Was im Leben wirklich zählt

Der Traum vom besseren Leben

Dream Big text
Das Leben kann ganz schön ungerecht sein. Was den einen einfach so in den Schoß fällt, bleibt anderen versagt, auch wenn sie sich noch so sehr anstrengen. Das ist zumindest ein Eindruck, der sich so manchen Durchschnittsbürgern aufdrängt. Sie fühlen sich benachteiligt, während andere vom Schicksal bevorzugt zu sein scheinen. Was sie aber oft nicht wahrnehmen, ist die Erkenntnis, dass ein Leben im Luxus keineswegs immer ein erstrebenswertes Ziel ist.

Suche nach Anerkennung

Vergleichen ist das Ende des Glücks, sagte ein kluger Mann. Das gilt für alle möglichen Seiten des Lebens, angefangen von der körperlichen Ausstattung bis hin zum materiellen Status. Leider machen wir oft den Fehler, solchen Äußerlichkeiten zu viel Bedeutung beizumessen, und darüber versäumen wir allzu leicht, zu genießen, was wir haben.
Manche Menschen haben von Natur aus Fähigkeiten, die für andere unerreichbar sind, auch wenn sie sich noch so sehr anstrengen. Es beginnt schon in frühester Jugend: Da ist einer in der Clique, vermutlich männlich, der sportlich sehr ambitioniert ist. Er möchte unbedingt zeigen, was er für ein toller Kerl ist, und trainiert wie wild, um 15 Klimmzüge am Stück zu schaffen. Doch für mehr als zehn reicht seine Kraft nicht aus. Seine Welt bricht zusammen, als er erleben muss, wie ein Freund aus der Gruppe ohne Training 20 Klimmzüge hinlegt und dabei keinerlei Anzeichen von Ermüdung zeigt. Das ist eine bittere Erfahrung, die nicht jeder ohne Weiteres wegstecken kann. Ein Hoch auf die Clique, die ihn jetzt auffängt und ihn erleben lässt, dass sie ihn so schätzt, wie er ist, ganz gleich, zu welchen sportlichen Leistungen er fähig ist oder eben nicht.

Teamgeist zählt

Bei aller Begeisterung für sportliche Höchstleitungen sollten wir uns immer wieder klar machen, dass es neben dem Erhalt unserer Gesundheit vor allem der Teamgeist ist, der Sport so wertvoll für uns macht. Anstatt verbissen zu trainieren, hat man doch mit Freunden im Bowling-Center viel mehr Spaß daran, etwas für seine körperliche Fitness zu tun. Denn neben der sportlichen Betätigung kann man in den meisten Bowling Centern gemeinsam einen gastronomischen Service genießen, bei dem – ganz im Vertrauen – auch die coolen Getränke eine nicht unerhebliche Rolle spielen.
Bowling ist ja eigentlich die amerikanische Variante unseres Kegelsports. US-Soldaten, die nach dem zweiten Weltkrieg in Deutschland stationiert waren, brachten sie hierher und sorgten so dafür, dass sie auch in unserem Land zu einem beliebten Freizeitvergnügen wurde.

Traditionen verschwinden

Die amerikanischen Besatzer brachten noch mehr Neues in unser biederes Land, was wir bis dahin noch nicht kannten. Unter anderem kam mit ihnen der Fast-Food-Boom nach Deutschland, eine Kultur, mit der die traditionelle Lebensart in unserem Land eine deutliche Wende nahm. Der klassische Mittagstisch ist seitdem mehr und mehr passé, dafür findet man heute bereits in kleineren Städten mindestens ein Drive-in, wo man sich im Vorüberfahren eine komplette Mahlzeit zum Mitnehmen ins Autofenster reichen lassen kann. In größeren Städten sieht das noch ganz anders aus: Wer in Berlin Lust auf einen schnellen Imbiss hat, findet hier keineswegs nur Hotdogs und Burger, sondern er kann aus einer riesigen Auswahl an unterschiedlichsten Fast-Food-Delikatessen aus aller Welt auswählen. Damit kommt Abwechslung in den Speiseplan, auch wenn die Zusammenstellung der Menüs mit dem, was wir früher unter Mahlzeiten verstanden, nicht mehr viel zu tun hat.

Moderne Esskultur

Aber Vorsicht: Vom übermäßigen Genuss der beliebtesten Fast-Food-Gerichte ist dringend abzuraten, denn die meisten von ihnen sind wahre Kalorienbomben. Das heißt, sie sind nicht gerade vorteilhaft für alle, die Wert auf eine gute Figur und auf ihre körperliche Fitness legen.
Burger & Co. stehen zwar vor allem bei jüngeren Leuten hoch im Kurs, aber mit dem Label „Gesunde Ernährung“ sind sie sich im Allgemeinen nicht ausgezeichnet. Darum ist es für jeden Burger-Fan in jeden Fall ratsam, sehr bewusst darauf zu achten, dass er sich nicht nur davon ernährt, sondern Abwechslung in seinen Speiseplan bringt. Wenn dieser viel Obst, Gemüse und naturnahe Produkte enthält, darf er sich ab und zu auch einen Burger oder einen Döner gönnen. Zum Beispiel nach dem Sport, denn da ist ein Energieschub wie dieser ohne schlechtes Gewissen erlaubt.

