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Mit diesen Tipps und Tricks lässt sich in Berlin richtig sparen

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Irgendwie ist nie genug Geld da, obwohl du eigentlich nichts Teures gekauft hast? Es sind die vielen kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Wir verraten dir, wo man sparen kann, ohne dass es wehtut...

Die Freunde wollen am Alex einen draufmachen, aber in deinem Geldbeutel herrscht gähnende Leere? Ein klares Zeichen dafür, dass du mal wieder zu viel Geld ausgegeben hast. Alles ist teurer geworden und wenn du nicht gerade ein XL-Einkommen hast, wird es finanziell schon mal knapp. Das kannst du ändern, indem du die nachfolgenden Spartipps in deinen Alltag integrierst und deine Barschaft zusammenhältst. Dann klappt es auch am Montagsende noch mit dem Bierchen an der Spree!

Suche dir Produkte, für die du nicht zahlen musst

Brötchen zum Frühstück, eine neue Duftprobe und kostenlose Menstruationshygieneprodukte? Das klingt nach Utopie, ist aber realistisch. Natürlich musst du im Supermarkt für all diese Dinge zahlen, manchmal gibt es sie aber umsonst. Um auf neue Dinge aufmerksam zu machen, bieten viele Händler Gratisproben zur kostenlosen Nutzung an, die du dir easy nach Hause bestellen kannst. Schnell sein lohnt sich, denn manchmal gibt es eine solche Aktion nur für einen bestimmten Zeitraum.

Dein Risiko? Nicht vorhanden, denn du bezahlst kein Geld. Gönn dir einen Gratiskaffee, bestelle eine neue Kosmetikprobe kostenlos nach Hause und nutze alle aktiven Angebote, die gerade zu deinem Lifestyle passen.

Vergleiche Preise bei jedem Einkauf, egal wie klein er ist

Du siehst ein rotes Preisschild mit durchgestrichenem Preis und dein Jagdtrieb ist eröffnet. Natürlich musst du ein solches Schnäppchen mitnehmen und merkst erst Zuhause, dass du auf einen simplen, psychologischen Trick hereingefallen bist. Vermeintliche „Sonderangebote“ müssen nicht wirklich günstig sein, wir neigen aber zum Kauf, wenn sie entsprechend aufbereitet sind. Im Zeitalter des Internets kannst du es dir nicht mehr leisten, auf einen Preisvergleich zu verzichten. Bei großen Anschaffungen ist er obligat, bei vielen kleinen Einkäufen verzichten aber noch zu viele Menschen darauf. Ändere das, denn so kannst du monatlich viel Geld sparen.

Selbst wenn du nur eine neue Handcreme bestellen möchtest, halte Ausschau nach dem günstigsten Anbieter. Manchmal gibt es Gutscheine und Coupons für geschenkte Versandkosten, in anderen Shops gibt es 10 Prozent Rabatt für Neukunden. Je aufmerksamer du einkaufst, desto weniger Kohle fehlt dir am Ende des Monats. Du hast noch nie wirklich verglichen? Die Verbraucherzentrale hat einen tollen Ratgeber erstellt, der auch „Vergleichsanfängern“ den Weg ebnet.

Nutze die vielfältigen Foodsharing-Angebote in Berlin – das lohnt sich wirklich

Kostenloses Essen? Das funktioniert wirklich. Berlin ist eine der Vorreiterstädte, wenn es um Foodsharing geht. Ehrenamtliche Helfer sammeln ausgemusterte Lebensmittel von Supermärkten, Bäckereien oder Restaurants ein und verteilen sie unter jenen, die nachhaltiger leben möchten. Es gibt zahlreiche Fairteiler in der Stadt, die mit Lebensmitteln gefüllt werden können. Hast du Bedarf, nimmst du dir die benötigten Produkte kostenlos raus und sorgst so dafür, dass weniger Essen im Müll landet. Ganz nebenbei spart Foodsharing natürlich auch eine Menge Kohle und ist explizit nicht an ein Monatseinkommen gebunden. Der erste Gedanke ist die Nachhaltigkeit, da wir viel zu viele Lebensmittel wegwerfen! Das nachfolgende Video gibt dir einen spannenden Blick in die Welt des Foodsharings:

