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Mein erstes Mal: Aerial Yoga machen

Mein erstes Mal: Aerial Yoga machen
Was hier so entspannt aussieht, kann ganz schön knifflig sein.
Kreative, trendy oder noch gänzlich unbekannte Sportarten einfach mal ausprobieren - das ist die Grundlage unserer neuen "Mein erstes Mal"-Reihe. Diese Woche haben wir uns ganz artistisch in bunte Tücher geschwungen und den Trend Aerial Yoga ausprobiert.

Wo kann ich Aerial Yoga in Berlin machen

Lange musste ich darauf warten, dass es Aerial Yoga auch in Berlin gibt. Nun bieten immerhin schon ein paar Studios diesen artistischen Yogatrend an, bei dem Hatha-Yoga in Tüchern praktiziert wird. Zum Beispiel die Academia Jangada in der Kulturbrauerei, wo ein Kurs 75 Minuten dauert und eine Probestunde 15 Euro kostet. Danach gibt es entweder eine 10er Karte für 135 Euro oder einen 3-Monatsvertrag für 50 Euro pro Monat. Auch in den Flair Studios in Mitte oder im Pole Stars Berlin in Prenzlauer Berg kannst du schon in den Yogatüchern schweben.

Fitnessfaktor beim Aerial Yoga

Der Kurs ist zwar anspruchsvoll, aber auch für einigermaßen bewegliche Anfänger zu bewältigen. Die Schwerkraft hilft mit – so gelingen auch Posen, die beim normalen Yoga zu schwer sind. Voraussetzung ist allerdings Koordinationsfähigkeit: Die einzelnen Stellungen sind anfangs etwas schwer umzusetzen, vor allem wenn du gerade mit dem Gesicht zur Wand baumelst, statt die Anweisungen der Lehrerin zu sehen. Auch ein bisschen Mut solltest du mitbringen, da du oft kopfüber baumelst oder dich mit Abwärtsschwung raus- und reinrollst in die Tücher. Gerade am Anfang kann das schmerzen: Die Stoffe sind zwar sehr weich, wenn du aber eine Zeitlang mit vollem Gewicht in den gefalteten Tüchern hängst, kann das schon unangenehm sein – zum Beispiel an der Hüfte oder am Rücken. Die Lehrerin Liliana verspricht aber, dass das mit der Zeit aufhört. Dafür ist die Leichtigkeit und Dehnung der Übungen der Wahnsinn. Fitnessfaktor: 3 von 5.

 

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Ein Beitrag geteilt von Aerial Yoga with Mariam (@aerialyogamariam) am Jan 10, 2019 um 2:31 PST

Spaßfaktor beim Yoga in der Luft

In bunten Tüchern zu schwingen oder kopfüber herunterzuhängen wie eine Fledermaus ist zwar anspruchsvoll, macht aber richtig viel Spaß. Zwischendurch haben wir zwar das Gefühl, als würden wir versuchen uns selbst zum Origami zu falten, aber unser Ehrgeiz ist groß. Am liebsten hätten wir so etwas für Zuhause – gerade die Schlussentspannung ist so eingemummelt wie eine kleine Raupe im Kokon einfach grandios. Spaßfaktor: 5 von 5.

Aerial Yoga-Equipment

An Equipment brauchst du eigentlich gar nichts, eine bequeme Hose und ein Sportshirt, am besten mit Ärmeln, reichen vollkommen aus. Die bunten Tücher stellt das Studio bereit und auch Yogamatten sind vor Ort. Da es im Studio der Academia Jangada etwas kalt war, empfehlen wir noch Socken und einen Pulli für die Entspannung. Keine Angst, während der Stunde wird dir sehr schnell warm.

Hypefaktor Aerial Yoga

Gut, von Aerial Yoga habe ich bestimmt schon vor einem Jahr gehört, aber bis der Yogatrend endlich zu uns kam, hat es gedauert. Deshalb glaube ich, dass es auch zukünftig mehr solche Kurse geben und immer mehr Yoginis die Welt des „Luftyogas“ für sich entdecken werden. Hypefaktor: 4,5 von 5.

Der Tag danach

Wir starren die Decke im Wohnzimmer an und fragen uns, ob wir da nicht doch…

Academia Jangada, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin

Telefon 030 449 57 38

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Täglich von 13:00 bis 20:00 Uhr

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