![DEU, Berlin, Sept. 2009, Cafe Ankerklause in Berlin-Kreuzberg [ (c) Wolfgang Borrs, Wiener Str. 11, D-10999 B e r l i n, Mobile +49.171.5332491, www.borrs.de, mail@borrs.de; Konto: B e r l i n e r S p a r k a s s e, Blz 10050000 Kto-Nr: 1120151810, IBAN DE31100500001120151810, SWIFT (BIC): BELADEBE; Verwendung nur gegen Honorar nach MFM + MwSt und Beleg. Urhebernennung wird verlangt. Bei Verwendung ausserhalb journalistischer Zwecke bitte Ruecksprache mit dem Fotografen halten. NO MODEL RELEASE Keine Rechte Dritter verfuegbar ] -- Copyright: Wolfgang Borrs -- Quelle: Ankerklause](/wp-content/uploads/2026/07/ankerklause09-004srgb-scaled.jpg)
Ankerklause (Kreuzberg)
Wenn es ein zu Hause für gute Laune gibt, dann ist es die Ankerklause. Hier in Kreuzberg ist es egal, was du für ein Typ bist und welches Alter du hast – Hauptsache die Party wird cool. Und das wird sie eigentlich immer. Ein Garant dafür sind DJs wie Olli Goolightly, die genau wissen, wie sie die Stimmung hochkochen. Hits aus den 80ern, ein bisschen Indie, ein wenig Pop: Kann man nicht beschreiben, muss man mitgetanzt haben. Der First Thursday Club am ersten Donnerstag im Monat läuft regelmäßig, ansonsten bei Facebook vorbeischauen, ganz oldschool eben.

Quasimodo (Charlottenburg)
Keine Sorge, der Jazz-Club Quasimodo kann viel mehr als anspruchsvolle Konzerte beheimaten. Wenn die Nächte dunkel sind, sorgt Disco Inferno für funklende Stimmung und das lebenserfahrene Partyvolk kennt kein Halten mehr. Mit Hits aus den 1970er-Jahren und den entsprechenden Outfits – ja, keine Scheu vor Glitzer – kannst du es hier krachen lassen. Aber auch die Party-Reihe We Love 80s ist stets gut besucht und eben nicht von denen, die ihren Ausweis fälschen müssen, um überhaupt in den Club zu kommen.

Hafenbar (Mitte)
Diese Diskothek ist legendär, nicht nur weil es sie schon seit über 50 Jahren gibt. Früher am Naturkundemuseum, heute am Alexanderplatz ist die Atmosphäre drinnen feucht-fröhlich und maritim mit einer Prise Kitsch und Glitzer. Seit 1996 steppt der Berliner Bär jeden Freitag auf der Schlagerparty Stimmen in Aspik. Samstag werden auf der Kaptains Club Party internationale Party-Kracher aus der Plattenkiste gezaubert. Dann tanzt das Publikum aus allen möglichen Generationen zu Liedern von den 1950ern bis heute.
Hafenbar, Karl-Liebknecht-Straße 11, 10178 Berlin
Telefon 030 2828593
Fax 030 28045672
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Die Busche (Friedrichshain)
Die Busche ist seit über 30 Jahren eine Institution der LGBTQI-Szene und vielleicht deswegen in alle Richtungen tolerant. So lässt der Türsteher auch Erwachsene in den Club, die das Hemd zuknöpfen und nicht mehr bauchfrei tanzen. Egal ob 25 oder 52 Jahre: Vor allem beim Schlagerpower an jedem letzten Samstag im Monat sind vor dem DJ alle gleich. Es wird mitgegrölt und gekuschelt, wild herumgeschleudert und sogar Engtanz ist erlaubt. Es gibt auch Events wie Karaoke-Abende oder Halloween, die du dir vormerken solltest. Bleib einfach über die sozialen Medien informiert und los geht’s.

