Alt-Treptow, Charlottenburg, Friedrichshain [...]
QIEZ-Lieblinge

Die besten Ausstellungen im April

Die besten Ausstellungen im April
Einer der Highlights der Fotoausstellung von Michel Comte: Das Akt-Bild von Carla Bruni. Zu sehen ist die Ausstellung in der Galerie Camera Work.
Berlin ist die Kulturhauptstadt der Republik. Zahlreiche Ausstellungen sind jeden Monat zu sehen. Um Ihnen die Auswahl etwas leichter zu machen, hat QIEZ die besten kulturellen Highlights im April zusammengstellt. Neben einem alten Pharao in einer detailgetreu nachgebauten Grabkammer gibt es unter anderem eine Computerspielheldin, einen bekannten Filmregisseur aus Hollywood und seltene 2-Euro-Münzen zu sehen.

Lara Croft (Friedrichshain)

Anlässlich des Verkaufsstarts des neuen Tomb Raider-Computerspiels zeigt das Computerspielemuseum Berlin eine Sonderausstellung zu Lara Croft, der Protagonistin des Games. 1996, als das erste Tomb Raider Spiel veröffentlicht wurde, war die rätsellösende und abenteuerlustige Archäologin eine Sensation. Die Heldin des Spiels war eine kleine Revolution, denn nie zuvor stand eine Frau im Mittelpunkt eines Actionspiels. Die Verkaufszahlen explodierten und acht weitere Teile des Spiels wurden produziert. In der Ausstellung wird diese erfolgreiche Geschichte mit Exponaten, Figuren, Spielausschnitten und Entwurfsskizzen nacherzählt und den Besuchern präsentiert.

Wann: bis 22. April, Mittwoch bis Montag 10 bis 20 Uhr
Wie viel: 8, ermäßigt 5 Euro
Weitere Infos: www.computerspielemuseum.de

Tutanchamun (Alt-Treptow)

Auf rund 4000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in der Arena Treptow wurde das Grabmal des ägyptischen Pharaos Tutanchamun detailgetreu nachgebaut. In der Kammer sind Särge, vergoldete Schreine und die Goldmaske des Pharaos zu sehen. Die Besucher sollen ein authentisches Gefühl dafür bekommen, was der Archäologe Howard Carter im Jahr 1922 empfunden hat, als er das Original-Grab zum ersten Mal betreten hat. Neben den Objekten gibt es viele Grafiken und Filme, die über die Geschichte Ägyptens und das Leben des Pharaos aufklären. Die Ausstellung war unter anderem schon in Paris, Madrid und Seoul zu sehen und zog bereits über vier Millionen Besucher an. Lesen Sie hier mehr dazu.

Wann: bis 1.September 2013, täglich von 10 bis 18 Uhr
Wie viel: ab 9 Euro  
Weitere Infos: www.tut-ausstellung.com
 

Michel Comte (Charlottenburg)

Über 100 Arbeiten des Schweizer Mode-, Porträt-, Reportagen und Societyfotografen Michel Comte sind zurzeit in einer Fotoausstellung in der Galerie Camera Work zu sehen. Ob Gisele Bündchen, Tatjana Patitz oder Nadja Auermann, Comte zählt zu den bekanntesten Fotografen der Welt.  Zwei Bilder stechen jedoch heraus, zum einen die als Pin-up-Girl posierende Cindy Crawford und zum anderen der berühmte Akt von Carla Bruni, Ehegattin des ehemaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy. Comte prägte durch seine individuelle Bildästhetik die 1990er Jahre und beeinflusste die Fashion-Fotografie nachhaltig.

Wann: bis 1. Juni 2013, Dienstag bis Samstag 11 bis 18 Uhr
Wie viel: Eintritt frei
Weitere Infos: www.camerawork.de


Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts (Kreuzberg) 

Anlässlich seines 150-jährigen Firmenjubiläums präsentiert der Bayer-Konzern die betriebseigene Kunstsammlung der breiten Öffentlichkeit. Die Kunstausstellung im Martin-Gropius-Bau zeigt dabei 240 Arbeiten von 89 Künstlerinnen und Künstlern – das „Who is Who“ der Kunstszene im 20. und 21. Jahrhunderts. Neben Arbeiten der Expressionisten Max Beckmann, Ernst Ludwig Kirchner und Max Pechstein befinden sich unter den Exponaten auch Grafiken und Gemälde von Pablo Picasso, Sam Francis, Joan Miró, Gerhard Richter, Andy Warhol und Andreas Gursky. Die Auswahl ist qualitativ sehr hochwertig, da die älteste Firmensammlung Deutschlands rund 2000 Werke umfasst.

Wann: bis 9. Juni 2013, Mittwoch bis Montag 10 bis 19 Uhr
Wie viel: 9, ermäßigt 6 Euro
Weitere Infos:  www.gropiusbau.de


Zwei-Euro- Gedenkmünzen (Reinickendorf)

Jährlich hat jedes Euro-Land die Möglichkeit eine Euro-Gedenkmünze zu pressen. Zumeist werden nationale Ereignisse, Bauwerke oder Persönlichkeiten ausgewählt, die dann auf dem Geldstück verewigt werden. Beispielsweise gibt es Münzen zum 50-jährigen Elysee-Vertrag Jubiläum oder mit dem Motiv des italienischen Wissenschaftlers Galileo Galilei. Zu jeder Münze in den Ausstellungsräumen des Museums der Staatlichen Münze in Reinickendorf gibt es eine Beschreibung und Besucher können die Münzen berühren. Jedes Jahr kommen rund zehn neue Münzen hinzu.

