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Heiße Sache: Hot Pots in Berlin serviert

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Wenn das Jahr zu Ende geht und die Tage kürzer und kälter werden, wird in vielen Haushalten das Fondue-Set aus dem Schrank geholt. Besonders zu Silvester hat sich das gesellige Essen zu einem Favoriten gemausert – das auch außerhalb der Schweiz. Wer keine Lust auf Käse oder langes Vorbereiten hat, der kann eine neue Variante des gemeinschaftlichen Speisens im Restaurant erleben. In Berlin geht das besonders gut.

Hot Pot heißt der neue Food-Trend, der sich aktuell in der Hauptstadt wie ein Lauffeuer verbreitet. Ein Topf in der Mitte des Tisches mit rohen Häppchen, verschiedenen Soßen und frischem Gemüse sind die Hauptzutat, die im Topf gegart werden. Im Pot selbst befinden sich ein bis zwei Brühen, je nachdem, ob der Topf geteilt ist oder nicht. Wenn es zwei Hälften gibt, kann besser zwischen einer scharfen und milden Variante der Grundbrühe gewählt werden. Doch egal, für welche Suppe sich entschieden wird: Der Duft und der Geschmack zeigen den kulturellen Ursprung des Gerichts.

Gewürzmischungen aus Ingwer, Knoblauch und Chilischoten machen ihren Ruf alle Ehre und betören den Hot Pot-Esser, der mit seinen Stäbchen seine Fleisch- und Gemüsestücke in den Topf halten kann. Ist alles gut gegart ist, veredeln Soßen den Genuss. Bleibt die Frage, in welchen Berliner Restaurants es den besten Hot Pot gibt?

Hot Spots für Hot Pots

Berlin als Hauptstadt ist Vorreiter, wenn es um Trends im Allgemeinen geht, weiß Tip Berlin. Auch beim Hot Pot bewies die City das richtige Gespür und setzt auf zahlreiche Angebote seither. Welche sollte man auf jeden Fall ausprobieren?

Mitten in Berlin, in der Friedrichstraße, punktet das Lucky Star mit Spezialitäten wie Dim Sum und asiatischen Klassikern, zu denen sich ab sofort auch der Hot Pot zählt. Mit dem beliebten All-You-Can-Eat-Credo kann das Schlemmen für zwei Personen beginnen. Wählbar sind zwei aus vier verschiedenen Brühen und unterschiedlichen Beilagen. Vegetarier und Veganer dürften sich über die reichhaltige Auswahl fleischloser Beilagen freuen. Dass der Hot Pot gesund ist, steht außer Frage. Doch er unterstützt eine weitere Entwicklung, die seit 1991 Fahrt aufnimmt: Der Fleischkonsum geht seit 1991 stetig zurück und ist bis 2020 um 11,5 % rückläufig gewesen, wie Betway Wetten berichtet. Auch die Fleischproduktion in Deutschland verringerte sich allein im Jahr 2020 um 1,6 %. Mehr als 142.000 Tonnen Fleisch wurden somit weniger in den Verkauf gegeben. Eine gute Sache, die für mehr bewussteres Essen sorgt! Auch Men’s Health ist davon überzeugt.

Im Süden der Stadt köcheln die Hot Pots im Restaurant Ting Song. Das Lokal ist in jeder Hinsicht auf das Servieren der heißen Töpfe ausgelegt. Mit eingesetzten Hot Pots an den Tischen, weiß spätestens beim Hinsetzen jeder Gast, was ihn erwartet. Es können bis zu vier Brühen zeitgleich zum Kochen benutzt werden. Extra dafür angefertigte Einsätze ermöglichen es – je nach Wunsch des Gastes – zu variieren. Schalen in verschiedensten Formen mit allerlei Beilagen schaffen neben dem kulinarischen Highlight auch ein visuelles Erlebnis. Ein Tipp, den sich auch Amazed auf die Fahne geschrieben hat.

Immer gleich und trotzdem anders

Ein wenig konventioneller, aber genauso lecker wird es im Nin Hao in Charlottenburg-Wilmersdorf. Mit mindestens zwei Personen wählt man aus 18 Zutaten seine Beilagen und die gewünschte Brühe. Ausgefallene Lebensmittel wie Wachteleiern und Rindermagen zeigen, dass Nin Hao vor allem Wert auf Authentizität und Ursprung in Sachen Essen und Trinken legt.

Für jeden, der sein Essen langsam genießt und ein geselliges Miteinander schätzt, ist der Hot Pot eine gelungene Alternative zu herkömmlichen Restaurantbesuchen. Am besten gleich seine Freunde anrufen und einen gemütlichen Abend erleben, denn ein Hot Pot isst sich schließlich nicht allein.

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