450 Jahre Treptow

Top 5: Ungehypte Lieblingsorte in Treptow

Top 5: Ungehypte Lieblingsorte in Treptow
Die Brücke zur Insel der Jugend im Treptower Park führt auch zu einem Kulturhaus mit Biergarten.
Treptow feiert gerade 450. Geburtstag. Grund genug, über unsere Lieblingsorte dort nachzudenken. Man glaubt es kaum, aber die Wahl fällt schwer! Darum lassen wir die Hot-Spots wie Spreepark und Arena außen vor und präsentieren stattdessen das hier...

Kulturhaus Insel (Alt-Treptow)

Die Insel der Jugend ist an sich natürlich kein Geheimtipp. Idyllisch liegt sie im wunderschönen Treptower Park. Selbst Touris, die eigentlich nur einen Blick auf das Riesenrad vom Spreepark erhaschen wollten, sind schon dort geladet. Wir empfehlen aber einen Besuch im Kulturhaus Insel. Das Haus am Ende der langen Insel-Brücke hat nämlich weit mehr zu bieten als den Kanuverleih und einen Biergarten am Wasser: Die Soul Kitchen verwöhnt dich mit tollem Essen und regelmäßig finden Events statt. Dazu zählen der Inselslam am dritten Mittwoch im Monat für Liebhaber moderner Poesie und die Insel Sessions mit guten Bands am letzten Mittwoch des Monats. Außerdem gibt es Open Air Kino, Partys auf der Insel, sie ist eine tolle Location für Familienfeiern und und und …
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Kino Casablanca (Adlershof)

Fast 25 Jahre ist das kleine Kino nahe dem S-Bahnhof Adlershof schon alt, es versprüht aber Retro-Charme als gäbe es das Filmtheater schon viel länger. Tatsächlich wurde der erste Film hier schon 1914 gezeigt; damals lief das Haus allerdings noch unter dem Namen Kino Central und war ab den Fünfziger Jahren Geschichte. Heute ist das Casablanca eines der wenigen Programmkinos außerhalb des S-Bahn-Rings und dank der Sektion Berlinale Goes Kiez sogar Teil des größten Filmfestivals der Stadt. Passend zum Kinonamen sind die Wände drinnen mit Szenen aus dem Film Casablanca und Straßenzügen aus der „weißen Stadt“ bemalt. Der Vorführraum bietet 100 Zuschauern Platz. Gemütlich!
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Treptower Klause (Alt-Treptow)

Seit unserem ersten Besuch in der Treptower Klause sind wir Fans! In der ehemaligen Kneipe gibt es heute komplett hausgemachte Küche für Gourmets. Der Chef ist ein Profi der deutsch-französischen Küche. Was am Ende auf dem Teller landet, ist aber gerne auch mal japanisch inspiriert. Die Zutaten kommen vom Wochenmarkt, die Auswahl ist klein aber fein und die Karte wechselt wöchentlich. Aber das Beste: Die Klause ist ein Restaurant ohne Berührungsängste. Wer möchte, darf auch mal in die Küche schmulen oder einfach eine Kelle mehr Soße verlangen. Sympathisch und lecker!
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Café Behring (Baumschulenweg)

Und weiter geht’s mit unseren kulinarischen Treptow-Tipps: Baumschulenweg ist sowieso einen Spaziergang wert, ob zu einem der Events in den Späth’schen Baumschulen oder um in den Seitenstraßen schöne Gründerzeitbauten zu entdecken. Nahe dem Bahnhof kann man sich für diesen Trip wunderbar stärken. Auf der großen Sonnenterrasse oder eben im gemütlichen Café gibt’s Frühstück und Kuchen, wie es auch Stadtrand-Neulinge lieben werden. Damit meinen wir nicht, dass es auch Soja-Latte und vegane Platten gibt, sondern dass es hier einfach richtig gut schmeckt. Und da ist es ganz egal, ob du Pancakes, Rührei à la Marlene Dietrich oder Lachs bestellst. Achtung: Manche Bedienung hier ist etwas mürrisch, das ändert aber nichts am Kaffee-Geschmack.
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Fosca (Johannisthal)

Zugegeben, Johannisthal ist nicht gerade „the place to be“. Der Ortsteil ist eher Ost-Erinnerung als Berliner Aufregung. Aber halten wir uns ans Positive: Immerhin wird der marode Bahnhof Schöneweide BER-erfolgsgeschichtenartig seit Jahren renoviert. Und ein paar Häuser in der Winckelmann- und Waldstraße erinnern an den hübschen Kurort, der hier vor zwei Jahrhunderten Besucherströme angezogen hat. Unser Liebling im Kiez: das Fosca. Der Charme einer urigen Kneipe, ein bisschen Café-Angebot und ein My schicke Cocktailbar ergeben zusammen einen tollen Ort mit guten Snacks und nettem Personal.
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