QIEZ-Kooperation: AusserGewöhnlich Berlin

Top 10 Berlin Klischees – eine Klarstellung

Top 10 Berlin Klischees – eine Klarstellung
Die berühmt-berüchtigte Currywurst.
Wer könnte mit Berlin-Klischees besser aufräumen, als die Geschäftsführerin eines mittelständischen Berliner Familienunternehmens, die auch noch in Westend geboren ist? Susanne Engel schreibt im Magazin AußerGewöhnlich Berlin darüber, was echte (West-)Berliner so machen – und was ihnen eher nicht in den Sinn kommen würde.

1. Großbezirke gibt es für den Berliner nicht.

Man ist entweder Charlottenburger oder Wilmersdorfer – ich bin doch kein Charlottenburg-Wilmersdorfer! Deshalb haben wir in unseren Bezirksmagazinen kompakt und QIEZ.de (Anm. d. Red.: Ja, das sind wir!) auch unsere „alten“ 22 Bezirke beibehalten.

2. Der echte Berliner meidet – sofern er nicht schon vorher dort gewohnt hat – Gebiete, die nur so von Zugezogenen wimmeln, wie etwa den Prenzlauer Berg.

Wir lassen grundsätzlich jeden so machen, wie er will, auch die Schwaben. Wir müssen ja nicht unbedingt dabei sein.

3. Der echte Berliner zieht kaum um.

Und wenn, dann ist dabei die Unterscheidung von Nord und Süd mindestens so bedeutend wie die von Ost und West. Der Berliner bewegt sich eigentlich nicht aus seinem Kiez weg – ich finde es aber wichtig, auch meinen eigenen Dunstkreis mal zu verlassen und die vielen anderen schönen Ecken der Stadt zu entdecken.

4. Durch kleine Grasflächen, die es manchmal zwischen Bürgersteig und Straße oder auf dem Mittelstreifen gibt, zu laufen, ist ein absolutes No-Go.

Warum? Natürlich wegen der Hunde***! Aber Zugezogene lernen das normalerweise schneller als ihnen lieb ist.

5. Ja, die gute alte preußische Unhöflichkeit, auch als Schnoddrigkeit ausgelegt.

Nein, das ist nicht unhöflich, sondern lediglich eine den Menschen sehr zugewandte direkte Ansprache. Sehen Sie es mal so: Man bekommt zumindest immer direkt Feedback!

6. Wir essen Currywurst nicht oft.

Und wenn, dann vorwiegend nachts nach dem allerletzten Absacker. West-Berliner essen sie übrigens mit Darm, Ost-Berliner ohne.

7. Ich persönlich kenne keinen Berliner, der Weiße trinkt.

8. Das Berliner „z“ ist eher weich, da heißt es nicht „Zentrum“ (sprich „tsentrum“) sondern „ssentrum“.

9. “Echt jut! Dit is och knorke!”

Ein echter Berliner schreibt nicht „Berlinerisch“! Das würde uns gar nicht in den Sinn kommen.

10. Sofern es irgendwie möglich ist, also auch schon im März bei den ersten Sonnenstrahlen des Jahres, sitzen Berliner draußen.

Und wenn wir da dann noch bis 17 Uhr frühstücken können, sind wir glücklich – und lassen jeden nach seiner Façon selig werden!


Susanne Engel ist Geschäftsführerin des Unternehmens BFB BestMedia4Berlin, der Verlag für Gelbe Seiten in Berlin, der auch QIEZ.de mitinitiiert hat.


Dieser Artikel wurde uns zur Verfügung gestellt von AusserGewöhnlich Berlin: www.aussergewoehnlich-berlin.de


Quelle: AusserGewöhnlich Berlin

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