Bevölkerungsprognose Berlin

…und wie sieht die Zukunft in Brandenburg aus?

…und wie sieht die Zukunft in Brandenburg aus?
Natur, Wasser und Ruhe - was braucht der Mensch mehr? Trotzdem werden bis 2025 auch in Brandenburg vor allem die städtischen Regionen wachsen.
Berlin wird immer voller. Die bald vier Millionen Einwohner brauchen nicht nur Platz, sondern auch Infrastruktur. Wie die aussehen kann und muss, zeigen wir dir in unserer neuen Serie. Der letzte Teil wirft einen Blick über die Stadtgrenze hinaus.

In zehn Jahren sollen in Berlin vier Millionen Menschen wohnen. Das geht aus der neuen Bevölkerungsprognose hervor, die im Januar 2016 vorgestellt worden ist. Dieses Wachstum wirkt sich auch auf das Umland aus. Hier ist der Ausblick.

Brandenburg im Jahr 2025: An die Wölfe hat man sich gewöhnt. Zeit dafür war inzwischen genug. Knapp 20 Jahre zuvor war der erste gesichtet worden. Nun sind es einige hundert, als wären Meister Isegrim nie ausgestorben gewesen, die die Weiten der Mark als ihr Revier zurückerobert haben. Und selbst wenn an der Stadtgrenze zur Vier-Millionen-Metropole mal wieder ein Schaf gerissen wird, ist das nicht einmal in der notorisch aufgeregten Mitte Berlins ein Thema.Brandenburg ist nach den Wirtschaftsdaten, in den Rankings inzwischen meist Spitzenreiter in Ostdeutschland, vor allem weil das Umland brummt. Es ist ein Land der Gegensätze geblieben. Knapp 2,3 Millionen Menschen leben noch hier, 200.000 weniger als noch 2016. Aber die Märker haben sich daran gewöhnt, sich, typisch für die Leute hier, irgendwie damit eingerichtet, wie über die Jahrhunderte vorher auch. Vor allem draußen, in der Prignitz, in der Uckermark oder im tiefen Süden, wo nun ein Viertel weniger Menschen leben als noch vor zwei Jahrzehnten. Ein paar Dörfer mussten aufgeben werden, weit weniger als einst befürchtet.

Potsdam boomt, die Fläche blutet

Denn es sind – entgegen allen Bevölkerungsprognosen – viele Berliner gleich weiter rausgezogen, vor allem seit 2020 auch der letzte Winkel Brandenburgs mit Turbo-Internet erschlossen ist. Und der Speckgürtel, wo inzwischen jeder zweite Brandenburger lebt, wo die einstigen Wachstums-Spitzenreiter wie Falkensee, Teltow, Stahnsdorf schon lange keinen Platz mehr für neue Wohngebiete haben, arbeitet sich ohnehin Jahr für Jahr ein paar Kilometer tiefer in die Mark vor.

Die Boomregionen sind die Landeshauptstadt Potsdam, gleich hinter der Glienicker Brücke, gerade zum ersten Mal unter den Top-Ten der höchsten Immobilienpreise Deutschlands, und der Landkreis Dahme-Spreewald mit dem alten, nicht mehr erweiterbaren BER-Flughafen für Berlin und Brandenburg. 42,6 Millionen Passagiere wurden dieses Jahr abgefertigt. Ein zweiter Flughafen, nördlich von Berlin, wird gerade geplant – 2031 soll Baubeginn sein. Es wird knapp.

 

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Quelle: Der Tagesspiegel

…und wie sieht die Zukunft in Brandenburg aus?, Freundschaftsinsel, 14473 Potsdam
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