Second Hand ist wieder in – such die coolsten Flohmarktlocations auf

Die Themen Shopping und Mode gehören untrennbar zusammen, wir alle möchten unseren eigenen Style ausleben und lieben es, neue Klamotten zu kaufen. Das kann ziemlich ins Geld gehen und Fast-Fashion ist mit dem Wunsch nach Nachhaltigkeit ohnehin nicht mehr zu vereinbaren. Das ist einer der Gründe, warum Secondhand wieder modern geworden ist. Wurden Anfang der 90er-Jahre viele Secondhand-Shops geschlossen, weil sie keiner mehr nutzte, kommen sie heute stärker denn je zurück.

Auch hier in Berlin gibt es eine Reihe von Top-Shops, bei denen du zum Schnäppchenpreis neue Klamotten kaufen kannst. Ob modern oder Vintage, die Auswahl ist groß. Hier nur eine kleine Übersicht der coolsten und angesagtesten Stores, die du in der Hauptstadt findest:

Picknweight: Klamotten kiloweise shoppen? Bei diesem Store in Berlin-Mitte ist das kein Problem, du bezahlst einfach pro Kilogramm. Was dir am Ende nicht gefällt, kannst du weitergeben und anderen eine Freude machen.

SOEUR: Du stehst auf hochwertige Markenmode anstelle von Zara und H&M? Dann schau in Prenzlauer Berg bei SOEUR vorbei, denn hier werden Top-Kleidungsstücke in zweiter Hand weiterverkauft.

Garments Vintage: In Berlin-Mitte und am Prenzlauer Berg gibt es mit Garments Vintage zwei Second-Hand-Shops, die Vintage-Fans erfreuen. Auf der Suche nach Ethnostücken und luxuriöser Designermode bist du hier genau richtig.

Paul’s Boutique: Modisch gesehen magst du es chillig, mit Jeans und Sneakers? In Prenzlauer Berg öffnet dir Paul’s Boutique die Türen und bietet dir coole Mode für kleines Geld.

Macy’z: Auch in Charlottenburg darf ein hochwertiger Second-Hand-Shop nicht fehlen. Bei Macy`z bekommst Du Designerlooks zum Schnäppchenpreis und dazu gleich noch die passenden Accessoires.

Lass dir das Geld zurückgeben – Cashback ist so easy

Standardspruch an der Kasse? „Ich brauche keinen Bon, das Geld bekomme ich eh nicht wieder!“ Streich diesen Satz unbedingt aus deinem Gedächtnis, denn den Bon wirst du künftig brauchen. Hast du schon mal von Cashback-Aktionen gehört, bei denen dir der Hersteller eines Produkts das Geld zurückerstattet? Klingt komisch, wird aber in der Praxis häufig gemacht, um neue Produkte bekannter werden zu lassen. Alles, was du dafür tun musst, ist dir eine Cashback-Aktion auszusuchen, den entsprechenden Artikel zu kaufen und den Kassenbon aufzubewahren. Den scannst du anschließend ein und übermittelst ihn an den Händler. Das Geld, was du für den Einkauf ausgegeben hast, erhältst du auf dein Konto erstattet.

Mittlerweile gibt es weitere Arten von Cashback, die sehr effektiv sein können. Die bekanntesten Systeme sind Payback und die Deutschlandcard. Du gibst Geld aus und sammelst bei teilnehmenden Händlern Punkte. Die wiederum kannst du anschließend auszahlen lassen, in Gutscheine tauschen oder Prämien dafür bestellen. Manche Kreditkartenanbieter bieten dir außerdem die Möglichkeit, bei jeder Bezahlung mit der Karte Cashback zu sammeln. In diesem Fall wird es dir meist einmal pro Monat aufs Konto gutgeschrieben.