Bewegung hält fit

Wer sportlich aktiv sein möchte, hat heutzutage viele attraktive Möglichkeiten, um auszuwählen, welche Bewegungsart ihm am meisten zusagt. Es muss nicht immer das Fitnessstudio sein, vor allem nicht in der warmen Jahreszeit. Denn bei Temperaturen um die dreißig Grad macht es keinen sonderlichen Spaß, in der Muckibude zu schwitzen. Zum Glück gibt es in Berlin viele Gelegenheiten, sein Fitness-Training im Freien durchzuziehen. Das ist in jedem Fall die bessere Alternative zum Indoor-Training. Vor allem, wenn Kinder mit von der Partie sind, bietet sich diese Möglichkeit an. Sie ist zudem ein toller Anreiz für die Kids, die Game-Konsole mal ins Eck zu legen und draußen vor der Tür richtige Live-Abenteuer zu erleben.
Dabei muss man auch keine Angst vor zu viel Übermut der Kleinen haben, denn viele dieser Outdoor-Trainings finden unter professioneller Leitung statt. Das heißt, im Fall des Falles ist immer jemand zur Stelle, der die richtige Hilfestellung leisten kann und weiß, wie man gegebenenfalls mit einer Verletzung umgeht. Am besten ist es natürlich, wenn man selbst ein paar Grundkenntnisse in Erster Hilfe hat.

Verletzungen kurieren

Hilf dir selbst, das war schon immer ein guter Rat. Denn auch wenn unsere medizinische Versorgung heutzutage prima aufgestellt ist, kann es nicht schaden, wenn man sich ein gewisses Grundwissen im Umgang mit Verletzungen zulegt. Jeder hat das schon erlebt: Ein unbedachter Moment reicht, man stolpert und schürft sich die Haut auf oder womöglich handelt man sich sogar eine blutende Wunde ein. Je nachdem, wie stark die Verletzung ist, genügt es nicht immer, ein Pflaster auf die verletzte Stelle zu kleben. Manchmal muss es schon ein Verband sein, aber da ist sich längst nicht jeder sicher, wie er dabei genau vorgehen muss. Der letzte Erste-Hilfe-Kurs ist schon einige Zeit her und man hat vergessen, was es zu beachten gibt, um den Verband richtig anzulegen und eine gesunde Wundheilung zu ermöglichen.
Was ist also zu tun, damit die Wunde möglichst schnell wieder verheilt? Und wie verhält man sich in der Zeit, bis es so weit ist? In der Regel dauert es ja ein paar Tage, manchmal sogar Wochen, bis alles wieder verheilt ist. Darum hier ein hilfreicher Schnelleinstieg zum Umgang mit Wunden und zur Frage, wie man die Wundheilung beschleunigen kann. Er beantwortet die wichtigsten Fragen nach dem richtigen Verhalten bei Verletzungen und danach, wie man ihren Heilungsprozess fördern kann. Diese Tipps geben Helfern und Betroffenen ein Stück Sicherheit, damit sie in Zukunft halbwegs gelassen reagieren können, falls mal wieder etwas passiert.

Fit für den Notfall

Nicht immer sind es Wunden, die dazu führen, dass Erste-Hilfe-Maßnahmen notwendig werden. Das Leben hat durchaus noch eine Reihe von weiteren Schreckmomenten im Repertoire, die alle eine rasche Reaktion erfordern, damit Schlimmes verhindert werden kann. Und tatsächlich erfordert so ziemlich jeder Notfall eine schnelle und vor allem die richtige Reaktion. Darum ist es immer gut zu wissen, wo man im Ernstfall zuverlässig erfahren kann, was bei welchem Problem als erstes zu tun ist. Zu diesem Zweck bietet das Rote Kreuz eine informative Übersicht für die Erste Hilfe in allen denkbaren Notfallsituationen an. Hier kann sich jeder Betroffene oder Ersthelfer mit einem Blick die wichtigsten Anweisungen holen, um in einer kritischen Situation richtig zu handeln.

Alles hat gute Seiten

Auch wenn der erste Schreck groß und eine Verletzung niemals ein besonderer Spaß ist, hat man, wenn alles überstanden ist, meistens das angenehme Gefühl, ein Stück gewachsen zu sein. Denn die Erfahrung, dass alles gut ausgegangen ist, verleiht Vertrauen in sich selbst und in die Wirksamkeit der Maßnahmen, die man ergriffen hat, damit wieder alles gut wird. Das schafft ein Gefühl von innerer Stärke, das heute so vielen Menschen fehlt, weil sie sich ohnmächtig der Willkür des Schicksals ausgeliefert fühlen.
Damit wären wir wieder bei der leidigen Unzufriedenheit mit sich selbst, die den Gemütszustand von so vielen Menschen im 21. Jahrhundert prägt. Die vielen Bilder von den Großen, Reichen und Schönen, die uns aus allen Medien erreichen, erwecken in uns den Eindruck, dass wir echte Versager sind. Nicht nur, dass wir es nicht schaffen, auch nur einen Hauch von Glamour auszustrahlen, wir müssen uns auch noch permanent von anderen das Gefühl vermitteln lassen, dass wir ihren Erwartungen nicht genügen, weil sie einfach besser sind. Oder zumindest glauben wir, dass sie das mit uns machen.

