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Retro-Trend: Die besten Cafés mit Filterkaffee

Retro-Trend: Die besten Cafés mit Filterkaffee
Frisch gebrühter Kaffee darf in Berlin wieder durch den Filter laufen.
Lange Zeit ging es nur noch darum, welches Café den teuersten und glänzendsten italienischen Automaten hatte. Filterkaffee hatte den Charme von langweiligen Bürofluren und galt vor allem geschmacklich als minderwertig. Einige Aficionados haben den Trend in Berlin inzwischen umgekehrt und zeigen in ihren Läden, dass das Heißgetränk handgefiltert und womöglich selbst geröstet ganz vorne mit dabei sein kann. Einige der besten Orte dafür findet ihr in unserer Liste.

The Barn (Mitte)

Dieser Coffeeshop in der Auguststraße ist durch seinen Poller gegen Kinderwagen überregional bekannt geworden – dabei hätte es auch das Kaffeeangebot verdient, im Mittelpunkt zu stehen. Die „Barn“-Betreiber haben nicht nur eine eigene Rösterei, sondern bieten in ihrem Laden neben Espresso-Getränken auch handgemachte Filterkaffees an. Aus Prinzipientreue werden letztere allerdings nur schwarz serviert (kleiner Tipp: irgendwo steht auch ein Kännchen Milch). Ebenfalls nicht gern gesehen sind Laptops. Dafür kann man in der Barn (zu Deutsch „Scheune“) wunderbar ‘entschleunigen’ und auch einen Happen essen: Im Angebot stehen unter anderem Kuchen, Scones und Sandwiches.
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Five Elephant (Kreuzberg)

Im Osten Kreuzbergs wird ebenfalls der eigene Kaffee geröstet. Die Bohnen kommen aus Brasilien und Burundi, sind im eigenen Online-Shop zu beziehen oder am besten direkt im Café zu genießen. Auch im Five Elephant wird mit Filter gebraut. Mindestens ebenso beliebt wie das frische Heißgetränk sind die großartigen Kuchen. New York Cheesecake ist derzeit ja in aller Munde – zu Recht, wenn man ihn in diesem Café genießen kann.
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Café CK (Prenzlauer Berg)

Cory Andreen, der Betreiber des Café CK, hat eine feine Zunge für Kaffee. Mit ihr hat er sogar schon in der Disziplin „Cup-Tasting“ bei den „World Coffee Events“ gewonnen. Kein Wunder, dass sein Café in der Marienburger Straße ein guter Ort für echte Liebhaber des Getränks ist. In dessen Räumlichkeiten finden regelmäßig Verkostungen statt, aber natürlich kann man seinen Kaffee auch einfach so während der Öffnungszeiten genießen. Das CK kann sicher als einer der Vorreiter-Läden bei der Rückkehr des Filterkaffees gelten – und guten Kuchen gibt es auch.
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No Fire No Glory (Prenzlauer Berg)

In der Rykestraße stehen leidenschaftliche Kaffee-LiebhaberInnen hinter der Theke. Versorgt werden sie hauptsächlich von der Berliner Mikrorösterei „Bonanza Coffee Roaster“ und von „The Coffee Collective“ aus Kopenhagen. Da die Bestandteile des Kaffees je nach Ernteperiode variieren, beraten die Baristi ihre KundInnen zur aktuellen Zusammensetzung und zum Geschmack des geliebten Heißgetränks. Filterkaffees gibt es außerdem noch von anderen Mikro-Röstereien in einem ständig wechselnden Angebot, um den BerlinerInnen die Vielfalt des Kaffees näher zu bringen.
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Chapter One Coffee (Kreuzberg)

Im beliebten Bergmannkiez lohnt es sich, auch mal die Seitenstraßen zu erkunden. In der Nähe der Marheinekehalle findet man in der Mittenwalder Straße das minimalistisch eingerichtete Chapter One Coffee. In einem speziellen Verfahren wird hier köstlicher Filterkaffee zubereitet. Zwar gibt es wenige Sitzplätze, aber wer sich sowieso auf eine Bank vor der Markthalle setzen möchte, bekommt hier einen hochwertigen Coffee-to-go.
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Café CK, Marienburger Straße 49, 10405 Berlin
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