Wann: Dauerausstellung, Montag bis Freitag 10 bis 16 Uhr
Wie viel: Eintritt frei
Weitere Infos: www.muenze-berlin.de/


Zerstörte Vielfalt (Mitte)

2013 gibt es über 500 Ausstellungen und Veranstaltungen zum Thema „Zerstörte Vielfalt – Berlin 1933 bis 1938“, das an die nationalsozialistische Politik vor dem Zweiten Weltkrieg erinnert. Das Deutsche Historische Museum präsentiert dabei eine zentrale Ausstellung, die unter anderem 40 am Themenjahr beteiligte Organisationen vorstellt. Weiterhin werden verschiedene Orte mit Bildern und Texten gezeigt, die wichtig für die Nationalsozialisten bei der Etablierung der politischen Macht waren. 

Wann: bis 10. November 2013, täglich 10 bis 18 Uhr
Wie viel: Eintritt frei
Weitere Infos: www.dhm.de/ausstellungen/zerstoerte-vielfalt/


Martin Scorsese (Tiergarten)

Filmfans aufgepasst: In der Deutschen Kinemathek ist im April eine Ausstellung zum bekannten Regiegenie Martin Scorsese zu sehen. Der Filmemacher gewann unter anderem einen Oscar für den Thriller „Departed – Unter Feinden“. Scorsese drehte bisher 25 Filme, darunter weltweite Blockbuster wie „A Raging Bull“, „Good Fellas“, „Shutter Island“ und „Hugo Cabret“. In der Ausstellung sind nun Utensilien, Kostüme und Requisiten seiner Werke und Produktionen zugänglich. Weiterhin werden Musikfilme, historische Filmplakate, Storyboards, Kameradiagramme und bislang unveröffentlichte Fotos Scorseses gezeigt. Lesen Sie hier mehr dazu.

Wann: bis 12. Mai 2013, Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
Wie viel: 5, ermäßigt 4 Euro
Weitere Infos: www.deutsche-kinemathek.de/de/ausstellungen/martin-scorsese


„Was Sie schon immer über Juden wissen wollten!“ (Kreuzberg)

Mit Witz und Gelassenheit werden bei der Sonderausstellung „Die ganze Wahrheit“ im Jüdischen Museum Fragen über Juden gestellt und beantwortet. „Wie wird man Jude?“, „Was bin ich, wenn meine Mutter Christin ist und mein Vater Jude?“ oder  „Was machen Juden an Weihnachten?“ sind dabei Anregungen, die den Besuchern dabei helfen sollen, das Judentum zu verstehen. Bei den Antworten werden literarische Stimmen zitiert, Filmausschnitte gezeigt, Bilder dargestellt und Interviewauszüge abgebildet. Die Ausstellung hat das Ziel die Besucher zu informieren, sie zu unterhalten und sie dabei auch für stereotype Bilder und Denkmuster zu sensibilisieren.

Wann: bis 1. September 2013, Dienstag bis Sonntag 10 bis 20 Uhr
Wie viel: 7, ermäßigt 3,50 Euro
Weitere Infos: www.jmberlin.de

 

Widerstand gegen den Nationalsozialismus (Tiergarten)

Seit 1989 dokumentiert eine Dauerausstellung in der Gedenkstätte des Deutschen Widerstands den Kampf gegen das Nazi-Regime zwischen 1933 und 1945, Über 5.000 Dokumente und Fotos in 26 Bereichen zeigen die Widerstandskämpfer gegen die nationalsozialistische Diktatur. Unter anderem wird detailliert auf den Stauffenberg-Anschlag im Juni 1944 eingegangen, bei dem es fast gelang, Adolf Hitler zu töten und den Krieg vorzeitig zu beenden. Auch die Kirche spielte eine wichtige Rolle in der Auflehnung gegen die Rassenpolitik der NSDAP. So wird das Leben und der Kampf der katholischen Bischöfe Michael von Faulhaber, Konrad Graf von Preysing und Clemens Graf von Galen gegen die Nazis beschrieben.

Wann: Dauerausstellung, Montag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
Wie viel: Eintritt frei
Weitere Infos: www.gdw-berlin.de/
 

Martin Kippenberger (Moabit)

1997 starb Martin Kippenberger. Anlässlich seines 60. Geburtstages stellt der Hamburger Bahnhof im April die bedeutendsten Werke des Malers in einer Kunstausstellung aus. Zwei Bilder stechen dabei heraus. Zum einen das Bild „Paris Bar“, welches das Interior eines Cafés  in der französischen Hauptstadt zeigt und in Acryl gemalt wurde. Zum anderen das Selbstporträt „Einer von Euch“, das Kippenbergers Gesicht zeigt.  Der verstorbene Dortmunder war mehr als nur ein Maler. Er war Schauspieler, Schriftsteller, Musiker, Trinker, Tänzer und ein Reisender – kurz gesagt, einer der einflussreichsten Künstler seiner Generation. Die Ausstellung „Martin Kippenberger: sehr gut  | very good“ soll neben dem Künstler auch den Menschen und das Leben Kippenbergers darstellen.

Wann: bis 18. August 2013, Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
Wie viel:
14, ermäßigt 7 Euro
Weitere Infos: www.hamburgerbahnhof.de/

Computerspielemuseum, Karl-Marx-Allee 93a, 10243 Berlin

Telefon 030 60988577
Fax 030 31164158

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