Astra Kulturhaus (Friedrichshain)
Das Astra Kulturhaus gibt es schon sehr lange und statt immer nur Jüngere nachrücken zu lassen, freut man sich auch über die Gäste, die dem Club über Jahre die Treue halten. Wenn es also heißt, den Karrera Klub nach 30 Jahren hochleben zu lassen oder Xmas mit einer Show zu feiern, dann kannst du auch als Fan der ersten Stunde ordentlich abtanzen. Egal, was passiert, es geschieht mit Stil. Daran halten sich einfach alle Generationen und gut ist… Die Konzerte sind hier übrigens auch meist kultig, wenn Urgesteine wie Helmet, Die Sterne oder sogar Die Ärzte auftreten. Es spricht also nichts dagegen, dich im Astra jederzeit jung zu fühlen, selbst wenn du die Mitte 30 längst überschritten hast.
Astra Kulturhaus, Revaler Str. 99, 10245 Berlin
Telefon 030 20056767
Fax 030 4426140
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Freiheit 15 (Köpenick)
Einen großen Biergarten am Wasser, Cocktails und viel Platz zum Tanzen auf zwei Floors vereint die Freiheit 15 am Rande der Köpenicker Altstadt. Nach der Sommerlounge-Zeit schwingt ab Herbst das so gut gelaunte wie junge, alte, stylische und bodenständige Publikum unregelmäßig zu Pop, Rock, Soul und Dance die Hüften. Hier fühlt sich jeder wohl. Brandneu oder echte Klassiker – die wechselnden, aber stets gut aufgelegten DJ’s haben alles in ihren Plattenkoffern und bedienen die Tanzwütigen bis in die frühen Morgenstunden. Regelmäßig gibt es auch die Schlagerparty und 80er-Party. Wer sich zwischendurch kurz ausruhen möchte, ist in der Chill-out-Lounge bestens aufgehoben. Im Winter ist der Bereich übrigens geheizt, ideal zum Kuscheln. Wer es exklusiver mag, reserviert sich eine VIP-Lounge.

Ma Baker Party (Tempelhof)
Die Ma Baker-Party gibt es seit fast 30 Jahren und zwei Argumente machen sie besonders tanzbar: Los geht es schon ab 21 Uhr und beim Party-Mix – von den 70ern bis zu aktuellen Songs – kann niemand die Füße stillhalten. Je später der Abend, desto aktueller werden die Sounds, die die DJs auflegen. Früher brachten die kultigen Partys die Kalkscheune oder auch den Festsaal Kreuzberg zum Beben, jetzt wird zweiwöchentlich im Silverwings gefeiert – großer Outdoorbereich inklusive.

Lido (Kreuzberg)
Auch wenn hier viele junge Leute Spaß haben, sind Zeitzeugen bei Partys wie Dancing With Myself mit 80er-Hits und Toxic!, mit Musik aus den 80ern bis heute, immer willkommen. Hier findet zusammen, was das Beste von gestern zu schätzen weiß. Und das sind sehr viele Menschen, deswegen sind die Events schnell ausverkauft. Aber beim Schlangestehen fühlt man sich auch wieder sehr studentisch. Ebenso empfehlenswert ist die Reihe Wilde Herzen mit deutschsprachigem Indie-Pop, hier sind natürlich auch aktuelle Songs auf der Playlist, aber Ü40 heißt ja nicht, dass man aufhört, im Hier und Heute zu leben.

Ballhaus Spandau (Spandau)
Für Spandauer ist ihr Ballhaus eine Institution – und in Europas älteste Rockdisko pilgern längst auch Partypeople aus ganz Berlin. Gespielt wird aber nicht nur Rock, sondern je nach Veranstaltung auch mal nur Musik aus den 80ern, 90ern, ausschließlich Black Music oder Schlager. Aber eins bleibt immer gleich: Das Publikum reicht von 18 bis 58 Jahre – und ab und an auch darüber hinaus. Es ist der ideale Spot, wenn Mama mal mit ihren Kindern feiern gehen möchte. Wer gerade nicht tanzt, ruht sich bei einem kühlen Getränk aus.

Dancing With Tears in Your Eyes (Kreuzberg)
Wer wird denn nostalgisch werden, wenn es um die 1980er Jahre geht? Die enden quasi nie. Mit der feierlaunigen Reihe Dancing With Tears in Your Eyes kann man seit mehr als 10 Jahren erleben, warum die Zeit so unvergesslich ist. Gefeiert wird im SO36, das Schwester-Event Forever Young im Cassiopeia füllt mit Tanzspaß die Zeit zwischen den Partys: „Ich will Spaß, denn Wild Boys sind in Our House und Girls just wanna have fun“, heißt es da. Klar finden sich hier viele Menschen ein, die live in den 1980ern dabei waren, aber auch jüngere Tanzwütige sind willkommen. Das SO36 geht übrigens selbst stramm auf die 50 zu: In diesem Jahr feiert die Institution ihren 47. Geburtstag!