Leistung wird großgeschrieben

In unserer Gesellschaft hat Leistung einen hohen Stellenwert. Wir können an der Tabelle der Bundesliga ablesen, welche Fußballer gute Leistungen abliefern, Schüler bekommen Zeugnisse, in denen steht, ob ihre Leistungen genügen oder nicht, und in der Arbeitswelt entscheidet die Leistung jedes Arbeitnehmers darüber, welchen Lebensstandard er sich erlauben kann und welchen nicht. Ganz schlimm wird es, wenn der Kollege oder der Nachbar ihm mit eindeutigen Statussymbolen klar macht, auf welch hohem Niveau er sich bewegt: Luxus-Limousine, Designer-Outfits und angeblich die besten Beziehungen zur High Society. Das trifft den Durchschnittsverdiener wie ein Schlag in die Kniekehlen, denn daneben sieht er aus wie ein Mensch dritter Klasse.
Und weil fast niemand von uns zugeben möchte, dass er mit dem Status anderer Zeitgenossen nicht mithalten kann, leben wir alle unter Stress. Wir möchten unter allen Umständen unter Beweis stellen, dass auch wir es verdient haben, ganz oben mitzumischen. Und dafür sind wir bereit, unsere ganze Kraft einzusetzen. – Warum eigentlich?

Zweifelhafte Vorbilder

Das Einzige, was wir mit unserem hektischen Ringen um Anerkennung erreichen, ist ein Leben in permanentem Stress. Wir fühlen uns unter Druck, weil wir meinen, wir müssten alles schaffen, was andere können oder noch besser sein als sie. Kaum jemand kommt auf die Idee, einmal näher hinzusehen und zu prüfen, ob das Vorbild, dem er nacheifert, die Anstrengung überhaupt wert ist. Denn nicht selten steht das prächtige Bild, das dieses Idol in die Welt projiziert, auf den tönernen Füßen eines überzogenen Privatkredits.
Und wenn man die glanzvollen Geschichten der Promis aus der Regenbogenpresse einmal aus der Nähe betrachtet, kommen viele zerrüttete Lebensverhältnisse, jede Menge Streit und starke Existenzängste zum Vorschein. Ganz zu schweigen davon, dass die großen Stars kein Privatleben mehr kennen, weil ihnen ständig Paparazzi auf den Fersen kleben, um neue Skandalgeschichten über sie verbreiten zu können. Wer möchte damit schon tauschen?

Echte Werte erkennen

Status ist teuer und er kostet nicht nur Geld, sondern oft auch ein großes Stück von unserer Lebensqualität. Denn das erste, was dabei verschwindet, ist die Fähigkeit, sich an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen, weil das Hamsterrad, in dem man läuft, sich immer schneller dreht. Je mehr der Druck steigt, umso schwieriger wird es, auszusteigen und wieder zurück in die Work-Life-Balance zu finden. Darum sollte man rechtzeitig aufmerksam werden und sich fragen, ob der Preis, den man für die erhoffte Anerkennung bezahlt, gerechtfertigt ist.
Es ist nicht einfach einzusehen, dass Gereiztheit, innere Unruhe und Schlafstörungen Zeichen dafür sind, dass das Zusammenspiel von Verstand und Seele aus dem Gleichgewicht geraten ist. Spätestens jetzt wäre es nötig, tatsächlich einmal innezuhalten und eine Bestandsaufnahme zu machen, um festzustellen, ob man in sich noch den Menschen erkennt, der man sein möchte. Wenn nicht, folgt meistens die unangenehme Erkenntnis, dass man viel zu vielen äußeren Zwängen ausgesetzt ist, die einem gar keine andere Wahl lassen, als weiter im Hamsterrad zu rotieren. Und weil das noch nicht genügt, rauben einem unterdessen ungebetene Reize die letzten Kapazitäten, um konzentriert bei der Sache zu bleiben. Und das kostet Zeit.

Endlich leben

Dabei sind gerade die ungebetenen Störungen ein guter Ansatzpunkt, um sich die Hoheit über seine Entscheidungen wieder zurückzuholen. Denn was eine gut strukturierte Liste mit sinnvollen Prioritäten aufbaut, können die Störfeuer aus sozialen Netzwerken, Push-Mitteilungen und anderen Newsfeeds in kurzer Zeit wieder einreißen. Dem kann man nur mit denselben Mitteln begegnen, nämlich, indem man die Störer selbst auf eine Liste setzt, und zwar auf eine Liste mit den Dingen, die unbedingt zu vermeiden sind, also eine explizite Not-to-do-Liste. Darauf gehört alles, was einen davon abhält, einen wichtigen Vorgang konzentriert in der vorgesehenen Zeit abzuarbeiten. Sobald die Liste steht, hat man das nötige Erfolgserlebnis und damit die Motivation, den Sprung aus dem Hamsterrad zu wagen.

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