dem Gesicht
Warum ist eigentlich am Ende des Geldes immer noch so viel Monat übrig? Das fragen sich viele Studis in Berlin. Es ist an der Zeit für dich, deinen Lebensstil etwas zu überdenken.  

Oft reicht es gerade so, um über die Runden zu kommen. Allerdings willst du dir doch hin und wieder mal etwas gönnen. Das bedeutet, dass du an anderer Stelle den Gürtel ein bisschen enger schnallen musst. Wenn du weißt, wie du es richtig anstellst, dann fühlt es sich für dich gar nicht nach Verzicht an. Wir haben die besten Tipps für dich gesammelt, wie du günstig über die Runden kommst.  

So viel Geld haben Studis in Deutschland

Deutsche Studierende gehören üblicherweise zur ärmeren Schicht der Gesellschaft. Die wichtigste Einkommensquelle ist nach wie vor der Unterhalt durch die Eltern. Daneben gibt es noch das Bafög oder Studienkredite, die die monatlichen Kosten abdecken. Ergänzt wird dieses Einkommen dann noch durch den Lohn aus Nebenjobs.  

Insgesamt steht Studierenden somit im Durchschnitt ein monatlicher Betrag von 918 Euro zur Verfügung. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest das Deutsche Studierendenwerk in seiner Studie aus dem Jahr 2016, die zwei Jahre später erst veröffentlicht wurde.  

Aber reicht das zum Leben? Mit Einschränkungen funktioniert das, ja. Dabei bezahlst du wahrscheinlich den größten Anteil für die Miete und deine Lebenshaltungskosten. An sich ist Berlin in diesem Zusammenhang schon eine sehr studifreundliche Stadt.

Wenn du aber davon ausgehst, dass du für ein WG-Zimmer 500 Euro oder mehr zahlst, dann ist das meiste von deinem monatlichen Einkommen schon weg. Also gilt es an allen anderen Ecken und Enden zu sparen, damit du gut über die Runden kommst.  

Gutscheine nutzen

Egal, ob du dir Essen bestellst, im Supermarkt Lebensmittel einkaufst oder online shoppst, Gutscheine sind deine Freunde. Hier kannst du stellenweise bis zu 80 Prozent oder manchmal sogar noch mehr sparen. 

Gerade online ist das sehr einfach. Dazu shoppst du einfach und gibst bei der Zahlung einen entsprechenden Gutschein-Code ein. Unter anderem findest du passende Gutscheine auf STERN.de.

Auch wenn du die Artikel nicht umsonst bekommst, können selbst 20 Prozent Rabatt durch einen Gutschein, das Geldausgeben für dich interessanter und weniger schmerzhaft machen. Vielleicht kannst du dir dadurch einen Luxusartikel leisten, was ohne Rabatt nicht möglich wäre.  

Studi-Rabatte

Studierende gehören zwar zu einer der ärmeren Bevölkerungsschichten, allerdings genießen sie auch eine ganze Menge Vorteile durch ihren Status. Der Schlüssel ist dein Studi-Ausweis. Damit besuchst du grundsätzlich günstiger oder sogar komplett gratis Kulturveranstaltungen.  

Museumsinsel

In Berlin kommst du also für kleines Geld ins Theater, die Oper, ins Kabarett oder ins Kino. Allerdings schwankt die Höhe des Rabatts. Im Theater ist der Sparfaktor größer, während du im Kino vielleicht nur einen Euro weniger zahlst, als für den regulären Eintritt.  

Etwa die Hälfte kannst du beim Eintritt in die Museen sparen. Wenn du eher sportlich unterwegs bist, kannst du beim Hochschulsport der Humboldt-Uni komplett gratis teilnehmen oder dich für geringe Beträge an den anderen Unis für die jeweiligen Sportprogramme anmelden.  

Statt Bestellen und Restaurants – selber kochen

Es ist verständlich, dass du gerne ausgehst und dir einen Besuch in deinem Lieblingsrestaurant gönnst. Wenn du allerdings nicht so viel Geld hast, um im Monat über die Runden zu kommen, solltest du das wohl nicht einreißen lassen. Wenn du selber dein Essen zubereitest, kannst du andererseits eine Menge Geld sparen.  

Damit tust du jedoch nicht nur deinem Geldbeutel etwas Gutes, sondern du lernst dadurch zu kochen und ernährst dich automatisch gesünder. Denn wir wissen ja alle, dass manche Studis nicht unbedingt immer das gesündeste Leben führen.  

Um beim Kochen noch mehr Geld zu sparen, solltest du direkt schon beim Einkaufen darauf achten, nicht zu viel auszugeben. Vergleiche dazu im Vorfeld Angebote bei verschiedenen Supermärkten in der Nähe, kaufe regional und saisonal und richte deinen Speiseplan danach aus.  

Im Vorfeld machst du dir am besten einen Wochenplan, mit dessen Hilfe du deine Mahlzeiten planst. Anschließend schreibst du dir eine Einkaufsliste und packst alles darauf, was du für deine Woche brauchst. Der Vorteil an diesem Vorgehen ist, dass weniger überflüssiges Zeug einkaufst im Einkaufskorb landet, als wenn du dich ohne Zettel auf den Weg machst.  

Ein kleiner Tipp noch: Schau dich in den Regalen nicht immer nur auf Augenhöhe um. Achte auf die unteren Bereiche. Hier sind die Preise meist deutlich niedriger.  

Sparplan anlegen

Falls du am Monatsende nach diesen Tipps ein wenig mehr Geld übrighast, solltest du es unbedingt auf die Seite legen. Wenn du noch etwas mehr sparen willst, dann empfiehlt sich die 52-Wochen-Sparchellenge für dich.  

Dabei sparst du ein Jahr lang jede Woche einen bestimmten Betrag. In der ersten Woche einen Euro, in der zweiten Woche zwei und so weiter bis du bei der 52. Woche angelangt bist.  

Am Ende solltest du innerhalb eines Jahres die stattliche Summe von 1.378 Euro zusammenhaben. Damit könntest du schon einmal in Urlaub fahren. Allerdings musst du die Challenge konsequent durchziehen.  

Der Vorteil dabei ist, dass du gerade am Anfang kaum merkst, dass du dich überhaupt einschränken musst. Dafür wird es allerdings in den späteren Wochen umso schwieriger.  

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