Halte nach Gutscheinen und Coupons Ausschau – die reduzieren deine Ausgaben

Wie viele Shopping-Apps hast du schon auf dem Handy? Die meisten großen Geschäfte bieten dir mittlerweile Apps zum Sparen an. Lidl, DM, Rossmann, Edeka – überall gibt es die passende Sparapp für das Mobiltelefon. Bist du dort angemeldet, kannst du regelmäßig Online-Coupons aktivieren und beim nächsten Einkauf noch mehr Geld sparen.
Das ist aber nicht die einzige Option, denn auch im Netz findest du Rabatte, Gutscheine und Coupons. Checke bevor du einkaufen gehst das Dealportal deines Vertrauens und speichere dir alle Sparmöglichkeiten direkt ab. Du möchtest bei einer bekannten Fastfoodkette snacken und hast keine Lust zu viel Geld auszugeben? Schau nach, ob es gerade eine Aktion gibt, wie zum Beispiel einen kostenlosen Kaffee. Das ist zwar nicht immer der Fall, aber oft und dann sparst du Geld ohne Verzicht!

Nicht jedes Schnäppchen muss gekauft werden!

Stell dir die Frage, was du wirklich brauchst – nutzlose Einkäufe vermeiden

Am Black Friday rennen die Menschen los und kaufen, bis die Regale leer sind. Was schätzt du, wie viel der gekauften Produkte wirklich benötigt werden? Tatsächlich sind „Spontankäufe“ ein Problem, die sich auf deinem Konto negativ auswirken können. Du siehst etwas tolles beim Stadtbummel und musst es kaufen, am Ende nutzt du es aber nie. Versuche solche Einkäufe zu vermeiden, denn das meiste Geld sparst du, wenn du gar nichts kaufst. Lass dich auch nicht von „Schnäppchen“ verlocken, die keine sind. Denk an den Vergleich, bevor ein Produkt wirklich im Warenkorb landet.

Tracke deine Ausgaben permanent – auch wenn es spießig klingt

Wofür ist dein Geld diesen Monat hingegangen? Wenn du die Frage nicht beantworten kannst, brauchst du dringend eine Money-App, die deine Finanzen für dich regelt. Dort trägst du deine Einnahmen und Ausgaben ein und erkennst, wo deine Kohle hinfließt. Oft sind es vermeintlich kleine Ausgaben, die sich am Ende des Monats zusammenaddieren und das Loch in die Kasse reißen. Hier nur einige Beispiele, die verdammt teuer sind:

● Täglicher Kaffee beim Bäcker – das geht richtig ins Geld!

● Belegtes Brötchen in der Mittagspause – selbst gemacht ist viel günstiger!

● Einzelne Bustickets für kurze Fahrten – kauf lieber Sammelkarten!

● Die Flasche Wasser im Restaurant – Kraneheimer gibt es oft umsonst!

Solche kleinen Ausgaben fallen anfangs nicht ins Gewicht. Stell dir aber mal vor, du gibst jeden Morgen zwei Euro für einen Kaffee aus. Bei einem Monat mit 30 Tagen wären das schon 60 Euro. Erinnerst du dich an die Einladung der Kumpels zur Kneipentour am Alex? Mit diesen 60 Euro hättest du bereits eine Runde für die Jungs und Mädels schmeißen können.

Fazit: Berlin bietet dir Sparpotenzial, du musst es nur nutzen

In unserem wunderschönen und bunten Berlin haben wir viele Möglichkeiten, das Geld beisammen zu halten. Mieten sind teuer und hier gibt es kaum Sparpotenzial, dafür aber bei der täglichen Lebensunterhaltung. Angebote wie Foodsharing oder auch To good to go (eine App für günstiges Essen bei Restaurants und Supermärkten) werden rege genutzt und haben einen doppelten Effekt: Es landet weniger Nahrung im Müll und du hältst die Euros beisammen. Bevor du jedoch alle Spartipps wahllos umsetzt, mache dir erstmal einen Plan. Dort schaust du, welche Schwachpunkte es gibt und wann du zu viel Geld ausgibst. Jetzt hast du die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wie du künftig vorgehen möchtest. Nimm Gratisprodukte mit, gönn dir kostenlose Lebensmittel und werde der Preisvergleicher Nummer eins in Berlin – dein Geldbeutel dankt es dir.

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